Kaffeecreme
Diese Creme rühre ich, wenn nachmittags jemand vor der Tür steht und ich nichts Gebackenes im Haus habe. Drei Sachen, mehr braucht es nicht: Instant-Kaffee, Zucker und eiskaltes Wasser. Der Handmixer macht daraus in wenigen Minuten eine feste, hellbraune Masse, die sich löffeln lässt. Sie schmeckt kräftig, deshalb reicht bei mir ein kleines Glas pro Person. Mit gemahlenem Bohnenkaffee funktioniert das nicht.
Die Zutaten für deine perfekte Kaffeecreme
- 140 ml kaltes Wasser
- 35 g Instant-Kaffee (Pulver)
- 150 g Zucker
Mehr brauchst du nicht. Wichtig ist nur, dass der Kaffee wirklich löslich ist und das Wasser eiskalt aus dem Kühlschrank kommt – davon hängt ab, ob die Creme fest wird.
Zubereitungsschritte für die Kaffeecreme

So gehst du dabei vor:
- Miss zuerst 140 ml Wasser ab und stell es mindestens eine Stunde in den Kühlschrank. Kaltes Wasser ist der Schlüssel, sonst wird die Creme nicht fest.
- Gib den Instant-Kaffee und den Zucker in eine große Rührschüssel. Nimm sie ruhig groß, die Masse geht beim Schlagen weit auf.
- Schütte das gut gekühlte Wasser zu den trockenen Zutaten. Je kälter es ist, desto besser gelingt die Creme.
- Jetzt schlägst du alles mit dem Handrührgerät auf höchster Stufe auf. Halt den Mixer senkrecht und führ ihn langsam durch die Schüssel, dann verbindet sich alles gleichmäßig.
- Nach 2 bis 4 Minuten steht die Masse in dichten, luftigen Spitzen und ist fest und glänzend wie geschlagene Sahne. Ist sie noch zu flüssig, schlag einfach weiter.
- Füll die fertige Kaffeecreme in Dessertgläser oder nimm sie als Füllung und Deko für Kuchen und andere Nachspeisen. Du kannst sie sofort essen oder für ein kräftigeres Aroma noch im Kühlschrank ziehen lassen.
Nach dem Essen oder einfach zum Nachmittag: Mit drei Zutaten hast du im Handumdrehen eine Nachspeise auf dem Tisch.
Der Kniff, der den Unterschied macht
Es muss löslicher Instant-Kaffee sein, gemahlener Bohnenkaffee löst sich nicht und die Masse bleibt körnig. Das Wasser stelle ich eine Stunde vorher in den Kühlschrank, bei zimmerwarmem Wasser schlägt die Creme deutlich schlechter auf. Nimm eine hohe Schüssel, das Volumen verdreifacht sich fast. Nach drei bis vier Minuten auf höchster Stufe stehen die Spitzen.
Varianten
- Nur 100 g Zucker nehmen, dann schmeckt die Creme deutlich herber und wird etwas weniger fest.
- Einen Esslöffel in ein Glas kalte Milch geben und umrühren, daraus wird ein kaltes Kaffeegetränk.
- Vor dem Aufschlagen einen halben Teelöffel Zimt oder etwas abgeriebene Orangenschale untermischen.
Aufbewahrung
Im Kühlschrank hält sich die Creme in einem verschlossenen Glas zwei bis drei Tage. Sie setzt dabei etwas Flüssigkeit ab, dann rührst du sie kurz mit dem Schneebesen durch und sie ist wieder cremig. Einfrieren lohnt nicht, beim Auftauen fällt sie zusammen. Auf einem gefüllten Kuchen sollte sie am selben Tag gegessen werden.
Fragen aus meiner Küche
- Kann ich entkoffeinierten Instant-Kaffee nehmen?
- Ja, das klappt genauso, solange es lösliches Pulver ist. Die Masse wird nur etwas heller. Grobes Kaffeegranulat löse ich vorher kurz im kalten Wasser an, sonst knirschen die Körner später zwischen den Zähnen.
- Warum wird meine Masse nicht fest?
- Meist war das Wasser zu warm oder die Schüssel zu klein. Schlag einfach weiter, oft dauert es fünf statt drei Minuten. Fettreste in der Schüssel, etwa von Sahne, verhindern das Aufschlagen ebenfalls, deshalb spüle ich sie vorher heiß aus.
- Geht das auch ohne Handrührgerät?
- Mit dem Schneebesen von Hand dauert es zehn bis fünfzehn Minuten und wird selten so fest. Eine Küchenmaschine mit Schneebesenaufsatz ist am bequemsten, ein Stabmixer mit Rührbesen geht ebenfalls. Ein Pürierstab dagegen schlägt keine Luft ein.
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