Omas Küche – einfache Rezepte, Schritt für Schritt erklärt

Rezepte der Oma
Kuchen & Backen

Streuseltaler-Rezept

Streuseltaler-Rezept
Portionen 12 Streuseltaler
Vorbereitung 30 Minuten
Garzeit 18 Minuten
Gesamt 48 Minuten

Streuseltaler kenne ich vom Bäcker aus meiner Kindheit, für zwanzig Pfennig das Stück. Zu Hause werden sie besser, weil man die Streusel dick auflegen kann: 300 g Mehl und 250 g kalte Butter ergeben eine Schicht, die den ganzen Fladen bedeckt. Zwölf Taler, zwei Bleche, achtzehn Minuten. Die Zuckerglasur kommt erst auf die ausgekühlten Taler, sonst zieht sie ein und verschwindet.

Zutaten

Für den Teig:

  • 300 g Mehl
  • 60 g Zucker
  • 1 Pck. Trockenhefe
  • 1 Prise Salz
  • 50 g weiche Butter
  • 1 Ei
  • 140 ml warme Milch

Für die Streusel:

  • 300 g Mehl
  • 250 g kalte Butter
  • 250 g Zucker
  • 1 TL Vanillezucker

Für die Glasur:

  • 250 g gesiebter Puderzucker
  • Wasser nach Bedarf

Zubereitung

Köstliches Streuseltaler-Rezept: Schnell Zubereitet und Einfach Lecker! – während der Zubereitung
Ein Blick in die Zubereitung.

Teig:

Fang mit dem Teig an: Misch das Mehl in einer Schüssel mit der Trockenhefe. Gib den Zucker, das Salz, die weiche Butter, das Ei und die warme Milch dazu und knete alles zu einem geschmeidigen Teig. Deck ihn ab und lass ihn an einem warmen Ort 20 Minuten gehen.

Streusel:

Für die Streusel mischst du das Mehl mit der kalten Butter in Stücken, dem Zucker und dem Vanillezucker. Arbeite alles rasch zu Streuseln und stell sie kalt, bis der Teig gegangen ist.

Formen und Backen:

Knete den gegangenen Teig kurz durch und teil ihn in 12 Portionen. Roll jede Portion zu einem runden Fladen von etwa 12 cm Durchmesser aus. Leg die Fladen auf zwei mit Backpapier belegte Backbleche und verteil die Streusel gleichmäßig darauf. Back die Streuseltaler im vorgeheizten Ofen bei 180°C Ober-/Unterhitze oder 160°C Umluft etwa 15-18 Minuten, bis sie goldgelb sind.

Glasur:

Wenn die Streuseltaler ausgekühlt sind, rühr den gesiebten Puderzucker mit etwas Wasser zu einer glatten Glasur. Bestreich die Taler damit und lass die Glasur fest werden.

Iss sie zu einer Tasse Kaffee oder Tee. Auf dem Kaffeetisch sind sie bei uns meistens als Erstes weg.

Mein Tipp

Die Butter für die Streusel muss kalt aus dem Kühlschrank kommen und schnell mit den Fingerspitzen verrieben werden. Wird sie warm, bekommst du einen Teigklumpen statt Streusel. Drücke die Streusel auf dem Fladen leicht an, sonst fallen sie beim Anfassen ab. Und glasiere erst, wenn die Taler wirklich kalt sind.

Andere Ideen

  • Vor den Streuseln streiche ich auf jeden Fladen einen Löffel Apfelmus oder dicke Pflaumenmarmelade.
  • Mit der abgeriebenen Schale einer Zitrone in den Streuseln schmecken die Taler frischer.
  • Statt Zuckerglasur bestäube ich die ausgekühlten Taler nur mit Puderzucker.

Aufheben und Einfrieren

Frisch gebacken sind sie am besten. In einer Dose mit lose aufgelegtem Deckel halten sie zwei Tage, luftdicht verschlossen werden die Streusel weich. Ohne Glasur friere ich sie einzeln bis zu zwei Monate ein; aufgetaut backe ich sie vier Minuten bei 160 Grad auf und glasiere danach.

Häufige Fragen

Warum werden meine Streusel zu einem Teig?
Zu langes Kneten oder zu warme Butter. Vermische Mehl, Zucker und Vanillezucker erst trocken, gib die kalte Butter in Würfeln dazu und arbeite nur so lange, bis grobe Krümel entstehen. Dann sofort kaltstellen, bis der Hefeteig gegangen ist.
Die Streusel fallen beim Backen herunter – was hilft?
Bestreiche die ausgerollten Fladen dünn mit Milch oder weicher Butter, bevor du die Streusel aufsetzt, dann kleben sie fest. Drücke sie außerdem mit der flachen Hand leicht an, ohne den gegangenen Hefeteig platt zu drücken.
Kann ich frische Hefe statt Trockenhefe nehmen?
Ja, für 300 g Mehl nimmst du einen halben Würfel frische Hefe. Bröckle sie in die 140 ml warme Milch, gib einen Teelöffel vom Zucker dazu und lass die Mischung fünf Minuten stehen, bevor du alles verknetest.
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