Schokobrötchen
Diese Schokobrötchen sind mein Rezept für verschlafene Sonntage, wenn um neun trotzdem etwas auf dem Tisch stehen soll. Der Quark-Öl-Teig braucht keine Gehzeit: alles in eine Schüssel, verkneten, acht Kugeln formen, fertig. Die Schokostreusel bleiben beim Backen stückig, und durch das verquirlte Ei bekommen die Brötchen die glänzende Oberfläche, die man sonst nur beim Bäcker sieht. Nach zwanzig Minuten bei 175 Grad sind sie draußen.
Zutaten für ca. 8 Brötchen
Für den Teig
- 250 g Magerquark
- 100 g Schokostreusel
- 300 g Mehl
- 1 Pck. Backpulver
- 125 g Zucker
- 4 EL Milch
- 4 EL Öl
- 1 Ei(er), Größe M
Außerdem
- 1 Ei(er) zum Bestreichen
Zubereitung

Schritt 1: Teig vorbereiten
Gib alle Zutaten für den Teig in eine große Rührschüssel und verknete sie mit dem Rührgerät zu einem glatten Teig.
Schritt 2: Brötchen formen
Form mit den Händen 8 gleich große Kugeln daraus und leg sie auf ein Backblech mit Backpapier. Dann verquirl das Ei und bestreich die Kugeln damit, davon werden sie schön glänzend.
Schritt 3: Backen
Heiz den Ofen auf 175 Grad Celsius vor und back die Schokobrötchen 15 bis 20 Minuten, bis sie goldbraun sind.
Iss sie warm oder lass sie erst abkühlen, beides schmeckt. Am liebsten mag ich sie einfach so zu einer Tasse Kaffee. Lass es dir schmecken!
Mein Tipp
Der Teig klebt, solange er frisch aus dem Rührgerät kommt. Feuchte deine Hände kurz mit kaltem Wasser an, dann lassen sich die acht Kugeln sauber formen, ohne dass du zusätzliches Mehl einarbeitest, das macht die Brötchen sonst trocken. Und knete die Schokostreusel nur ganz kurz unter, sonst verschmieren sie und der ganze Teig wird grau.
Andere Ideen
- Statt der Schokostreusel nehme ich manchmal 100 g grob gehackte Zartbitterschokolade, die zieht beim Backen kleine Schmelzfäden.
- Mit 50 g Rosinen und einem Teelöffel Zimt anstelle der Streusel werden daraus Rosinenbrötchen für den Adventssonntag.
- Wer keinen Magerquark im Haus hat, nimmt Speisequark mit 20 Prozent Fett und rührt dafür einen Esslöffel Milch weniger ein.
Aufheben und Einfrieren
Frisch gebacken schmecken sie am besten. In einer Papiertüte oder im Brotkasten bleiben sie zwei Tage weich, in Plastikfolie werden sie schnell klebrig. Ich friere sie einzeln ein, dort halten sie drei Monate; über Nacht auftauen lassen und morgens fünf Minuten bei 150 Grad aufbacken.
Häufige Fragen
- Muss der Teig nicht gehen wie Hefeteig?
- Nein. Das Päckchen Backpulver treibt die Brötchen erst im Ofen. Wenn du den Teig lange stehen lässt, verliert er sogar an Trieb, forme die Kugeln also direkt nach dem Kneten und schieb sie zügig in den vorgeheizten Ofen.
- Kann ich die vier Esslöffel Öl durch Butter ersetzen?
- Ja, nimm 50 g geschmolzene, abgekühlte Butter. Die Brötchen schmecken dann voller, werden aber etwas fester. Öl hält den Quarkteig lockerer, deshalb bleibe ich meistens beim neutralen Öl, zum Beispiel Raps- oder Sonnenblumenöl.
- Warum sind meine Brötchen innen noch feucht?
- Dann waren die Kugeln zu groß oder zu dick. Aus dieser Teigmenge sollen acht Stück werden, nicht sechs. Prüf mit einem Holzstäbchen in der Mitte: Es muss trocken herauskommen. Zwei bis drei Minuten Nachbacken schaden dem Teig nicht.
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