Engelsaugen: Das perfekte Rezept für süße Genussmomente
Engelsaugen sind bei uns die ersten Plätzchen im Advent, weil sie ohne Ausstechen auskommen. Der Mürbeteig aus 240 g Mehl, 150 g Butter und zwei Eigelb wird nur kurz geknetet und muss dann kalt ruhen. Die Mulde drücke ich mit dem Stiel vom Kochlöffel, die Konfitüre kommt hinein – bei mir Himbeere in die eine Hälfte, Johannisbeere in die andere. Kinder helfen hier gern mit.
Zutatenliste für Engelsaugen Rezept
- 240 g Mehl
- 150 g Butter
- 2 Eigelb
- 70 g Puderzucker
- 2 TL Vanillezucker
- 1 Zitrone(n), unbehandelt, abgeriebene Schale, oder 1 Pck. Citroback
- 1 Prise Salz
- Himbeerkonfitüre und/oder Johannisbeerkonfitüre
- Puderzucker zum Bestäuben
Zubereitung der Engelsaugen

1. Teigzubereitung
Gib zuerst Mehl, die Butter in kleinen Stücken, Eigelb, Puderzucker, Vanillezucker, die abgeriebene Schale einer unbehandelten Zitrone (oder das Citroback) und eine Prise Salz in eine große Schüssel. Verknete alles mit den Knethaken des Mixers langsam zu einem gleichmäßigen, glatten Teig. Klebt der Teig zu sehr, gib noch etwas Mehl dazu.
2. Teig kühlen
Form den Teig zu einer Kugel, wickel ihn in Frischhaltefolie und lass ihn 1–2 Stunden im Kühlschrank ruhen. In der Ruhezeit zieht der Teig durch und lässt sich danach gut formen.
3. Backvorbereitung
Leg ein Backblech mit Backpapier aus. Heiz den Backofen auf 200 Grad Ober-/Unterhitze oder 180 Grad Umluft vor.
4. Plätzchen formen
Nimm den gekühlten Teig aus dem Kühlschrank und teil ihn in kleine Portionen, etwa walnussgroß. Form daraus Kugeln und setz sie mit genug Abstand auf das vorbereitete Blech.
5. Füllung vorbereiten
Drück das bemehlte Ende eines Kochlöffelstiels vorsichtig in die Mitte jeder Kugel, so entsteht die Mulde. Rühr die Himbeerkonfitüre und/oder Johannisbeerkonfitüre glatt und füll sie mit einem Spritzbeutel oder einem kleinen Löffel in die Mulden. Nimm nicht zu viel, sonst läuft sie aus.
6. Backvorgang
Schieb das Blech in den vorgeheizten Ofen und back die Plätzchen etwa 10–15 Minuten, bis sie leicht goldgelb sind. Nimm die Engelsaugen heraus und lass sie vollständig auskühlen.
7. Dekoration
Zum Schluss bestäubst du die abgekühlten Plätzchen großzügig mit Puderzucker, dann sehen sie aus, wie Engelsaugen aussehen sollen.
Zu einer Tasse Tee oder Kaffee schmecken die zarten, fruchtigen Plätzchen am besten. Auf dem Plätzchenteller sind sie bei uns meistens zuerst weg.
Mein Tipp
Drück die Mulde zweimal: einmal vor dem Backen und noch einmal nach etwa fünf Minuten im Ofen, wenn der Teig aufgegangen ist. Erst danach die Konfitüre einfüllen, höchstens bis zum Rand der Mulde. Wer sie vorher hineingibt, hat sie nachher als klebrige Pfütze auf dem Blech.
Andere Ideen
- Mit Aprikosenkonfitüre gefüllt und einem Tropfen Rum darin schmecken sie erwachsener.
- Ersetz 40 g Mehl durch gemahlene Haselnüsse, dann wird der Teig nussiger und noch mürber.
- Statt Puderzucker tauchst du die Ränder der abgekühlten Plätzchen in geschmolzene Zartbitterschokolade.
Aufheben und Einfrieren
In einer Blechdose zwischen Lagen Backpapier halten sie sich kühl und trocken drei bis vier Wochen, am besten im unbeheizten Zimmer. Nicht zusammen mit weichen Lebkuchen lagern, sonst verlieren sie ihre Mürbheit. Den rohen Teig kannst du zwei Monate einfrieren und über Nacht im Kühlschrank auftauen.
Häufige Fragen
- Muss der Teig wirklich in den Kühlschrank?
- Ja, mindestens eine Stunde. Warme Butter läuft im Ofen aus, die Kugeln laufen breit und die Mulde verschwindet. Wenn es eilt, reichen 30 Minuten im Gefrierfach, dann ist der Teig fest genug zum Formen.
- Kann ich statt der zwei Eigelb ganze Eier nehmen?
- Besser nicht. Das Eiweiß macht den Mürbeteig zäh statt mürbe. Hast du nur ganze Eier im Haus, nimm eines und dafür etwa 20 g Mehl mehr, damit der Teig nicht zu weich wird.
- Die Konfitüre läuft beim Backen über – was mache ich falsch?
- Du hast zu viel eingefüllt oder die Konfitüre ist zu dünn. Rühr sie glatt, streich sie durch ein Sieb und füll die Mulde höchstens zu zwei Dritteln. Bei sehr flüssiger Konfitüre 1 TL Speisestärke einrühren und kurz aufkochen.
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