Frisch und fruchtig: Das unwiderstehliche Quark-Dessert
Dieses Dessert schichte ich am Abend vorher, wenn am nächsten Tag viele Leute am Tisch sitzen. Quark, Naturjoghurt und geschlagene Sahne ergeben eine Creme, die nicht so schwer ist wie reine Sahne, dazwischen kommen zerbröselte Butterkekse und gut abgetropfte Mandarinen. Über Nacht ziehen die Kekse Feuchtigkeit und werden weich. In Gläsern sieht es hübsch aus, in der großen Schüssel geht es schneller.
Zutaten
- 400 ml Schlagsahne
- 2 Pck. Vanillinzucker
- 2 Pck. Sahnesteif
- 500 g Quark
- 500 g Naturjoghurt
- 200 g Zucker
- 2 Dose/n Mandarine(n), alternativ 1 große Dose Pfirsiche oder Aprikosen
- 250 g Butterkeks(e)
Zubereitung

Schritt 1: Sahne vorbereiten
Die Schlagsahne mit dem Vanillinzucker und dem Sahnesteif steif schlagen und dann kalt stellen. In einer zweiten Schüssel den Quark mit dem Naturjoghurt und dem Zucker cremig rühren. Danach die geschlagene Sahne vorsichtig unter die Quark-Joghurt-Masse heben.
Schritt 2: Früchte vorbereiten
Lass die Früchte gut abtropfen. Nimmst du Pfirsiche oder Aprikosen, schneide sie vorher in kleine Stücke. Heb die Früchte vorsichtig unter die Creme und rühr dabei nicht mehr, damit sie ganz bleiben.
Schritt 3: Kekse schichten
Zerbrösel die Butterkekse in einem Gefrierbeutel, so fein, wie du sie haben möchtest.
Schritt 4: Dessert schichten
In Dessertgläser oder eine große Schüssel schichtest du zuerst eine Lage Keksbrösel, darauf eine Schicht Quark-Joghurt-Creme. Das wiederholst du und schließt oben mit einer Schicht Kekse ab.
Schritt 5: Durchziehen lassen
Lass das Dessert einige Stunden im Kühlschrank durchziehen, am besten über Nacht. Dann verbindet sich alles richtig.
So ein Quark-Sahne-Dessert steht bei uns auf jedem Büfett und ist eines der Rezepte, die ich immer wieder aufschreibe.
Fazit
Wenig Arbeit, und trotzdem sieht es nach etwas aus. Stell die Gläser auf den Tisch, dann nimmt sich jeder selbst. Lass es dir schmecken.
Der Kniff, der den Unterschied macht
Die Mandarinen müssen wirklich gut abtropfen, am besten eine Viertelstunde im Sieb. Jeder Tropfen Dosensaft macht die Quarkcreme dünn, dann stehen die Schichten nicht mehr. Und heb die Früchte nur mit zwei, drei Bewegungen unter, sonst zerfallen die Spalten und färben die ganze Creme orange.
Varianten
- Mit Pfirsichen aus der Dose und einem Esslöffel Zitronensaft in der Creme schmeckt es sommerlicher.
- Statt Butterkeksen nehme ich zerbröselte Spekulatius, dann passt das Dessert in die Adventszeit.
- Wer es weniger süß mag, lässt 50 g Zucker weg und nimmt Mandarinen ohne Zuckerzusatz.
Aufbewahrung
Abgedeckt hält das Dessert zwei Tage im Kühlschrank, danach sind die Keksschichten vollständig durchgeweicht und die Creme setzt Wasser ab. Einfrieren geht nicht, Quark und Joghurt werden beim Auftauen körnig. Reste fülle ich in kleine Gläser mit Deckel und esse sie am nächsten Tag.
Fragen aus meiner Küche
- Kann ich das Sahnesteif weglassen?
- Bei einer Nacht Standzeit besser nicht. Ohne Sahnesteif fällt die geschlagene Sahne in der Quark-Joghurt-Masse langsam zusammen und die Schichten verlaufen. Wenn du gleich servierst, reicht sehr steif geschlagene Sahne.
- Welcher Quark ist der richtige?
- Ich nehme Speisequark mit 20 Prozent Fett, der ist cremig und nicht zu wässrig. Magerquark geht auch, dann rühre ich ihn vorher mit einem Esslöffel Sahne glatt, sonst bleibt er körnig.
- Wie viele Schichten passen in ein Glas?
- In ein 200-ml-Glas bekomme ich zwei Keks- und zwei Cremeschichten, oben Kekse. Fang mit den Krümeln an und lass oben einen halben Zentimeter Platz, sonst quillt es beim Durchziehen über den Rand.
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