Schoko-Brötchen wie vom Bäcker
Wenn sich meine Enkel am Samstagmorgen ankündigen und ich keine Hefe angesetzt habe, rühre ich diesen Quark-Öl-Teig an. Aus 250 g Magerquark, Öl und einem Ei wird er in fünf Minuten fertig, ganz ohne Gehzeit. Die Schokostreusel knete ich zum Schluss unter, das Ei zum Bestreichen sorgt für die glänzende Oberfläche. Nach gut einer halben Stunde stehen acht warme Brötchen auf dem Tisch.
Zutaten
- 300 g Mehl
- 1 Päckchen Backpulver
- 125 g Zucker
- 250 g Magerquark
- 4 EL Milch
- 4 EL Öl
- 1 Ei (Größe M)
- 100 g Schokostreusel
- 1 Ei zum Bestreichen
Zubereitung

Schritt 1: Vorbereitung
Heiz den Backofen auf 175 Grad Celsius Ober-/Unterhitze vor. Leg ein Backblech mit Backpapier aus, dann kleben die Brötchen später nicht fest.
Schritt 2: Teig herstellen
Gib Mehl, Backpulver, Zucker, Magerquark, Milch, Öl und das Ei (Größe M) in eine große Rührschüssel. Verrühr alles zuerst mit den Knethaken vom Handmixer oder der Küchenmaschine auf niedriger Stufe, bis sich die Zutaten grob verbunden haben.
Schritt 3: Schokostreusel untermischen
Dann schalte auf mittlere Stufe und knete weiter, bis ein gleichmäßiger, leicht klebriger Teig entsteht. Streu die Schokostreusel darüber und knete sie mit dem Rührgerät oder mit den Händen unter, bis sie überall im Teig sitzen.
Schritt 4: Teig portionieren
Teil den Teig in 8 möglichst gleich große Portionen. Form aus jeder mit leicht bemehlten Händen eine runde Kugel und leg sie mit etwas Abstand auf das vorbereitete Blech.
Schritt 5: Bestreichen
Schlag das Ei zum Bestreichen in eine kleine Schüssel und verquirl es mit einer Gabel, bis Eigelb und Eiweiß gut vermischt sind. Bestreich jede Teigkugel damit. Davon bekommen die Brötchen beim Backen ihre goldbraune, glänzende Oberfläche.
Schritt 6: Backen
Schieb das Blech auf die mittlere Schiene in den vorgeheizten Ofen. Back die Brötchen etwa 15 bis 20 Minuten, bis sie goldbraun und schön aufgegangen sind.
Schritt 7: Abkühlen lassen
Nimm sie aus dem Ofen und lass sie auf einem Kuchengitter oder gleich auf dem Blech kurz abkühlen. Frisch und lauwarm schmecken sie am besten.
Probier das Rezept aus, die Brötchen passen zum Frühstück genauso wie zum Nachmittagskaffee.
Darauf kommt es an
Der Teig ist absichtlich klebrig. Gib kein zusätzliches Mehl in die Schüssel, sonst werden die Brötchen trocken und bröseln beim Aufschneiden. Ich bemehle mir lieber nur ganz leicht die Hände, wenn ich die acht Kugeln forme. Und hol sie nach spätestens 20 Minuten aus dem Ofen: Quark-Öl-Teig trocknet bei 175 Grad schnell nach.
Abwandlungen
- Statt der Schokostreusel nehme ich manchmal 100 g grob gehackte Zartbitterschokolade, dann bekommst du richtige Schokoflecken im Brötchen.
- Mit der abgeriebenen Schale einer Bio-Orange im Teig passen sie gut in die Adventszeit.
- Ohne Schokolade: 100 g Rosinen, vorher zehn Minuten in warmem Wasser eingeweicht und abgetropft.
Aufbewahren und Aufwärmen
Frisch und lauwarm schmecken sie am besten. In einer verschlossenen Dose halten sie zwei Tage, ab dem zweiten Tag werden sie fester. Dann backe ich sie fünf Minuten bei 150 Grad auf. Eingefroren halten sie drei Monate, über Nacht bei Zimmertemperatur auftauen und ebenfalls kurz aufbacken.
Das werde ich oft gefragt
- Kann ich Speisequark mit 20 Prozent Fett statt Magerquark nehmen?
- Ja, das geht. Die Brötchen werden dann etwas weicher und saftiger. Weil der fettere Quark mehr Flüssigkeit mitbringt, lasse ich einen Esslöffel der Milch weg, sonst lässt sich der Teig kaum noch zu Kugeln formen.
- Warum laufen meine Brötchen auf dem Blech breit?
- Meist ist der Teig zu weich geraten, weil der Quark viel Molke enthielt. Gieß sie vorher ab. Hilft das nicht, stell die geformten Kugeln zehn Minuten kalt, bevor sie in den Ofen kommen, dann halten sie ihre Form.
- Geht das auch mit Umluft?
- Ja, dann stelle ich 155 Grad ein und rechne mit 13 bis 16 Minuten. Umluft bräunt die Oberfläche schneller, deshalb schaue ich ab der zwölften Minute regelmäßig nach und decke die Brötchen notfalls mit Backpapier ab.
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