Apfel-Walnuss-Traum: Dein neuer Lieblingskuchen
Diesen Kuchen mache ich, wenn die Walnüsse getrocknet sind, meist Ende Oktober. Das Kilo Äpfel köchle ich vorher mit Zucker und einem Schuss Weißwein ein – so hat die Füllung Geschmack und wässert den Mürbeteig nicht. Oben kommen Streusel aus demselben Teig darauf, das spart eine zweite Schüssel. Nach 25 bis 30 Minuten bei 200 Grad sind sie goldbraun.
Zutaten
Für den Teig:
- 150 g Zucker
- 200 g Butter
- 300 g Mehl
- 1 Ei(er)
- 1 TL Backpulver
- 1 Pck. Vanillinzucker
- 1 EL Milch
Für den Belag:
- 1 kg Äpfel
- 100 g Walnüsse
- 1 Pck. Vanillinzucker
- 5 TL Wasser, oder Weißwein
- 4 EL Zucker
Zubereitung

1. Apfel-Walnuss-Mischung vorbereiten
Schäl die Äpfel und schneide sie in kleine Stücke. Hack die Walnüsse grob und gib beides zusammen in einen Topf. Dazu kommen Zucker, Vanillinzucker und das Wasser oder der Weißwein. Lass alles leicht einkochen, bis die Äpfel weich sind, und danach abkühlen.
2. Mürbeteig zubereiten
Knete aus Zucker, Butter, Mehl, Ei, Backpulver, Vanillinzucker und Milch einen Mürbeteig. Danach rollst du 2/3 des Teigs aus und kleidest damit Boden und Rand einer Springform aus.
3. Kuchen fertigstellen
Gib die abgekühlte Apfel-Walnuss-Mischung gleichmäßig auf den Teigboden und streich sie glatt. Den restlichen Teig zerbröselst du als Streusel über der Füllung.
4. Backen
Back den Kuchen auf der mittleren Schiene im vorgeheizten Ofen bei 200°C Ober-/Unterhitze etwa 25-30 Minuten, bis die Streusel goldbraun sind.
Schneid den Apfel-Walnuss-Kuchen zu einer Tasse Tee oder Kaffee an. Der Duft nach Äpfeln und Nüssen steht danach noch stundenlang in deiner Küche.
Der Kniff, der den Unterschied macht
Die Apfel-Walnuss-Masse muss vollständig kalt sein, bevor sie auf den Teig kommt. Warm schmilzt sie die Butter im Mürbeteig, der Boden wird speckig statt mürbe. Ich koche sie deshalb schon morgens ein. Für die Streusel den restlichen Teig kalt zwischen den Fingern zerbröseln – zu warm werden es Fladen statt Krümel.
Varianten
- Mit Haselnüssen statt Walnüssen wird die Füllung süßer und weniger herb.
- Zwei Esslöffel Rosinen, im Weißwein eingeweicht, passen gut in die Apfelmasse.
- Wer keinen Wein nehmen möchte, köchelt die Äpfel mit fünf Teelöffeln Apfelsaft ein.
Aufbewahrung
Im Kühlschrank hält der Kuchen unter einer Haube vier Tage, bei Zimmertemperatur zwei. Die Streusel werden mit der Zeit weich; zehn Minuten bei 150 Grad machen sie wieder knusprig. In Stücken eingefroren hält er zwei Monate, über Nacht im Kühlschrank auftauen lassen.
Fragen aus meiner Küche
- Welche Äpfel nehme ich für die Füllung?
- Säuerliche wie Boskop oder Elstar. Sie kochen mit dem Zucker und dem Vanillinzucker weich, behalten aber Stücke. Ganz mehlige Sorten werden zu Mus, dann fehlt der Füllung der Biss neben den groben Walnüssen.
- Muss der Teigrand hochgezogen werden?
- Ja, sonst läuft die Apfelmasse beim Backen unter den Boden. Zieh ihn etwa drei Zentimeter hoch und drücke ihn an der Kante gut fest. Kalter Teig lässt sich dabei am besten formen.
- Kann ich den Mürbeteig vorbereiten?
- Der Teig hält in Folie gewickelt zwei Tage im Kühlschrank und drei Monate im Gefrierfach. Nimm ihn vor dem Ausrollen 15 Minuten aus der Kälte, sonst bricht er. Die Streusel gelingen dagegen kalt am besten.
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