Blitzschnellen Schüttelkuchen mit Mandarinen
Den Schüttelkuchen hat mir eine Nachbarin gezeigt, als bei ihr überraschend Besuch kam. Sahne, Mandarinen, Sahnesteif und Paradiescreme wandern in ein Schraubglas, Deckel drauf, kräftig schütteln, fertig ist die Füllung, ganz ohne Rührgerät. Auf den gekauften Tortenboden gestrichen und eine Stunde kalt gestellt, steht in einer Viertelstunde Arbeit ein Kuchen für zwölf Leute auf dem Tisch. Der Ofen bleibt dabei aus.
Zutaten
- 1 Stk. Tortenboden
- 500 ml Sahne
- 600 g Mandarinenstücke
- 2 Päckchen Sahnesteif
- 2 Päckchen Paradiescreme, Vanille (alternativ: Paradiescreme, Zitrone, Mandarine)
Zubereitung

Schritt 1: Tortenboden vorbereiten
Nimm den Tortenboden aus der Verpackung und leg ihn auf eine schöne Platte. Wenn du den Boden lieber selbst backen willst, mach das vorher.
Schritt 2: Creme anrühren
Gib Sahne, Mandarinenstücke, Sahnesteif und Paradiescreme in ein großes Gefäß, das sich fest verschließen lässt. Es muss noch Platz bleiben, sonst vermischt sich nachher nichts richtig.
Schritt 3: Schütteln und verteilen
Deckel drauf und kräftig durchschütteln, bis sich alles gut verbunden hat. Dann streich die fertige Masse gleichmäßig auf den Tortenboden.
Schritt 4: Kühlen und servieren
Damit der Kuchen schnittfest wird, stell ihn mindestens eine Stunde kalt. Danach kannst du ihn anschneiden.
So ein Schüttelkuchen ist in einer Viertelstunde gemacht und schmeckt trotzdem nach mehr. Genau das Richtige, wenn unangemeldet Besuch kommt oder dich zwischendurch der Hunger auf etwas Süßes packt.
Der Kniff, der den Unterschied macht
Die 600 Gramm Mandarinen gehören gut abgetropft ins Glas, sonst bindet die Paradiescreme das viele Saftwasser nicht und die Füllung bleibt suppig. Ich lasse sie zehn Minuten im Sieb stehen. Und nimm ein Gefäß, das höchstens zu zwei Dritteln voll ist: Die Masse braucht Luft zum Schütteln, sonst verbindet sie sich nicht.
Varianten
- Mit Paradiescreme Zitrone und abgetropften Pfirsichstücken aus der Dose wird der Kuchen sommerlicher.
- Für die Kaffeetafel im Winter nimmst du Mandarine-Paradiescreme und streust geröstete Mandelblättchen darüber.
- Statt Tortenboden verteilst du die Masse in einer Auflaufform auf Löffelbiskuits, dann wird ein Schichtdessert daraus.
Aufbewahrung
Mit Frischhaltefolie abgedeckt hält der Kuchen im Kühlschrank zwei Tage, danach weicht der Tortenboden durch. Einfrieren funktioniert nicht: Die Paradiescreme wird beim Auftauen wässrig und trennt sich. Reste stellst du am besten schon geschnitten in einer flachen Dose kalt und isst sie am nächsten Tag.
Fragen aus meiner Küche
- Brauche ich das Sahnesteif wirklich?
- Ja. Die Paradiescreme allein trägt die 500 Milliliter Sahne nicht, und der Kuchen sackt beim Anschneiden zusammen. Zwei Päckchen sind bei dieser Menge richtig, sie halten die Füllung auch zwei Stunden bei Zimmertemperatur stabil.
- Welches Gefäß eignet sich zum Schütteln?
- Ein hohes Schraubglas oder eine Vorratsdose mit dicht schließendem Deckel, mindestens anderthalb Liter. Halte den Deckel beim Schütteln mit der Hand fest und arbeite über der Spüle, die kalte Sahne baut ordentlich Druck auf.
- Kann ich den Tortenboden selbst backen?
- Klar, ein Biskuitboden mit 26 bis 28 Zentimetern passt. Backe ihn einen Tag vorher, er muss völlig kalt sein. Auf einen warmen Boden gestrichen wird die Sahnemasse sofort weich und läuft am Rand herunter.
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