Pflaumenkuchen
Im September hängt der Baum voll, dann backe ich diesen Kuchen fast jede Woche. Unter den 750 g halbierten Pflaumen liegt ein Rührteig mit 100 g gemahlenen Mandeln – die nehmen den Saft auf, der beim Backen austritt, und der Boden bleibt trotzdem fest. Siebzig Minuten in der 26er Springform, danach kommt der Zucker darüber. Lauwarm mit einem Klecks Schlagsahne ist er mir am liebsten.
Zutaten für den Pflaumenkuchen
- 125 g Butter, zimmerwarm
- 125 g Zucker
- 1 Pck. Vanillezucker
- 2 Eier
- 175 g Mehl
- 1 TL (gestrichen) Backpulver
- 100 g Mandeln, ungeschält, gemahlen
- 750 g Pflaumen, entsteint und halbiert
- Zucker, zum Bestreuen
Zubereitungsschritte für den Pflaumenkuchen

1. Vorbereitung des Backofens und der Backform
Heize den Backofen auf 175 °C vor (Ober-/Unterhitze oder Umluft). Lege den Boden einer 26 cm Springform mit Backpapier aus und fette die Ränder leicht ein.
2. Teig vorbereiten
Schlage die Butter, den Zucker und den Vanillezucker zusammen cremig. Gib die Eier einzeln hinzu und rühre jedes Ei gründlich unter die Masse. Mische das Mehl mit dem Backpulver und den gemahlenen Mandeln und hebe die Mischung nach und nach unter die Butter-Ei-Masse.
3. Pflaumenkuchen backen
Gib den Teig in die vorbereitete Springform und streiche ihn glatt. Verteile die halbierten und abgetropften Pflaumen dicht an dicht auf dem Teig. Wickele den Boden der Springform mit Alufolie ein, um eventuellen Fruchtsaft aufzufangen. Backe den Kuchen auf der zweiten Schiene von unten ca. 70 Minuten lang.
4. Kuchen fertigstellen
Lasse den Kuchen leicht abkühlen, bevor du den Springformrand löst und das Backpapier abziehst. Bestreue den Pflaumenkuchen vor dem Servieren mit Zucker und genieße ihn lauwarm oder kalt – idealerweise mit einem Klecks Schlagsahne.
Jetzt weißt du, wie einfach es ist, einen köstlichen Pflaumenkuchen selbst zu backen. Dieses Rezept garantiert dir einen saftigen Kuchen, den du zu jeder Gelegenheit servieren kannst. Lass dich von der Kombination aus fluffigem Teig und saftigen Pflaumen verführen!
Mein Tipp
Setze die Pflaumenhälften mit der Schnittfläche nach oben und wirklich dicht an dicht auf den Teig, sie fallen beim Backen deutlich zusammen. Der Zucker kommt erst nach dem Backen darüber, nicht vorher – auf den rohen Früchten zieht er nur Saft, der dann in den Teig läuft. Die Alufolie um den Formboden spart dir das Putzen des Ofens.
Andere Ideen
- Mit Zwetschgen statt Pflaumen wird der Kuchen fester, weil sie weniger Saft ziehen.
- Statt purem Zucker streue ich zum Schluss Zimtzucker aus einem Teelöffel Zimt und drei Esslöffel Zucker.
- Wer Streusel mag, verteilt nach 45 Minuten Backzeit schnell geknetete Butterstreusel über die Früchte.
Aufheben und Einfrieren
Abgedeckt bei Zimmertemperatur hält der Kuchen zwei Tage, im Kühlschrank vier, wird dort aber fester. Einzeln in Folie gewickelte Stücke lassen sich drei Monate einfrieren. Aufgetaut schmeckt er am besten, wenn du ihn zehn Minuten bei 150 °C im Ofen aufbäckst, dann wird der Boden wieder mürbe.
Häufige Fragen
- Pflaumen oder Zwetschgen – was ist besser?
- Zwetschgen sind länglich, fester und geben weniger Saft ab, damit gelingt der Kuchen sicherer. Runde Pflaumen schmecken saftiger, dann solltest du sie vor dem Belegen wirklich gut abtropfen lassen und den Zucker erst hinterher darüberstreuen.
- Warum ist mein Boden feucht geblieben?
- Da war zu viel Fruchtsaft im Spiel. Streue zwei Esslöffel gemahlene Mandeln auf den Teig, bevor die Pflaumen daraufkommen, und backe den Kuchen auf der zweiten Schiene von unten. Dort bekommt der Boden von Anfang an genug Hitze.
- Kann ich den Kuchen auch auf dem Blech backen?
- Ja, dafür verdoppelst du alle Zutaten und brauchst etwa 1,5 kg Pflaumen. Auf dem Blech ist die Schicht flacher, deshalb reichen bei 175 °C rund 45 bis 50 Minuten. Prüfe die Mitte mit dem Stäbchen.
Schreibe einen Kommentar