Apfel-Spekulatius-Muffins
Die backe ich im Advent, wenn vom Spekulatiusteller nur noch Bruch übrig ist, acht Kekse reichen für ein ganzes Blech Muffins. Die zwei Äpfel schneide ich klein, sonst reißen die Stücke die Krume auf. Mit 140 Millilitern Öl bleibt der Teig zwei Tage saftig, und der Schuss Rum bringt Zimt und Spekulatiusgewürz richtig heraus. Warm aus dem Ofen sind sie am schönsten.
Zutaten für Apfel-Spekulatius-Muffins
- 200 g Mehl Type 405
- 1 Päckchen Backpulver
- 3 Eier
- 1 Päckchen Vanillezucker
- 150 g Zucker
- 140 ml Öl
- 65 ml Milch
- 1 Schuss Rum
- 1 Teelöffel Zimt
- 8 Spekulatius-Kekse
- 2 Äpfel
Zubereitungsschritte

Schritt 1: Backofen vorheizen
Heiz den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vor. Das ist wichtig, damit die Muffins von Anfang an gleichmäßig backen.
Schritt 2: Trockene Zutaten vorbereiten
Sieb das Mehl und das Backpulver in eine große Schüssel. So bekommst du keine Klümpchen in den Teig und die Muffins werden flaumig.
Schritt 3: Teig zubereiten
Gib die Eier, den Vanillezucker, den Zucker, Öl, Milch, Rum und Zimt zur Mehlmischung und rühr alles kurz zu einem glatten Teig.
Schritt 4: Äpfel und Spekulatius vorbereiten
Schäl die Äpfel, entkerne sie und schneide sie klein. Die Spekulatius legst du in einen Gefrierbeutel und rollst mit dem Nudelholz darüber, bis sie zerbröselt sind.
Schritt 5: Zutaten kombinieren
Heb die Apfelwürfel und die Spekulatius-Brösel vorsichtig unter den Teig, damit sie überall gleichmäßig sitzen.
Schritt 6: Muffins backen
Leg ein Muffinblech mit Papierförmchen aus und füll den Teig zu zwei Dritteln in die Förmchen. Back die Muffins 20 bis 25 Minuten auf der mittleren Schiene, bis sie goldbraun sind. Mit der Stäbchenprobe siehst du, ob sie durch sind.
Schritt 7: Abkühlen und Servieren
Lass die Muffins kurz in der Form abkühlen und setz sie dann auf ein Gitter, bis sie ganz kalt sind. Am besten schmecken sie frisch.
Apfel und Spekulatius gehören für mich in den Advent. Beim Backen riecht die ganze Küche danach, und auf dem Kaffeetisch sind die Muffins schnell weg.
Mein Tipp
Rühre den Teig nur so lange, bis kein Mehl mehr zu sehen ist. Jede Minute mehr macht die Muffins zäh statt flaumig. Die Apfelwürfel und die Spekulatiusbrösel hebe ich zum Schluss mit dem Löffel unter, nicht mit dem Mixer. Und die Förmchen wirklich nur zu zwei Dritteln füllen, sonst läuft der Teig über das Blech.
Andere Ideen
- Mit Birnen statt Äpfeln werden die Muffins süßer, dann nehme ich 20 Gramm Zucker weniger.
- Statt Rum schmeckt auch ein Esslöffel Orangensaft mit etwas Abrieb, dann können die Kinder mitessen.
- Ein Esslöffel gehackte Mandeln im Teig und ein halber Spekulatius auf jedem Muffin machen sie zum Mitbringsel.
Aufheben und Einfrieren
In einer gut schließenden Dose bleiben die Muffins bei Zimmertemperatur drei Tage saftig, im Kühlschrank werden sie trocken. Einfrieren geht gut: einzeln in Beutel, bis zu drei Monate. Zum Auftauen lasse ich sie eine Stunde liegen oder wärme sie fünf Minuten bei 120 Grad im Ofen auf.
Häufige Fragen
- Kann ich die Spekulatius durch andere Kekse ersetzen?
- Ja, Butterkekse oder Lebkuchen gehen. Bei Butterkeksen fehlt das Gewürz, dann gebe ich einen halben Teelöffel Lebkuchengewürz extra dazu. Die Menge bleibt gleich, also etwa 100 Gramm Kekse, mittelgrob zerbröselt.
- Welche Äpfel eignen sich?
- Feste, säuerliche Sorten wie Boskoop oder Elstar. Sie behalten beim Backen Biss. Weiche Sorten zerfallen in 25 Minuten zu Mus und machen den Teig rund um die Stücke herum feucht.
- Kann ich statt Muffins einen Kuchen backen?
- Ja, in einer Kastenform von 26 Zentimetern. Bei 180 Grad braucht der Teig dann etwa 50 bis 55 Minuten. Mach die Stäbchenprobe in der Mitte, die Apfelstücke täuschen leicht einen noch feuchten Teig vor.
Schreibe einen Kommentar