Omas Küche – einfache Rezepte, Schritt für Schritt erklärt

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Kekse & Plätzchen

Kokos-Sahne-Kipferl: Deine neue Lieblingsnascherei

Kokos-Sahne-Kipferl: Deine neue Lieblingsnascherei
Portionen ca. 50 Stück
Vorbereitung 40 Minuten
Garzeit 30 Minuten
Gesamt 1 Stunde 10 Minuten

Diese Kipferl stehen bei mir jedes Jahr in der ersten Dezemberwoche auf dem Tisch, weil sie nur sechs Zutaten brauchen und von Hand geknetet werden. Kokosraspeln und Rum machen den Geschmack, 200 Gramm Butter auf 250 Gramm Mehl machen den Teig zart. Aus der Menge werden etwa 50 Stück. Klingt viel, ist es am zweiten Adventssonntag aber nicht.

Zutaten

  • 250 g Mehl
  • 200 g Butter
  • 100 g feine Kokosraspeln
  • 50 g Puderzucker
  • 2 EL Rum
  • Puder- und Vanillezucker zum Wälzen

Zubereitung

Köstliche Kokos-Sahne-Kipferl: Deine neue Lieblingsnascherei! – so sieht es fertig aus
So sieht das fertige Gericht aus.

Schritt 1: Teig herstellen

Knete alle Zutaten in einer Schüssel mit der Hand zu einem Teig. Die Butter sollte vorher weich geworden sein. Lass dir beim Kneten Zeit, bis alles zusammenhält. Bröselt der Teig immer noch, gib löffelweise etwas Milch dazu – aber wirklich nur, wenn es anders nicht geht.

Schritt 2: Teig ruhen lassen

Form den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu einer Kugel und stell ihn kalt. 1-2 Stunden im Kühlschrank machen ihn fest, danach lässt er sich viel leichter formen.

Schritt 3: Kipferl formen

Nimm den Teig aus dem Kühlschrank und roll ihn auf der bemehlten Fläche zu einer Rolle. Schneide gleich große Stücke ab und dreh daraus die kleinen Kipferl.

Schritt 4: Backen

Leg die Kipferl mit genug Abstand auf ein Blech mit Backpapier, etwa 20 Stück auf ein Blech von 30 x 40 cm. Back sie bei 180 °C etwa 10 Minuten. Oben bleiben sie hell, nur die Unterseite darf leicht hellbraun werden. Wer länger backt, bekommt trockene Kipferl.

Schritt 5: Zuckerbad

Lass sie kurz auf dem Blech auskühlen, frisch aus dem Ofen sind sie sehr zart. Wälze sie dann noch warm in einer Mischung aus Puder- und Vanillezucker. Aus der Menge werden etwa 50 Kipferl.

Zu einer Tasse Tee oder Kaffee am Nachmittag sind sie genau das Richtige, und auf dem Plätzchenteller für Familie und Nachbarn erst recht.

Mein Tipp

Zehn Minuten bei 180 Grad und keine Minute länger: Die Kipferl bleiben oben hell, nur die Unterseite darf hellbraun sein. Sie fühlen sich dabei noch weich an und werden erst auf dem Blech fest. Deshalb lasse ich sie fünf Minuten liegen und wälze sie danach noch warm in Puder- und Vanillezucker.

Andere Ideen

  • Ohne Rum knete ich zwei Esslöffel Milch mit ein paar Tropfen Rumaroma in den Teig, dann können Kinder mitnaschen.
  • Statt Kokosraspeln nehme ich 100 Gramm gemahlene Mandeln, dann werden daraus Vanillekipferl.
  • Die Enden in geschmolzene Zartbitterschokolade getaucht sehen sie auf dem Plätzchenteller festlicher aus.

Aufheben und Einfrieren

In einer gut schließenden Blechdose, mit Backpapier zwischen den Lagen, halten die Kipferl vier bis fünf Wochen. Ein Stück Apfel in der Dose würde sie weich machen, das lasse ich weg. Roh geformt kannst du sie drei Monate einfrieren und gefroren backen, dann zwei Minuten länger.

Häufige Fragen

Mein Teig bröselt, was tun?
Dann war die Butter zu kalt. Knete weiter, die Handwärme bringt ihn zusammen. Hilft das nicht, gib löffelweise Milch dazu, höchstens zwei Esslöffel. Zu viel Flüssigkeit macht die Kipferl später hart statt mürbe.
Warum brechen die Kipferl nach dem Backen?
Weil sie heiß noch sehr zart sind. Lass sie fünf Minuten auf dem Blech, hebe sie erst dann mit einem Pfannenwender ab und wälze sie einzeln und vorsichtig im Zucker.
Kann ich grobe Kokosraspeln nehmen?
Besser feine. Grobe Raspeln machen den Teig rissig und die Kipferl brechen beim Formen. Wenn du nur grobe hast, mahle sie kurz im Blitzhacker, aber nicht zu lange, sonst tritt Öl aus.
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