Himbeer-Butterkeks-Traum
Ein Kuchen vom Blech für den Sommer, bei dem ein ganzes Kilo Himbeeren draufgeht. Auf den dünnen Biskuit kommt gebundenes Himbeerkompott, dann Sahne, dann eine geschlossene Lage Butterkekse und darüber Zitronenzuckerguss. Die Kekse werden im Kühlschrank weich und lassen sich am nächsten Tag schneiden wie Kuchenteig. Ich mache ihn immer dann, wenn im Juli die Beeren im Garten alle auf einmal reif werden.
Zutaten
Für den Biskuitboden
- 4 Eier
- 1 Pck. Vanillezucker
- 125 g Zucker
- 1 Prise Salz
- 100 g Mehl
- 1 Pck. Vanillepudding-Pulver
- 1 TL Backpulver
Für die Himbeerfüllung
- 1 kg Himbeeren (TK oder frisch)
- 500 ml Wasser
- 160 g Zucker
- 2 Pck. Vanillepudding-Pulver
Für den Belag
- 750 g Sahne
- 200 g Butterkekse
- 250 g Puderzucker
- 6 EL Zitronensaft
Zubereitung

1. Biskuitboden vorbereiten
Heiz den Backofen auf 220°C Ober-/Unterhitze (200°C Umluft) vor und fette ein Backblech ein. Trenn zuerst die Eier und schlag das Eiweiß steif. Lass dabei den Vanillezucker, den Zucker und eine Prise Salz langsam einrieseln. Heb die Eigelbe nach und nach unter. Misch Mehl, Vanillepudding-Pulver und Backpulver, sieb alles über die Eimasse und heb es vorsichtig unter. Streich die Masse gleichmäßig auf das Backblech und back sie 12-15 Minuten. Danach lass den Boden auskühlen.
2. Himbeerfüllung zubereiten
Dünste die Himbeeren in 400 ml Wasser mit dem Zucker etwa 5 Minuten. Rühr das Vanillepudding-Pulver in 100 ml Wasser an und bind die Himbeersauce damit. Verteil sie gleichmäßig auf dem Biskuitboden und lass sie vollständig auskühlen.
3. Sahneschicht und Butterkeksbelag
Schlag die Sahne steif und streich sie gleichmäßig über das Himbeerkompott. Dann leg die Butterkekse lückenlos darauf. Nun rührst du den Puderzucker mit dem Zitronensaft glatt und bestreichst die Kekse damit. Lass alles fest werden und schneide den Kuchen in Stücke.
Kalt schmeckt er am besten, mit einer Tasse Kaffee daneben. Lass ihn dir schmecken.
Omas Tipp
Das Himbeerkompott muss vollständig kalt sein, bevor die 750 g Sahne darauf kommen, sonst läuft dir die ganze Schicht auseinander. Ich stelle das Blech dafür eine Stunde auf den Balkon oder in den Kühlschrank. Und schlag die Sahne wirklich steif, sie muss später das Gewicht der Kekse und des Gusses tragen.
So kannst du abwandeln
- Mit TK-Erdbeeren statt Himbeeren wird der Kuchen milder, dann nehme ich nur 120 g Zucker fürs Kompott.
- Der Zuckerguss schmeckt auch mit Orangensaft statt Zitronensaft, dazu passt etwas abgeriebene Schale.
- Wer keine Butterkekse mag, legt Vollkornkekse aus, die weichen langsamer durch und schmecken kräftiger.
Reste aufbewahren
Abgedeckt hält der Kuchen im Kühlschrank zwei bis drei Tage, am zweiten Tag sind die Kekse am schönsten durchgezogen. Einfrieren würde ich ihn nicht, Sahne und Zuckerguss vertragen das schlecht. Reste decke ich mit Frischhaltefolie ab, ohne sie auf den Guss zu drücken, sonst klebt er fest.
Noch Fragen?
- Brauche ich Sahnesteif für die 750 g Sahne?
- Ich nehme zwei Päckchen, ja. Die Sahne liegt zwischen Kompott und Keksschicht und wird von oben belastet. Ohne Steifungsmittel sackt sie nach ein paar Stunden zusammen und der Kuchen lässt sich nicht mehr in Stücke schneiden.
- Kann ich frische statt tiefgekühlte Himbeeren nehmen?
- Ja, dann dünste ich sie nur zwei bis drei Minuten, sonst zerfallen sie ganz. Die Wassermenge bleibt gleich, weil das Puddingpulver darauf abgestimmt ist. Frische Beeren geben ein etwas helleres, stückigeres Kompott.
- Wie schneide ich sauber durch die Keksschicht?
- Lass den Zuckerguss antrocknen, aber nicht steinhart werden, und schneide mit einem großen, heiß abgespülten Messer in einem Zug. Wer es genau mag, ritzt die Keksreihen schon beim Auflegen entlang der späteren Schnittlinien vor.
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