Geheimrezept: So schmilzt das Fett im Nu
Diese Quarkspeise rühre ich mir abends an, wenn ich noch etwas Süßes möchte und der Kuchen alle ist. Fünf Minuten, mehr braucht sie nicht. Der steif geschlagene Eischnee macht aus dem festen Quark eine luftige Masse, die abgeriebene Zitronen- oder Orangenschale nimmt ihm das Milchig-Säuerliche. Sie schmeckt frisch aus der Schüssel am besten, weil sie nach einer Stunde wieder zusammenfällt.
Zutaten
- 250 g Quark
- 1 Ei
- 1 Schuss Zitronen- oder Orangensaft
- Etwas Stevia oder einen anderen Süßstoff
- 1 Prise Salz
- Etwas abgeriebene Zitronen- oder Orangenschale
Zubereitung

Schritt 1: Eiweiß vorbereiten
Trenn das Ei und schlag das Eiweiß mit einer Prise Salz steif. Davon wird die Quarkmasse später luftig.
Schritt 2: Eigelb und Quark mischen
Verquirl das Eigelb und rühr es mit dem Quark glatt. Sieh zu, dass keine Klümpchen bleiben.
Schritt 3: Aromen hinzufügen
Gib einen Schuss Zitronen- oder Orangensaft und die abgeriebene Schale dazu. Gut verrühren, damit sich der Geschmack überall verteilt.
Schritt 4: Eischnee unterheben
Heb den steif geschlagenen Eischnee vorsichtig unter die Quarkmasse. Dann bleibt sie schön locker.
Schritt 5: Anrichten und Servieren
Füll die fertige, luftige Masse in eine Schüssel und iss sie gleich. Lass es dir schmecken!
Die Speise ist schnell gerührt und passt als Nachtisch genauso gut wie als kleine Süßigkeit zwischendurch. Du brauchst dafür nur frische Zutaten und ein paar Minuten.
Mein Tipp
Das Eiweiß wird nur steif, wenn Schüssel und Quirl absolut fettfrei sind und kein Tropfen Eigelb hineingerät. Ich schlage es deshalb zuerst und rühre danach mit denselben Quirlen den Quark glatt, nie umgekehrt. Und den Eischnee hebe ich mit dem Löffel in drei Portionen unter, niemals mit dem Mixer.
Andere Ideen
- Mit einem Esslöffel Zucker statt Süßstoff schmeckt die Masse runder, wenn dir der Stevia-Nachgeschmack nicht liegt.
- Ich rühre manchmal zwei Esslöffel gemahlene Haselnüsse unter den Quark, dann trägt die Speise mehr.
- Über eine Schicht zerdrückter Himbeeren in ein Glas geschichtet, wird daraus ein Nachtisch für Gäste.
Aufheben und Einfrieren
Am besten gleich essen. Im Kühlschrank hält die Masse zugedeckt höchstens einen halben Tag, dann setzt sich Flüssigkeit ab und die Luft ist heraus. Übrig Gebliebenes rühre ich am nächsten Morgen kurz glatt und esse es mit Obst, aufschlagen lässt es sich nicht mehr. Einfrieren funktioniert nicht.
Häufige Fragen
- Das Eiweiß bleibt roh – geht das auch anders?
- Nimm ganz frische Eier und verarbeite sie sofort. Wer bei rohem Ei unsicher ist, etwa bei Kindern oder älteren Gästen, lässt das Eiweiß weg und hebt stattdessen zwei Esslöffel steif geschlagene Sahne unter die Quarkmasse.
- Welchen Quark soll ich nehmen?
- Ich nehme Speisequark mit 20 Prozent Fett, der ist cremiger. Magerquark geht auch, dann rühre ich einen Esslöffel Milch ein, sonst bleibt die Masse trocken und der Eischnee lässt sich schlecht unterheben.
- Kann ich die Menge verdoppeln?
- Ja, alles doppelt, nur beim Salz bleibe ich bei einer Prise. Bei der größeren Menge hebe ich den Eischnee in vier Portionen unter, sonst drückst du beim Rühren zu viel Luft wieder heraus.
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