Buttermilchkuchen
Diesen Blechkuchen mache ich, wenn Besuch angesagt ist und ich kein frisches Obst im Haus habe. Drei Dosen Mandarinen aus dem Vorrat, dazu ein Rührteig mit Buttermilch und einem Löffel Schmand – das hält den Teig auch am zweiten Tag weich. Die abgeriebene Zitronenschale nimmt der Dosenfrucht ihren süßlichen Ton. Nach dem Abkühlen nur Puderzucker darüber, mehr braucht er nicht.
Zutaten
- 3 Dosen Mandarinen (je 314 ml)
- 200 g Butter oder Margarine
- 175 g Zucker
- 1 Prise Salz
- 5 Eier
- 150 g Buttermilch
- 1 unbehandelte Zitrone, abgeriebene Schale
- 375 g Mehl
- 1 Päckchen Backpulver
- 50 g Schmand
- Puderzucker
Zubereitung

Schritt 1: Vorbereitung
Heiz den Backofen auf 200°C (Ober-/Unterhitze), 175°C (Umluft) oder Gas Stufe 3 vor. Fette ein großes Backblech ein oder leg es mit Backpapier aus.
Schritt 2: Mandarinen abtropfen lassen
Schütte die Mandarinen in ein Sieb, damit sie gut abtropfen können, und stell sie beiseite.
Schritt 3: Teig zubereiten
Gib Butter (oder Margarine), Zucker und Salz in eine große Schüssel und schlag alles mit dem Mixer etwa 3-5 Minuten hell und cremig. Dann kommen die Eier einzeln dazu, jedes gut unterrühren. Zum Schluss die Zitronenschale einrühren.
Schritt 4: Mehlmischung und Buttermilch einarbeiten
Misch Mehl und Backpulver in einer zweiten Schüssel. Gib Mehlmischung und Buttermilch abwechselnd zur Buttermasse, fang mit Mehl an und hör mit Mehl auf. Rühr nur kurz und vorsichtig, bis alles verbunden ist.
Schritt 5: Schmand unterheben
Heb den Schmand unter den Teig, bis er glatt ist. Streich den Teig gleichmäßig auf dem Blech aus.
Schritt 6: Backen
Verteil die Mandarinen darauf und drück sie leicht an. Back den Kuchen im vorgeheizten Ofen etwa 30–35 Minuten, bis er goldbraun ist und am Holzstäbchen nichts mehr kleben bleibt.
Schritt 7: Abkühlen und Servieren
Nimm den Kuchen aus dem Ofen und lass ihn auf dem Blech mindestens 20–30 Minuten abkühlen. Dann mit Puderzucker bestäuben, in Stücke schneiden und servieren.
Lass ihn dir zum Kaffee schmecken, mit Freunden oder der ganzen Familie.
Der Kniff, der den Unterschied macht
Die Mandarinen müssen wirklich gut abtropfen, am besten schon eine halbe Stunde vorher im Sieb. Jeder Tropfen Saft, der in den Teig läuft, macht die Stelle darunter speckig. Und rühre nach der Buttermilch nur noch kurz – wird der Teig zu lange geschlagen, geht er hoch auf und fällt beim Abkühlen wieder zusammen.
Varianten
- Mit drei Dosen Pfirsichhälften statt Mandarinen wird es ein anderer Kuchen; die Hälften schneide ich in Spalten, damit sie nicht wegrutschen.
- Ein Streuselrand aus 100 g Mehl, 60 g Butter und 50 g Zucker über die Früchte gestreut macht den Kuchen fester für den Transport.
- Statt Zitronenschale nehme ich im Winter die Schale einer unbehandelten Orange, das passt gut zu den Mandarinen.
Aufbewahrung
Auf dem Blech mit einem Tuch abgedeckt bleibt er zwei Tage saftig, im Kühlschrank drei bis vier Tage. Den Puderzucker streue ich immer erst kurz vor dem Servieren darüber, sonst zieht er Feuchtigkeit aus den Mandarinen. Einzelne Stücke lassen sich einfrieren und tauen in zwei Stunden bei Zimmertemperatur auf.
Fragen aus meiner Küche
- Kann ich die Buttermilch durch Milch ersetzen?
- Ja, aber dann fehlt die Säure, die den Teig locker macht. Ich rühre in 150 g Milch einen Esslöffel Zitronensaft und lasse das fünf Minuten stehen – die Milch dickt leicht an und wirkt im Teig ähnlich.
- Reichen 50 g Schmand wirklich aus?
- Ja. Die kleine Menge ist keine Creme, sondern hält den Rührteig feucht. Wenn du keinen im Haus hast, nimm die gleiche Menge Naturjoghurt oder saure Sahne, das Ergebnis ist fast identisch.
- Wie tief muss das Backblech sein?
- Ein normales Backblech mit Rand reicht. Der Teig aus 375 g Mehl geht etwa zwei Zentimeter hoch, die Mandarinen drückst du nur leicht ein. Auf einem flachen Blech ohne Rand läuft er an den Seiten herunter.
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