Streuselkuchen
Der Kuchen kommt bei uns auf den Tisch, wenn das Haus voll ist, denn ein tiefes Blech reicht für zwanzig Stücke. Das Besondere passiert nach dem Backen: Die 250 Milliliter Sahne werden über den kochend heißen Kuchen gegossen und ziehen über Nacht durch die Streusel bis in den Rührteig. Am nächsten Morgen ist er schwer, feucht und lässt sich sauber schneiden.
Zutatenliste für den Streuselkuchen
Für ein Blech brauchst du:
Für den Teig:
- 250 g Butter (für den Teig)
- 250 g Zucker (für den Teig)
- 4 Eier
- 2 TL Backpulver
- 250 g Mehl (für den Teig)
- 1 Schuss Milch, nach Bedarf
Für die Streusel:
- 250 g Butter (für die Streusel)
- 250 g Zucker (für die Streusel)
- 400 g Mehl (für die Streusel)
Für das Finish:
- 250 ml Sahne
Zubereitung des Streuselkuchens

Vorbereitung:
- Heiz den Backofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze vor.
- Leg ein tiefes Backblech mit Backpapier aus.
Teigzubereitung:
- Gib Butter und Zucker in eine große Rührschüssel und schlag beides mit dem Handmixer schaumig.
- Gib die Eier dazu und schlag weiter, bis die Masse hell und cremig ist.
- Gib Backpulver und Mehl dazu und rühr alles zu einem glatten Teig. Ist er zu fest, gib einen Schuss Milch dazu.
- Streich den Teig gleichmäßig auf das Backblech und zieh ihn glatt.
Herstellung der Streusel:
- Gib Butter, Zucker und Mehl in eine Schüssel.
- Verknete alles mit den Händen zu dicken Streuseln.
- Verteil die Streusel gleichmäßig über den Teig, sodass alles bedeckt ist.
Backvorgang:
- Back den Kuchen ca. 20 Minuten, bis die Streusel goldbraun sind.
Finish:
- Nimm den Kuchen aus dem Ofen und gieß sofort die Sahne gleichmäßig über den heißen Kuchen.
- Lass den Kuchen über Nacht abkühlen, damit die Sahne einziehen kann und der Geschmack kräftiger wird.
- Schneide ihn in Stücke und serviere ihn frisch – pur, zu Kaffee oder zu Tee.
Back ihn einmal genau so, wie er hier steht. Er schmeckt nach dem Blechkuchen von früher, und davon nimmt jeder gern ein zweites Stück.
Mein Tipp
Die Sahne muss sofort auf den heißen Kuchen, direkt nach dem Herausnehmen. Gießt du sie erst auf den lauwarmen, bleibt sie oben stehen und die Streusel schwimmen darin. Gieße langsam über die ganze Fläche verteilt, nicht an eine Stelle. Für die Streusel nimm kalte Butter, sonst werden sie zu Teig statt zu dicken Bröseln.
Andere Ideen
- Ich lege manchmal 500 g abgetropfte Sauerkirschen auf den Rührteig, bevor die Streusel daraufkommen.
- Mit einem Teelöffel Zimt in den Streuseln passt der Kuchen besser in den Herbst.
- Wer die Sahne nicht übergießen mag, schlägt sie mit zwei Päckchen Vanillezucker steif und reicht sie zu den Stücken.
Aufheben und Einfrieren
Abgedeckt auf dem Blech hält er drei Tage bei Zimmertemperatur. Im Kühlschrank wird die eingezogene Sahneschicht fest und der Teig trocken, dort lagere ich ihn nicht. Einzelne Stücke friere ich flach nebeneinander ein, dort bleiben sie zwei Monate. Auftauen bei Zimmertemperatur, etwa zwei Stunden.
Häufige Fragen
- Warum sind meine Streusel flach geworden?
- Weil die Butter zu weich war. Sie sollte kalt aus dem Kühlschrank kommen und nur kurz mit Mehl und Zucker verrieben werden. Drücke die Brösel zwischen den Fingern zu erbsengroßen Klumpen, dann bleiben sie beim Backen dick.
- Kann ich den Kuchen auf einem normalen Backblech backen?
- Die Menge ist für ein tiefes Blech gerechnet, auf einem flachen läuft der Teig über. Nimm dann zwei Drittel aller Zutaten oder verteile alles auf zwei flache Bleche und verkürze die Backzeit um etwa fünf Minuten.
- Muss der Kuchen wirklich über Nacht stehen?
- Mindestens vier Stunden sollten es sein, damit die Sahne einzieht. Frisch geschnitten ist er noch nass und fällt auseinander. Über Nacht wird die Krume fest und die Stücke lösen sich sauber vom Blech.
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