Einfach unwiderstehlich: Das ultimative Rahmkuchen-Rezept, das Sie probieren müssen!
Rahmkuchen ist bei uns der Kuchen für Besuch, der sich nicht angemeldet hat: Mürbeteig in die Form drücken, Creme darüber, in den Ofen. Auf dem Boden aus 200 g Mehl liegen sechs Becher zu gleichen Teilen, Crème fraîche, saure Sahne und Schlagsahne, gebunden mit drei Eiern und Vanillepuddingpulver. Er wird nicht süß und schwer, sondern mild säuerlich. Kalt schmeckt er mir noch besser als lauwarm.
Zutatenliste für den Klassiker
- 80 g Zucker
- 80 g Butter
- 200 g Mehl
- 1 Ei
- 1 TL Backpulver
- 1 Pck. Vanillinzucker
- 2 Becher Crème fraîche
- 2 Becher saure Sahne
- 2 Becher Schlagsahne
- 3 Eier
- 125 g Zucker
- 1 Pck. Vanillepuddingpulver
- Fett für die Form
Zubereitungsschritte

Teigvorbereitung
Für den Mürbeteig knetest du 80 g Zucker, 80 g Butter, 200 g Mehl, 1 Ei, 1 TL Backpulver und 1 Päckchen Vanillinzucker in einer großen Schüssel zu einem glatten Teig. Fette dann eine 26 cm Springform gut ein und drück den Teig gleichmäßig auf den Boden und an den Rand. Stell die Form in den Kühlschrank, solange du die Füllung rührst.
Backofen vorheizen
Heiz deinen Backofen auf 160°C Umluft vor, dann bäckt der Kuchen gleichmäßig durch.
Füllung zubereiten
Schlag 3 Eier in einer großen Schüssel schaumig. Gib 125 g Zucker nach und nach dazu und schlag weiter, bis die Masse dick und cremig ist. Rühr nacheinander die 2 Becher Crème fraîche, die 2 Becher saure Sahne und die 2 Becher Schlagsahne ein, bis die Creme glatt ist. Zum Schluss streust du 1 Päckchen Vanillepuddingpulver ein und rührst alles gut durch, bis es gebunden ist.
Rahmkuchen backen
Hol die Springform aus dem Kühlschrank und verteil die Füllung gleichmäßig auf dem Teig. Back den Kuchen im vorgeheizten Ofen etwa 45 Minuten. Die Oberfläche soll goldgelb sein, während die Mitte noch leicht wackelt. Wenn du magst, streu nach der halben Backzeit etwas Zimt darüber.
Kuchen abkühlen lassen und servieren
Lass den Rahmkuchen vollständig in der Form auskühlen, bevor du ihn aus dem Ring löst und schneidest. Er schmeckt bei Zimmertemperatur genauso gut wie leicht gekühlt.
So einfach ist der Rahmkuchen, und er passt auf jeden Kaffeetisch.
Der Kniff, der den Unterschied macht
Zieh den Teigrand mindestens drei Zentimeter hoch und drücke ihn gleichmäßig an, die Füllung ist flüssig und läuft sonst über. Nimm den Kuchen aus dem Ofen, solange die Mitte auf Handtellergröße noch leicht wackelt, sie zieht beim Auskühlen nach. Bäckst du bis zur festen Mitte, reißt die Oberfläche und die Creme wird trocken.
Varianten
- Ich lege manchmal 400 g abgetropfte Sauerkirschen oder dünne Apfelscheiben auf den Boden, bevor die Creme daraufkommt.
- Mit einem Esslöffel Zimtzucker vor dem Backen bestreut passt er gut in den Herbst.
- Statt Crème fraîche geht auch Schmand becherweise, dann wird die Creme etwas milder und weniger säuerlich.
Aufbewahrung
Abgedeckt hält er im Kühlschrank drei Tage und wird am zweiten Tag im Schnitt sogar fester. Eine halbe Stunde vor dem Servieren stelle ich ihn heraus, eiskalt schmeckt die Creme flach. Einfrieren würde ich ihn nicht, die Sauerrahmcreme trennt sich beim Auftauen und wird wässrig.
Fragen aus meiner Küche
- Wie viel ist ein Becher?
- Ich rechne mit 200 g pro Becher, das ist die übliche Größe für Crème fraîche, saure Sahne und Schlagsahne. Für die Füllung kommen also rund 1200 g zusammen, dafür brauchst du eine hohe 26er Springform.
- Kann ich den Mürbeteig vorbereiten?
- Ja, in Frischhaltefolie gewickelt hält er einen Tag im Kühlschrank. Vor dem Ausdrücken lasse ich ihn 15 Minuten bei Zimmertemperatur stehen, sonst bricht er beim Andrücken an den Rand.
- Warum bleibt mein Boden unten weich?
- Die Form muss wirklich in den Kühlschrank, während du die Füllung rührst, dadurch bleibt die Butter im Teig fest. Außerdem backe ich auf der unteren Schiene bei 160 Grad Umluft, so bekommt der Boden von Anfang an Hitze.
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