Omas Küche – einfache Rezepte, Schritt für Schritt erklärt

Rezepte der Oma
Blechkuchen

Das Geheimnis zum perfekten Bienenstich-Blechkuchen enthüllt!

Das Geheimnis zum perfekten Bienenstich-Blechkuchen enthüllt!
Portionen 1 Blech (40 x 30 cm), 12 Stücke
Vorbereitung 45 Minuten
Garzeit 15 Minuten
Gesamt 1 Stunde

Bienenstich vom Blech gehört bei uns zu jedem größeren Kaffeetisch. Der Hefeteig mit einem Würfel Frischhefe geht zweimal, der Mandelbelag mit Honig und Sahne wird auf dem Blech mitgebacken und die Puddingcreme kommt erst in die durchgeschnittenen Stücke. Zwölf Stück aus der Fettfangschale, das reicht für eine große Runde. Ich backe ihn am Vortag, dann ist die Creme durchgezogen und die Stücke lassen sich sauber heben.

Zutaten:

Für den Hefeteig:

  • 500 g Mehl
  • 1 Würfel Frischhefe
  • 100 g Zucker
  • 1 Pck. Vanillezucker
  • 1 Prise Salz
  • 1 Ei
  • 250 ml Milch
  • 100 g Butter, weich

Für den Belag:

  • 150 g Butter
  • 100 g Zucker
  • 1 Pck. Vanillezucker
  • 2 EL Honig
  • 3 EL Sahne
  • 150 g Mandelblättchen

Für die Füllung:

  • 5 Blatt Gelatine
  • 1 Pck. Vanillepuddingpulver
  • 100 g Zucker
  • 500 ml Milch
  • 800 ml Sahne
  • 4 Pck. Sahnesteif oder 4 Blatt Gelatine

Zubereitung:

Das Geheimnis zum perfekten Bienenstich-Blechkuchen enthüllt! – während der Zubereitung
Ein Blick in die Zubereitung.

Schritt 1: Hefeteig zubereiten

Sieb das Mehl in eine Schüssel und drück eine Mulde hinein. Bröckel die Hefe in die Mulde und streu etwas Zucker darüber. Gieß die Milch dazu und rühr die Hefe darin auf. Lass den Teig 10 Minuten stehen.

Verteil den restlichen Zucker, das Salz, das Ei und die weiche Butter in Flöckchen am Rand der Schüssel. Knete alles mit dem Knethaken zu einem glatten Teig. Deck ihn zu und lass ihn etwa 40 Minuten an einem warmen Ort gehen, bis er sich verdoppelt hat.

Schritt 2: Belag vorbereiten

Erhitz die Butter mit Zucker, Vanillezucker, Honig und Sahne langsam unter Rühren und lass alles einmal kurz aufkochen. Rühr die Mandelblättchen unter und lass die Masse abkühlen.

Schritt 3: Teig ausrollen und backen

Knete den gegangenen Teig kurz durch und roll ihn rechteckig aus. Leg ihn in die große, ausgebutterte Fettfangschale (40 x 30 cm) und stich ihn mit einer Gabel ein. Verteil den Belag gleichmäßig darauf und lass den Teig noch einmal gehen. Back den Kuchen im vorgeheizten Ofen bei 190 °C – 200 °C (Ober-/Unterhitze) 12 – 15 Minuten und lass ihn danach auskühlen.

Schritt 4: Füllung zubereiten

Weich die Gelatine 5 Minuten in kaltem Wasser ein. Koch aus Milch, Zucker und Puddingpulver einen Pudding. Drück die Gelatineblätter aus und rühr sie einzeln in den heißen Pudding. Lass den Pudding gut abkühlen. Schlag die Sahne mit dem Sahnesteif steif und rühr sie unter den Pudding.

Schritt 5: Kuchen füllen und servieren

Schneide die Kuchenplatte in 12 gleich große Stücke und teil jedes Stück waagerecht. Leg die Unterteile zurück aufs Blech und die Oberteile in derselben Reihenfolge auf die Arbeitsfläche. Verteil die Puddingcreme auf den Unterteilen und setz die Deckel wieder auf. Stell den Kuchen 3 Stunden kühl, aber nicht in den Kühlschrank und nicht abgedeckt, sonst wird die Mandelmasse weich. Schneide ihn vor dem Servieren noch einmal nach.

Mach ihn am Vortag, wenn du kannst — am nächsten Tag schmeckt er noch besser.

Mein Tipp

Die Mandelmasse muss abgekühlt sein, bevor sie auf den Teig kommt. Streichst du sie heiß auf, schmilzt der Teig darunter zusammen und geht nicht mehr auf. Sie soll streichfähig sein wie dicke Marmelade, nicht flüssig. Und schneide die Platte in zwölf Stücke, bevor du füllst — hinterher zerbricht die Mandeldecke unter dem Messer.

Andere Ideen

  • In die abgekühlte Puddingcreme rühre ich manchmal zwei Esslöffel Rum, das passt gut zum Honig im Belag.
  • Von den 150 Gramm Mandelblättchen ersetze ich 50 Gramm durch grob gehackte Haselnüsse, dann wird die Decke kerniger.
  • Für eine fruchtige Variante lege ich vor dem Aufsetzen der Deckel dünne Aprikosenspalten aus der Dose auf die Creme.

Aufheben und Einfrieren

Wegen der Puddingcreme hält der Kuchen zwei Tage, dann aber im Kühlschrank in einer flachen Dose. Die Mandeldecke verliert dort langsam ihren Biss, deshalb schmeckt er am ersten und zweiten Tag am besten. Einfrieren lohnt nur beim ungefüllten Boden samt Belag: bis zu zwei Monate, offen auftauen lassen.

Häufige Fragen

Kann ich Trockenhefe statt des Würfels nehmen?
Ja, zwei Päckchen à sieben Gramm entsprechen dem Würfel Frischhefe. Die Trockenhefe mischst du direkt unter das Mehl, die Mulde entfällt. Die Milch sollte handwarm sein, etwa 35 Grad, sonst dauert das Aufgehen deutlich länger als die 40 Minuten.
Warum wird meine Mandeldecke weich?
Weil der Kuchen abgedeckt oder im Kühlschrank gestanden hat, solange er noch warm war. Deshalb steht er die drei Stunden offen und kühl, aber nicht im Kühlschrank. Erst wenn er wirklich kalt ist, kommt eine Haube darüber.
Kann ich den Hefeteig am Vortag ansetzen?
Das mache ich oft. Nach dem Kneten kommt der Teig zugedeckt über Nacht in den Kühlschrank. Am nächsten Morgen lasse ich ihn eine Stunde bei Zimmertemperatur akklimatisieren, dann rolle ich ihn aus. Der Geschmack wird dadurch sogar runder.
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