Chicken Wings für den Fußballabend aus dem Airfryer: knusprig ohne einen Tropfen Öl
Diese Wings mache ich, wenn die Männer bei uns vor dem Fußball sitzen und ich nicht die ganze Halbzeit in der Küche stehen will. Der Airfryer braucht kein Öl, das Fett unter der Haut reicht völlig. Der Teelöffel Backpulver in der Gewürzmischung ist der ganze Trick: Er trocknet die Haut aus, und dadurch wird sie bei 200 °C richtig knusprig.
Diese Chicken Wings aus dem Airfryer sind genau das Richtige für einen entspannten Fußballabend: außen richtig knusprig, innen saftig und komplett ohne zusätzliches Öl. Die Flügel werden trocken gewürzt, mit etwas Backpulver für die krosse Haut vermengt und anschließend heiß im Airfryer gegart. So bekommen sie eine schöne Bräunung, ohne frittiert zu werden. Das Rezept ist unkompliziert, lässt sich gut vorbereiten und passt perfekt als Fingerfood zu Dips, Rohkost oder einfach pur direkt aus dem Korb.
Zutaten
- 1 kg Chicken Wings, am Gelenk geteilt
- 1 1/2 TL Salz
- 1 TL edelsüßes Paprikapulver
- 1 TL geräuchertes Paprikapulver
- 1 TL Knoblauchpulver
- 1/2 TL Zwiebelpulver
- 1/2 TL schwarzer Pfeffer, frisch gemahlen
- 1 TL Backpulver
- 1 Prise Cayennepfeffer
Zubereitung

Chicken Wings vorbereiten
Die Chicken Wings mit Küchenpapier sehr gründlich trocken tupfen. Falls ganze Flügel verwendet werden, am Gelenk in Drumettes und Flats teilen.
Würzen
Salz, beide Paprikasorten, Knoblauchpulver, Zwiebelpulver, Pfeffer, Backpulver und Cayennepfeffer mischen. Die Chicken Wings damit gleichmäßig einreiben, bis alle Stücke dünn bedeckt sind.
Im Airfryer garen
Den Airfryer auf 200 °C vorheizen. Die Wings nebeneinander in den Korb legen und 24 bis 28 Minuten garen, dabei nach der Hälfte der Zeit wenden. Sie sind fertig, wenn die Haut knusprig gebräunt ist und das Fleisch sich leicht vom Knochen löst.
Kurz ruhen lassen
Die Chicken Wings 3 Minuten ruhen lassen und direkt heiß servieren.
Mein Tipp
Ein Kilo Wings passt nicht auf einmal in den Korb. Ich gare sie in zwei Durchgängen, weil sie sonst übereinanderliegen und dämpfen statt zu bräunen. Den ersten Durchgang halte ich im Ofen bei 80 °C warm. Und nimm wirklich Backpulver, kein Natron, das schmeckt in dieser Menge seifig durch.
Andere Ideen
- Wer es scharf mag, verrührt nach dem Garen zwei Esslöffel geschmolzene Butter mit drei Esslöffeln Chilisauce und schwenkt die Wings darin.
- Mit einem Teelöffel Currypulver und etwas Ingwerpulver anstelle der beiden Paprikasorten bekommen sie eine milde Currynote.
- Im Backofen gelingen sie auch: 220 °C Umluft, 40 Minuten auf einem Gitter mit Blech darunter, nach 20 Minuten wenden.
Aufheben und Einfrieren
Reste kommen abgekühlt in eine Dose und halten im Kühlschrank drei Tage. Zum Aufwärmen lege ich sie fünf bis sechs Minuten bei 190 °C zurück in den Airfryer, dann ist die Haut wieder knusprig. Gegarte Wings lassen sich portionsweise einfrieren und halten zwei Monate, aufgetaut wird über Nacht im Kühlschrank.
Häufige Fragen
- Kann ich die Wings vorher marinieren?
- Bei dieser Trockenwürzung besser nicht, Flüssigkeit macht die Haut weich. Wenn du sie länger würzen willst, reibe sie mit der Mischung ein und lege sie offen für vier bis zwölf Stunden in den Kühlschrank. Die Haut wird dadurch sogar trockener.
- Woran erkenne ich, dass sie durch sind?
- Die Haut ist dunkel gebräunt und das Fleisch löst sich am dicken Ende leicht vom Knochen. Mit dem Thermometer im dicksten Teil sollten es mindestens 75 °C sein, innen darf nichts mehr rosa sein.
- Kann ich gefrorene Chicken Wings verwenden?
- Nur ganz aufgetaut. Gefrorene Wings geben Wasser ab, die Gewürzmischung schwimmt weg und die Haut wird pappig. Ich taue sie über Nacht im Kühlschrank auf und tupfe sie danach besonders gründlich mit Küchenpapier trocken.
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