Blitzschnelles Rezept: So zaubern Sie köstlichen Biskuit im Handumdrehen!
Ein Grundrezept, kein fertiger Kuchen. Dieser Biskuit ist die Basis für Obsttorten, Sahnetorten oder eine Schwarzwälder. Sechs Eier, 120 g Zucker, 150 g Mehl und 120 g Stärke, mehr ist nicht drin. Kein Fett, kein Backpulver. Die Luft kommt allein aus dem geschlagenen Eiweiß, deshalb entscheidet die Art des Unterhebens über das Ergebnis. Ich backe ihn immer einen Tag vorher.
Zutaten für den schnellen Biskuitboden
- 150 g Mehl
- 120 g Stärkemehl
- 6 Eier
- 120 g Zucker
Zubereitung des Biskuits

Schritt 1: Backofen und Form vorbereiten
Heiz den Backofen auf 180°C vor. Leg eine kleine Springform (ca. 24 cm Durchmesser) mit Backpapier aus oder fette sie gut ein.
Schritt 2: Eier trennen
Trenn die Eier. Das Eiweiß kommt in eine große, saubere Schüssel, das Eigelb in eine kleinere.
Schritt 3: Eiweiß schlagen
Schlag das Eiweiß mit dem Handmixer oder der Küchenmaschine steif. Streu den Zucker nach und nach ein, bis die Masse glänzt und fest steht. Reib etwas davon zwischen den Fingern: Knirscht es noch, hat sich der Zucker nicht ganz gelöst.
Schritt 4: Eigelb unterheben
Gib das Eigelb vorsichtig zum Eischnee und heb es mit dem Spatel oder dem Schneebesen sanft unter. Rühr dabei ja nicht kräftig!
Schritt 5: Mehl und Stärkemehl mischen
Misch Mehl und Stärkemehl in einer zweiten Schüssel gründlich und sieb beides über die Eiermasse.
Schritt 6: Teig vollenden
Heb das Mehl-Stärkemehl-Gemisch nach und nach vorsichtig unter die Eiermasse und dreh die Schüssel dabei immer wieder ein Stück weiter, dann bleibt der Teig locker. Hör auf, sobald keine trockenen Stellen mehr zu sehen sind.
Schritt 7: Backen
Füll den Teig in die vorbereitete Form und streich die Oberfläche glatt. Schieb die Form sofort auf die mittlere Schiene und back den Biskuit etwa 30 Minuten, bis er goldgelb ist und ein Holzstäbchen sauber herauskommt.
Schritt 8: Abkühlen und fertigstellen
Nimm den Biskuit aus dem Ofen und lass ihn 10 Minuten stehen. Fahr dann mit einem Messer am Rand entlang und stürz ihn auf ein Gitter. Bevor du ihn weiterverarbeitest, muss er ganz auskühlen.
Damit hast du die Grundlage für deine Kuchen und Torten. Viel Freude beim Backen!
Der Kniff, der den Unterschied macht
Beim Unterheben nehme ich einen breiten Teigschaber und arbeite von unten durch die Mitte nach oben, dabei drehe ich die Schüssel jedes Mal ein Stück weiter. Mit dem Mixer fällt alles zusammen. Und die Form nur am Boden auslegen, den Rand weder fetten noch mehlen, der Teig braucht Halt zum Hochklettern.
Varianten
- Für einen dunklen Boden ersetze ich 30 g vom Mehl durch Kakaopulver und siebe beides zusammen.
- Mit der abgeriebenen Schale einer unbehandelten Zitrone im Eigelb schmeckt der Boden frischer.
- Als Blechbiskuit für eine Roulade den Teig auf ein Backblech streichen und nur 10 bis 12 Minuten backen.
Aufbewahrung
Der abgekühlte Boden hält in Frischhaltefolie gewickelt zwei Tage bei Zimmertemperatur und lässt sich am zweiten Tag am besten durchschneiden. Eingefroren hält er drei Monate, ganz oder schon in Schichten geteilt, mit Backpapier dazwischen. Auftauen bei Zimmertemperatur, etwa zwei Stunden, dann weiterverarbeiten.
Fragen aus meiner Küche
- Warum fällt mein Biskuit nach dem Backen zusammen?
- Meist wurde die Ofentür zu früh geöffnet, lass ihn die ersten 25 Minuten in Ruhe. Auch zu langes Rühren nach dem Mehl drückt die Luft heraus. Hör auf, sobald keine trockenen Stellen mehr zu sehen sind.
- Kann ich statt Stärkemehl nur Mehl nehmen?
- Ja, dann 270 g Mehl insgesamt. Der Boden wird etwas fester und weniger zart. Die Stärke macht ihn feinporig, deshalb würde ich sie behalten, wenn du ihn später tränken und füllen willst.
- Passt die Menge auch in eine 26er Form?
- Ja, dann wird der Boden flacher und ist nach etwa 25 Minuten fertig, prüfe früher mit dem Holzstäbchen. Für drei hohe Schichten in der 26er Form brauchst du eher acht Eier und die übrigen Zutaten entsprechend mehr.
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