Bauernfrühstück-Muffins aus dem Airfryer – in nur 15 Minuten auf dem Tisch
Bauernfrühstück gab es bei uns immer montags, aus den Kartoffeln vom Sonntag. Als Muffins im Airfryer geht das ohne Pfanne und ohne Wenden: Kartoffelwürfel, angebratener Speck mit Zwiebel und vier verquirlte Eier kommen in Silikonförmchen und sind nach zehn bis zwölf Minuten gestockt. Sechs Stück reichen bei mir für zwei Personen zum Frühstück oder für vier zum Abendbrot, wenn ein Salat dazukommt.
Zutaten
- 250 g gekochte Kartoffeln, festkochend, vom Vortag
- 4 Eier, Größe M
- 80 g Speckwürfel
- 1 kleine Zwiebel
- 2 EL Milch
- 1 EL Schnittlauch, fein geschnitten
- 1 TL neutrales Öl
- 1 Prise Salz
- 1 Prise schwarzer Pfeffer
- 6 kleine Silikon-Muffinförmchen
Zubereitung

Kartoffeln und Zwiebel vorbereiten
Die gekochten Kartoffeln in kleine Würfel schneiden, die Zwiebel fein würfeln. Speck und Zwiebel mit dem Öl in einer kleinen Pfanne 2–3 Minuten anbraten, bis die Zwiebel glasig ist.
Eiermasse anrühren
Die Eier mit Milch, Schnittlauch, wenig Salz und Pfeffer verquirlen. Kartoffelwürfel sowie die Speck-Zwiebel-Mischung unterheben.
Muffins im Airfryer backen
Die Masse auf 6 Silikonförmchen verteilen und in den Airfryer stellen. Bei 180 °C etwa 10–12 Minuten backen, bis die Bauernfrühstück-Muffins gestockt und leicht gebräunt sind.
Mein Tipp
Nimm wirklich festkochende Kartoffeln vom Vortag. Frisch gekochte zerfallen beim Unterheben und die Muffins werden breiig. Füll die Silikonförmchen nur bis knapp unter den Rand, die Eimasse geht im Airfryer auf und sinkt beim Abkühlen wieder zusammen. Salz sparsam, die 80 g Speckwürfel bringen schon reichlich mit.
Andere Ideen
- Ohne Fleisch: Speck weglassen und stattdessen 80 g gewürfelte Champignons mit der Zwiebel anbraten, bis die Flüssigkeit verdampft ist.
- Mit 50 g geriebenem Gouda auf der Oberfläche bekommen die Muffins in den letzten drei Minuten eine Kruste.
- Statt Schnittlauch nehme ich im Winter einen Teelöffel getrockneten Majoran, der passt gut zu Kartoffel und Speck.
Aufheben und Einfrieren
Ausgekühlt halten die Muffins im Kühlschrank in einer verschlossenen Dose zwei Tage. Zum Aufwärmen kommen sie vier Minuten bei 160 Grad zurück in den Airfryer, dann sind sie wieder locker. Einfrieren würde ich sie nicht, die Kartoffelwürfel werden nach dem Auftauen mehlig und wässrig.
Häufige Fragen
- Geht das auch im Backofen?
- Ja. Stell die gefüllten Förmchen auf ein Blech und backe sie bei 180 Grad Ober- und Unterhitze 18 bis 20 Minuten, bis die Mitte gestockt ist. Im Ofen dauert es länger, weil die Hitze nicht so kräftig zirkuliert.
- Kann ich Papierförmchen verwenden?
- Besser nicht allein, sie sind zu weich für die flüssige Eimasse und kippen im Korb. Stell sie in eine Metall-Muffinform, falls diese in deinen Airfryer passt. Silikon lässt sich am Ende am leichtesten vom gestockten Ei lösen.
- Kann ich die Masse am Vorabend vorbereiten?
- Die Kartoffeln und die Speck-Zwiebel-Mischung ja, abgedeckt im Kühlschrank. Die Eier rühre ich erst kurz vor dem Garen unter, sonst zieht die Masse Wasser und die Muffins werden am Boden nass. Das dauert keine zwei Minuten.
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