Zimtrollen aus dem Airfryer
Das Gute an Zimtrollen aus dem Airfryer: man kann dabei kaum etwas falsch machen. Es reicht für 8 Personen und ist in 150 Minuten (inkl. Ruhe- und Garezeiten) fertig. Der Grill gibt die Röstaromen, die in der Pfanne fehlen. Achten Sie beim Einkauf besonders auf Zimt. In 5 Schritten sind Sie durch. Lesen Sie die Schritte einmal in Ruhe durch, dann geht es fast von allein.
Zutaten
Für das Gericht:
- Weizenmehl Type 550: 400 g
- Milch, lauwarm: 200 ml
- Frischhefe oder Trockenhefe: 7 g Trockenhefe (oder 20 g frische Hefe)
- Butter, weich: 50 g (für den Teig)
- Zucker (Fein): 50 g
- Ei (M): 1 Stück, ca. 50 g
- Salz: 6 g
- Für die Füllung—Butter: 50 g, weich
- Brauner Zucker: 100 g
- Zimt, gemahlen: 10 g
- Puderzucker für Glasur: 120 g
- Milch für Glasur: 20–30 ml
Für die Beilage
- Keine zwingend notwendige Beilage; eine leichte Vanilleglasur mit Puderzucker und Milch verbessert die Feuchthaltung und das Mundgefühl.
So bereite ich es zu

Schritt 1:
Ich löse 7 g Trockenhefe in 200 ml lauwarmer Milch (ca. 30–35 °C) auf und lasse die Mischung 5–10 Minuten stehen, bis sie leicht schäumt. In einer Schüssel mische ich 400 g Mehl, 50 g Zucker und 6 g Salz, füge das geschäumte Hefegemisch, 1 Ei und 50 g weiche Butter hinzu und knete den Teig 8–10 Minuten zu einer geschmeidigen, leicht elastischen Masse.
Schritt 2:
Ich forme eine Kugel, öle die Schüssel leicht und decke sie ab. Der Teig ruht bei 24–26 °C etwa 60–90 Minuten, bis er sein Volumen nahezu verdoppelt hat. Qualitätskontrolle: Drücke ich mit dem Finger leicht in den Teig, sollte die Einkerbung langsam zurückgehen, nicht sofort verschwinden.
Schritt 3:
Ich rolle den Teig auf einer leicht bemehlten Fläche zu einem Rechteck von ca. 35 × 25 cm. Ich bestreiche die Fläche gleichmäßig mit 50 g weicher Butter und bestreue sie mit der Mischung aus 100 g braunem Zucker und 10 g Zimt. Anschließend rolle ich das Rechteck straff zur langen Seite hin auf und schneide daraus acht gleichmäßige Scheiben (je ca. 4 cm dick).
Schritt 4:
Ich lege die Rollen mit etwas Abstand (mindestens 1–2 cm) in den vorgeheizten Airfryer-Korb. Vorheizen ist wichtig: Stellen Sie den Airfryer auf 170 °C und heizen Sie ihn 3–5 Minuten vor. Backzeit: 10–12 Minuten, bis die Oberfläche eine gleichmäßige goldbraune Farbe annimmt. Falls einzelne Stellen zu schnell bräunen, verringern Sie die Temperatur auf 160 °C und verlängern die Zeit um 1–2 Minuten.
Schritt 5:
Nach dem Backen lasse ich die Zimtrollen 5 Minuten im Korb ruhen, dann transferiere ich sie auf ein Gitter. Für die Glasur verrühre ich 120 g Puderzucker mit 20–30 ml Milch zu einer dickflüssigen Konsistenz und gebe sie tröpfchenweise auf die noch warmen Rollen.
Kleine Kniffe
- Teigkonsistenz: Der fertige Teig sollte weich, leicht klebrig und elastisch sein; bei zu festem Teig 10–20 ml zusätzliche Milch ergänzen.
- Airfryer-Belag: Verwenden Sie perforiertes Backpapier oder ein silikonbeschichtetes Gitter, um Luftzirkulation zu gewährleisten; keine dichte Abdeckung.
- Temperaturkontrolle: Starten Sie mit 170 °C, bei starker Bräunung auf 160 °C reduzieren und Zeit entsprechend anpassen.
- Rotation: Bei größeren Körben nach der Hälfte der Zeit leicht drehen, um gleichmäßige Bräunung zu erzielen.
Zutaten austauschen
- Butter ersetzen: Für laktosefreie Variante Laktosefreie Butter oder 75 % der Buttermenge durch neutrales Pflanzenöl (siehe FAQ).
- Vollkorn: 50 % Weizenmehl gegen Dinkelvollkorn austauschen; Ergebnis: dunklere Farbe, dichtere Krume, etwas mehr Hydratation erforderlich.
- Glutenfrei: Verwenden Sie eine gemischte glutenfreie Mehlmischung mit Bindemitteln (z. B. Xanthan), Teig bleibt empfindlicher beim Formen und benötigt kürzere Ruhezeiten.
So kannst du abwandeln
- Klassisch: Zusätzliche Rosinen in der Füllung (vorher in heißem Wasser quellen und gut abtropfen).
- Nussig: Fein gehackte Walnüsse oder Mandeln (20–30 g) in die Füllung einarbeiten für Texturkontrast.
- Apfel-Zimt: Dünn geschnittene, leicht säuerliche Apfelstücke (50–70 g) in die Füllung für Feuchte und Frische.
- Schoko-Interpretation: Eine Schicht Nuss-Nougat-Creme anstelle der Butter für eine reichhaltige, schokoladige Variante.
- Herzhafte Variante (kreativ): Zimt durch eine Mischung aus Rosmarin und braunem Zucker ersetzen und mit Ziegenkäse glasieren — unerwartete Kombination für Brunch.
Das werde ich oft gefragt
- Lässt sich das schon am Vortag vorbereiten?
- Ja. Rollen lassen sich nach dem Formen abgedeckt im Kühlschrank bis zu 24 Stunden ruhen; vor dem Backen auf Raumtemperatur bringen und ggf. 20–30 Minuten akklimatisieren. Vor dem Einschießen kurz mit Ei abstreichen für mehr Glanz.
- Klappt das Rezept auch für die doppelte Menge?
- Ja, mit den notwendigen Anpassungen: Zwei Durchgänge im Airfryer oder zwei Körbe gleichzeitig, beachten Sie längere Gesamtzeit und ggf. leicht verlängerte Gehzeit durch kühlere Teigtemperatur.
- Geht statt Butter auch Öl?
- Ja, allerdings geht dabei etwas vom Butteraroma verloren. Verwenden Sie etwa ¾ der Menge neutrales Pflanzenöl und ergänzen Sie ggf. ein Butteraroma für mehr Geschmackstiefe.
- Wie prüfe ich den Garpunkt?
- Visuell: gleichmäßige goldbraune Farbe; haptisch: Oberfläche leicht federnd, Boden darf nicht zu weich sein. Ein dünner Holzspieß muss keine feuchte Teigspur aufweisen.
- Was kann ich ersetzen, wenn etwas fehlt?
- Fehlendes Ei: Mit 50 g Joghurt oder 30 g geschmolzener Butter ersetzen; Hefeengpass: 1 Teil Trockenhefe = ca. 3 Teile frische Hefe.
Wozu ich es reiche
Ich serviere die Zimtrollen warm auf einem Gitter, leicht mit Glasur bestrichen. Passende Begleiter sind starker Kaffee, milde Rauchtee-Noten oder ein leicht säuerlicher Fruchtkompott. Für Anlässe empfehle ich eine Präsentation gestapelt auf einer flachen Platte, mit einer Schale Glasur zum Nachgeben.
Aufbewahren und Aufwärmen
- Aufbewahrung: Bei Raumtemperatur abgedeckt bis zu 24 Stunden; im Kühlschrank bis zu 3 Tage. Vor dem Servieren kurz im Airfryer bei 140 °C für 3–4 Minuten erwärmen.
- Lebensmittelsicherheit: Bei Verwendung verderblicher Füllungen (z. B. Frischkäse) kühl lagern und innerhalb von 48 Stunden verzehren.
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