Omas Küche – einfache Rezepte, Schritt für Schritt erklärt

Rezepte der Oma
Kuchen & Backen

Vanillekugeln (ohne Ei)

Vanillekugeln (ohne Ei)
Portionen ca. 60 Stück (je 10 g)
Vorbereitung 30 Minuten
Garzeit 20 Minuten
Gesamt 50 Minuten

Diese Kugeln gehören bei mir zur ersten Blechladung im Advent, weil sie ohne Ei auskommen und der Teig sofort verarbeitet werden kann. Die 30 g Speisestärke machen sie mürbe, sie zergehen fast auf der Zunge. Ein Viertel vom Vanillemark hebe ich mir auf, das kommt später in den Puderzucker zum Bestäuben. So schmeckt man die Schote zweimal, im Teig und obenauf.

Zutaten

  • 250 g weiche Butter
  • 300 g Mehl
  • 1 gestrichener TL Backpulver
  • 80 g Puderzucker
  • 30 g Speisestärke
  • 1 Stück Vanilleschote

Zubereitung

Verlockende Vanillekugeln (ohne Ei): Schnell & Einfach zum Nachmachen! – so sieht es fertig aus
So sieht das fertige Gericht aus.

Schritt 1: Vorbereitung

Heiz den Backofen auf 150 Grad Umluft vor. Schneide die Vanilleschote der Länge nach auf und kratz das Mark heraus.

Schritt 2: Teigzubereitung

Gib alle Zutaten bis auf 1/4 des Vanillemarks in eine Schüssel. Misch sie 30 Sekunden auf Stufe 5 zu einem glatten Teig und nimm ihn dann aus der Schüssel.

Schritt 3: Kugeln formen

Teil den Teig in 10-Gramm-Stücke und roll kleine Kugeln daraus. Setz sie auf ein Backblech mit Backpapier.

Schritt 4: Backen

Back die Vanillekugeln 15-20 Minuten im vorgeheizten Ofen bei 150 Grad Umluft. Jeder Ofen backt ein wenig anders, schau also rechtzeitig nach.

Schritt 5: Vanillezuckerdekor

Verreib den Puderzucker mit dem restlichen Vanillemark. Sieb ihn über die noch warmen Kugeln, dann nehmen sie das Vanillearoma gut an.

Jetzt schmecken deine selbstgemachten Vanillekugeln zu einer Tasse Kaffee oder Tee. Auf der Kaffeetafel machen sie sich gut, und in einer hübschen Dose sind sie ein feines Geschenk. Guten Appetit!

Der Kniff, der den Unterschied macht

Die 150 Grad Umluft sind bewusst niedrig: Die Kugeln sollen hell bleiben und nur am Boden ganz leicht Farbe nehmen. Nimm sie aus dem Ofen, wenn sie sich noch weich anfühlen, sie werden auf dem Blech nach. Und siebe den Vanille-Puderzucker über die warmen Kugeln, auf kalten bleibt er nicht haften.

Varianten

  • Die abgeriebene Schale einer unbehandelten Zitrone mit in den Teig kneten, das nimmt der Butter die Schwere.
  • 50 g vom Mehl gegen gemahlene Mandeln tauschen, dann werden die Kugeln nussiger und noch mürber.
  • Ohne Schote geht es mit zwei Päckchen Vanillezucker; dafür den Puderzucker im Teig um 20 g verringern.

Aufbewahrung

In einer Blechdose, kühl und trocken, halten die Vanillekugeln drei bis vier Wochen. Leg ein Blatt Backpapier zwischen die Lagen und lagere sie nicht zusammen mit weichen Plätzchen, sonst ziehen sie Feuchtigkeit. Einfrieren geht zwei Monate in der Dose, danach offen auftauen und frisch mit Puderzucker bestäuben.

Fragen aus meiner Küche

Wie viel Puderzucker brauche ich zusätzlich zum Bestäuben?
Die 80 g aus der Zutatenliste gehören in den Teig. Zum Bestäuben rechne noch einmal 40 bis 50 g dazu, die du mit dem übrigen Vanillemark verreibst. Siebe kurz vor dem Servieren nach, falls die Kugeln länger stehen.
Kann ich den Teig mit der Hand kneten?
Ja. Die Butter muss dafür wirklich weich sein, sonst bekommst du sie nicht mit Mehl und Stärke zusammen. Knete nur kurz, bis der Teig glatt ist. Zu langes Kneten macht die Kugeln hart statt mürbe.
Warum zerlaufen meine Kugeln beim Backen?
Dann war die Butter zu warm oder der Teig zu lange in der Hand. Stell die geformten Kugeln vor dem Backen 15 Minuten kalt, dann behalten sie ihre Form. Auch zu große Kugeln laufen breit, bleib bei 10 Gramm.
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