Prinzesskartoffeln wie aus den 70ern, der Klassiker der deutschen Küche neu entdeckt
Prinzesskartoffeln sind eine elegante Beilage aus feinem Kartoffelteig, der mit der Sterntülle aufgespritzt und goldgelb gebacken wird. Der Klassiker der deutschen Küche passt wunderbar zu Schmorbraten, Rouladen, Geflügel oder festlichen Sonntagsessen. Besonders schön ist die Mischung aus cremigem Inneren und leicht knusprigen Spitzen. Dieses Rezept bleibt nah an der traditionellen Zubereitung, wie man sie aus den 70ern kennt: mehligkochende Kartoffeln, Butter, Eigelb und Muskat. Einfach, edel und genau richtig, wenn Kartoffeln einmal etwas Besonderes sein sollen.
Zutaten
- 1 kg mehligkochende Kartoffeln
- 60 g Butter
- 3 Eigelb, Größe M
- 1 weiteres Eigelb, Größe M
- 1 EL Milch
- 1 1/2 TL Salz
- 1 Prise frisch geriebene Muskatnuss
- 1 Prise weißer Pfeffer
Zubereitung

Kartoffeln kochen
Kartoffeln schälen, in gleich große Stücke schneiden und in Salzwasser etwa 20 Minuten weich kochen. Abgießen und kurz ausdampfen lassen, damit die Masse später nicht zu feucht wird.
Kartoffelmasse zubereiten
Die heißen Kartoffeln durch eine Kartoffelpresse drücken oder sehr fein stampfen. Butter unterrühren, die Masse kurz abkühlen lassen und dann 3 Eigelb einarbeiten. Mit Salz, Muskat und weißem Pfeffer abschmecken.
Prinzesskartoffeln formen
Den Backofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Die Kartoffelmasse in einen Spritzbeutel mit großer Sterntülle füllen und kleine Rosetten auf ein mit Backpapier belegtes Blech spritzen.
Backen
Das übrige Eigelb mit Milch verquirlen und die Rosetten vorsichtig damit bestreichen. Die Prinzesskartoffeln im heißen Ofen 15 bis 20 Minuten backen, bis die Spitzen goldbraun sind.
Schreibe einen Kommentar