Kokos-Wunderkuchen – Genieße den Urlaubszauber zuhause!
Ein Zauberkuchen: Der Teig ist so dünn, dass du beim Eingießen zweifelst. Im Ofen sortiert er sich von allein – unten eine feste Schicht, in der Mitte Pudding, oben ein leichter Biskuit. Die 380 ml Milch und die 60 g Mehl müssen genau so bleiben, sonst passiert nichts. Ich backe ihn in der 24er Springform, wenn nachmittags Besuch kommt und ich nur eine Schüssel spülen will.
Zutaten für den Kokos-Zauberkuchen
Für den Teig:
- 125 g Butter
- 4 Eier
- 100 g Zucker
- 1 Teelöffel Vanilleextrakt
- 60 g Mehl
- 1 Prise(n) Muskatnuss (gerieben)
- 1 Prise(n) Salz
- 60 g Kokosraspeln
- 380 ml Milch
Zum Garnieren:
- 60 g Kokosraspeln
Besonderes Zubehör:
- Springform (24 cm Durchmesser)
Zubereitungsschritte

Schritt 1: Vorbereitung
Heiz den Ofen auf 160 °C Ober- und Unterhitze vor. Fette die Backform ein und dichte sie von außen mit Alufolie ab, wenn sie nicht ganz dicht schließt.
Schritt 2: Teig vorbereiten
Lass die Butter zergehen und etwas abkühlen. Trenn die Eier und schlag das Eiweiß steif. Stell es beiseite.
Schritt 3: Eigelb-Mischung
Schlag das Eigelb mit dem Zucker schaumig. Rühr danach die Butter und den Vanilleextrakt ein. Gib Mehl, Salz, Muskatnuss und Kokosraspeln dazu und rühr alles gut durch.
Schritt 4: Teig vollenden
Erwärm die Milch leicht und gieß sie langsam unter ständigem Rühren zum Teig. Heb das steif geschlagene Eiweiß in drei Portionen vorsichtig unter, sodass noch weiße Schaumklümpchen zu sehen sind.
Schritt 5: Backen
Gieß den Teig in die vorbereitete Form und back ihn im heißen Ofen 45–55 Minuten, bis er goldgelb ist und die Oberfläche fest aussieht. Danach lass den Kuchen vollständig auskühlen.
Schritt 6: Garnieren
Röste die Kokosraspeln in einer Pfanne ohne Fett bei mittlerer Hitze kurz an und streu sie über den Kuchen.
Jetzt kannst du den Kokos-Zauberkuchen als Nachtisch oder zu einer Tasse Kaffee genießen.
Darauf kommt es an
Das steife Eiweiß darf nicht glatt eingerührt werden. Hebe es in drei Portionen mit dem Teigschaber unter und höre auf, solange noch weiße Klümpchen schwimmen. Genau diese Klümpchen steigen im Ofen nach oben und bilden die Biskuitschicht. Rührst du sie weg, bekommst du einen einheitlichen, feuchten Kuchen ohne die drei Lagen.
Abwandlungen
- Die Schale einer Bio-Limette in den Teig gerieben nimmt der Kokosschicht die Süße.
- Statt Vanilleextrakt nehme ich ein Päckchen Vanillezucker und lasse dafür 10 g vom Zucker weg.
- Zum Kaffee streue ich statt der gerösteten Kokosraspeln gehobelte Mandeln darüber, die ich in derselben Pfanne bräune.
Aufbewahren und Aufwärmen
Abgedeckt im Kühlschrank hält er drei Tage und wird von Tag zu Tag etwas fester. Vor dem Servieren eine halbe Stunde herausstellen, kalt schmeckt die Puddingschicht nach wenig. Einfrieren lohnt nicht: Beim Auftauen zieht die mittlere Schicht Wasser und der Kuchen wird wässrig.
Das werde ich oft gefragt
- Mein Teig ist ganz flüssig – habe ich etwas falsch gemacht?
- Nein, das gehört so. Bei 380 ml Milch auf nur 60 g Mehl bleibt der Teig dünn wie Pfannkuchenteig. Genau daraus entstehen im Ofen die drei Schichten. Rühre auf keinen Fall mehr Mehl ein.
- Kann ich eine 26er Springform nehmen?
- Ja, aber der Kuchen wird flacher und die Puddingschicht dünner. Nimm dann etwa fünf Minuten von der Backzeit weg und schau ab der 40. Minute nach, ob die Oberfläche goldgelb und trocken ist.
- Warum wackelt die Mitte nach dem Backen noch?
- Das ist die Puddingschicht, die erst beim Auskühlen fest wird. Solange die Oberfläche fest und goldgelb aussieht, nimm den Kuchen heraus. Er braucht danach zwei Stunden Ruhe, sonst zerläuft dir das erste Stück auf dem Teller.
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