Omas Küche – einfache Rezepte, Schritt für Schritt erklärt

Rezepte der Oma
Obstkuchen

Apfelkuchen mit Vanillepudding

Apfelkuchen mit Vanillepudding
Portionen 1 Springform (26 cm), etwa 12 Stücke
Vorbereitung 25 Minuten
Garzeit 45 Minuten
Gesamt 1 Stunde 10 Minuten

Diesen Apfelkuchen backe ich, seit meine Kinder klein waren, immer im Herbst, wenn die Boskop aus dem Garten meiner Nachbarin reif sind. Das Puddingpulver kommt bei mir trocken in den Teig, nicht gekocht – dadurch bleibt die Krume weich und schmeckt deutlich nach Vanille, ohne dass du eine extra Creme kochen musst. Drei Äpfel reichen, mehr würden den Teig zu feucht machen. Ein Kuchen für den Sonntagnachmittag, wenn Besuch kommt.

Zutaten

  • 150 g Zucker
  • 2 Packungen Vanillezucker
  • 250 g Butter
  • Etwas Salz
  • 250 g Mehl
  • 2 Packungen Vanillepuddingpulver
  • 3 Eier
  • 160 ml Milch
  • 3 große Äpfel
  • 1 Packung Backpulver

Zubereitung

Unwiderstehlich cremig: Apfelkuchen mit Vanillepudding, der auf der Zunge zergeht! – während der Zubereitung
Ein Blick in die Zubereitung.

Vorbereitung

Heiz den Backofen auf 190 °C vor und fette eine Springform mit etwas Butter aus.

Teig zubereiten

Rühr die Butter mit dem Vanillezucker, dem Zucker und einer Prise Salz schaumig. Dann gib die Eier einzeln dazu und rühr jedes gut unter. Mehl, Backpulver und Vanillepuddingpulver dazugeben und alles gründlich verrühren. Zum Schluss gießt du nach und nach die Milch an, bis der Teig glatt ist.

Äpfel vorbereiten

Wasch, schäl und entkerne die Äpfel. Schneide sie, wie du magst, in Stücke und heb sie vorsichtig mit dem Teigschaber unter den Rührteig.

Kuchen backen

Füll den Teig mit den Apfelstücken in die vorbereitete Springform. Back den Kuchen auf der mittleren Schiene 40 bis 50 Minuten, bis er goldbraun ist.

Lass dir den Apfelkuchen schmecken – am liebsten esse ich ihn lauwarm mit einer Tasse Kaffee.

Mein Tipp

Die 250 g Butter müssen wirklich zimmerwarm sein, sonst wird die Masse beim Aufschlagen nicht schaumig und der Kuchen bleibt speckig. Gib die Eier einzeln dazu und rühre jedes gut ein, bevor das nächste folgt. Die Apfelstücke hebe ich nur mit dem Teigschaber unter, nie mit dem Mixer – sonst zerfallen sie und der Teig wird nass. Stäbchenprobe erst nach 40 Minuten.

Andere Ideen

  • Statt Äpfeln nehme ich im Sommer 400 g entsteinte Zwetschgen und backe den Kuchen fünf Minuten länger.
  • Mit einem Teelöffel Zimt und der abgeriebenen Schale einer Bio-Zitrone im Teig schmeckt er würziger.
  • Wer ihn festlicher mag, streut vor dem Backen 50 g gehobelte Mandeln über den Teig.

Aufheben und Einfrieren

Der Kuchen hält abgedeckt bei Zimmertemperatur drei Tage und bleibt durch das Puddingpulver saftig. Im Kühlschrank wird er fest, dann nimm ihn eine halbe Stunde vor dem Essen heraus. Einzelne Stücke kannst du drei Monate einfrieren, über Nacht im Kühlschrank auftauen und zehn Minuten bei 150 °C aufbacken.

Häufige Fragen

Kann ich das Vanillepuddingpulver weglassen?
Dann fehlt dem Teig die Bindung. Ersetze es durch 60 g Speisestärke und zwei zusätzliche Päckchen Vanillezucker, sonst wird der Teig zu weich und die Apfelstücke sinken auf den Boden der Springform.
Welche Äpfel eignen sich am besten?
Ich nehme säuerliche, feste Sorten wie Boskop, Elstar oder Braeburn. Weiche Sorten wie Golden Delicious zerfallen beim Backen zu Mus und geben zu viel Saft ab, dann bleibt der Kuchen in der Mitte klitschig.
Welche Springformgröße passt?
26 cm ist richtig. In einer 20er-Form läuft der Teig über und braucht gut 15 Minuten länger. Decke ihn dann nach 30 Minuten mit Alufolie ab, damit der Rand nicht zu dunkel wird.
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