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Tomaten-Dip mit Frischkäse: 300 g, für Gemüsesticks und Brot!

Tomaten-Dip mit Frischkäse: 300 g, für Gemüsesticks und Brot!
Portionen 300 g, etwa 4 Portionen
Vorbereitung 15 Minuten
Gesamt 15 Minuten
Ruhezeit 30 Minuten im Kühlschrank

Auf dem Tisch steht ein Brett mit Möhren-, Gurken- und Paprikastiften, daneben ein paar Scheiben Brot – und mittendrin braucht es eine Schale, in die man alles tunken kann. Dieser Tomaten-Dip ist dafür gemacht. Er ist fest genug, dass ein Möhrenstift ihn trägt, und trotzdem weich genug, um sich aufs Brot streichen zu lassen. Gerührt ist er in einer Viertelstunde, ganz ohne Topf und Ofen.

Der Kniff liegt darin, die Tomaten von ihrem Wasser zu befreien, bevor sie in den Frischkäse kommen. Sonst schwimmt der Dip nach zehn Minuten in rosa Flüssigkeit. Das Tomatenmark bringt zusätzlich Farbe und die konzentrierte Süße, die frische Tomaten allein nicht liefern. Am Ende stehen 300 g in der Schale – genug für vier Personen zum Knabbern oder für zwei belegte Brote und einen Rest zum Naschen.

Zutaten

  • 200 g Frischkäse (Doppelrahmstufe)
  • 2 mittelgroße Tomaten (etwa 180 g)
  • 2 EL Tomatenmark
  • 2 EL Schmand
  • 1 kleine Knoblauchzehe, fein gerieben
  • 2 EL Schnittlauchröllchen
  • 1 EL gehackte glatte Petersilie
  • ½ TL getrockneter Oregano
  • 1 TL Zitronensaft
  • ½ TL Salz
  • ¼ TL schwarzer Pfeffer
  • 1 Prise Zucker

Zubereitung

Schritt 1: Tomaten entkernen

Viertle die beiden Tomaten und streiche das wässrige Innere mit Kernen und Gelee mit dem Daumen oder einem Teelöffel heraus. Das klingt verschwenderisch, ist aber der entscheidende Schritt: Genau dieses Gelee würde den Dip nach kurzer Zeit verwässern. Übrig bleiben feste Fruchtwände, etwa 120 g.

Schritt 2: Fein würfeln und abtropfen

Schneide die Tomatenviertel in Würfel von etwa drei Millimetern und gib sie in ein Sieb. Streue eine Prise Salz darüber und lass sie 5 Minuten stehen, damit die letzte Flüssigkeit ablaufen kann. Schüttle das Sieb zwischendurch einmal kräftig und tupfe die Würfel danach mit Küchenpapier ab.

Schritt 3: Frischkäsebasis rühren

Rühre den Frischkäse mit dem Schmand in einer Schüssel cremig, bis keine Klümpchen mehr zu sehen sind. Arbeite dann das Tomatenmark ein – es färbt die Masse zu einem satten Rosa. Gib Knoblauch, Oregano, Zitronensaft und die Prise Zucker dazu; der Zucker nimmt dem Tomatenmark die metallische Kante.

Schritt 4: Tomaten und Kräuter unterheben

Hebe die abgetropften Tomatenwürfel mit einem Löffel unter, ohne sie zu zerdrücken – sie sollen als kleine Stücke im Dip erkennbar bleiben. Dann kommen Schnittlauch und Petersilie dazu, wobei du einen Teelöffel Schnittlauch für die Deko zurückbehältst. Würze mit Salz und Pfeffer und probiere mit einem Möhrenstift, nicht mit dem Finger.

Schritt 5: Durchziehen lassen und anrichten

Fülle den Dip in eine kleine Schale, glätte die Oberfläche und stelle ihn 30 Minuten kalt. In dieser Zeit verbinden sich Knoblauch und Kräuter mit dem Frischkäse, und der Dip wird fester. Vor dem Servieren streust du den zurückbehaltenen Schnittlauch und ein paar Tomatenwürfel darüber und stellst die Schale in die Mitte des Gemüsebretts.

Omas Tipps

  • Das Tomatengelee nicht wegwerfen. Was du beim Entkernen herausstreichst, ist reiner Tomatengeschmack. Fang es in einer Tasse auf und gib es an Suppe, Salatdressing oder Tomatensauce – nur eben nicht in diesen Dip, sonst wird er flüssig.
  • Zum Tunken fester, zum Streichen weicher. Sollen Gemüsesticks hineintauchen, lass den Schmand auf 2 EL begrenzt; dann bleibt der Dip stabil am Stift hängen. Fürs Brot rührst du einen weiteren Esslöffel Schmand oder etwas Milch ein, dann lässt er sich glatt ausstreichen.
  • Knoblauch reiben, nicht hacken. Fein gehackter Knoblauch bleibt in Stückchen im Frischkäse hängen und trifft einen beim Essen unvermittelt scharf. Über die feine Reibe gerieben, verteilt er sich gleichmäßig in der Creme und bleibt nach dem Durchziehen angenehm mild.

Aufbewahrung & Haltbarkeit

Der Dip hält sich 3 Tage im Kühlschrank, am besten in einer Schale mit gut schließendem Deckel oder mit Frischhaltefolie direkt auf der Oberfläche. Frischkäse nimmt Gerüche aus dem Kühlschrank sehr schnell an, deshalb sollte die Schale nicht offen neben angeschnittenen Zwiebeln oder Käse stehen. Setzt sich am zweiten Tag etwas Flüssigkeit oben ab, gieße sie vorsichtig ab und rühre den Dip einmal glatt, bevor du ihn servierst.

Zum Einfrieren ist er nicht geeignet. Frischkäse und Schmand gerinnen beim Auftauen und trennen sich in Körner und Molke, und die Tomatenwürfel werden matschig. Rühre lieber die halbe Menge an, wenn ihr zu zweit seid: 100 g Frischkäse, eine Tomate und die Hälfte der übrigen Zutaten ergeben rund 150 g.

Häufige Fragen

Kann ich getrocknete Tomaten verwenden?
Ja, 40 g in Öl eingelegte, sehr fein gehackte getrocknete Tomaten ersetzen die frischen und machen den Dip kräftiger und dunkler. Dann entfällt das Entkernen und Abtropfen komplett. Nimm in dem Fall nur 1 EL Tomatenmark, sonst wird der Geschmack zu konzentriert.
Welches Gemüse passt am besten zum Tunken?
Möhren, Gurke, Staudensellerie und Paprika halten den Dip gut, weil sie fest sind und nicht abbrechen. Kohlrabi in dicken Stiften ist ebenfalls ideal und bleibt lange knackig. Weiche Sorten wie Tomatenschnitze eignen sich weniger, sie geben zusätzlich Wasser ab.
Warum ist mein Dip blass geworden?
Dann war entweder zu wenig Tomatenmark im Spiel oder die Tomaten hatten viel helles Fruchtfleisch. Ein zusätzlicher Teelöffel Tomatenmark bringt die Farbe zurück, ohne den Dip zu verändern. Eine Prise edelsüßes Paprikapulver vertieft den Ton ebenfalls und passt geschmacklich gut dazu.
Tomaten-Dip mit Frischkäse: 300 g, für Gemüsesticks und Brot!
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