Teeblätter Rezept: So wird dein Tee zum Genuss!
Teeblätter kenne ich vom Bäcker aus meiner Kindheit, dort lagen sie immer neben den Amerikanern. Zu Hause gehen sie schnell: Blätterteig mit Läuterzucker bestreichen, Zucker darüber, backen, und die Unterseite bekommt Vanillecreme und Schokoglasur. Der Zucker karamellisiert beim Backen und macht die Teilchen knusprig. Ich mache sie meistens dann, wenn noch ein Paket Blätterteig im Gefrierfach liegt und sonntags Besuch kommt.
Zutaten
- 1 Paket Blätterteig (tiefgefroren)
- 1 Packung Dr. Oetker Paradiescreme Vanille
- 2 Becher Sahne
- 50 g Zucker
- 50 ml Wasser
- Zucker (zum Bestreuen)
- Kuchenglasur Schoko
Zubereitung

Schritt 1: Läuterzucker herstellen
In einem kleinen Topf 50 g Zucker und 50 ml Wasser erhitzen, bis sich der Zucker aufgelöst hat. Die Mischung aufkochen lassen und für 2 Minuten köcheln. Anschließend abkühlen lassen.
Schritt 2: Blätterteig vorbereiten
Den Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen. Blätterteig nach Packungsanleitung antauen lassen. Auf einer bemehlten Fläche ausrollen und in ovale Formen oder Rechtecke schneiden.
Schritt 3: Blätterteig backen
Die vorbereiteten Teigstücke mit dem abgekühlten Läuterzucker bestreichen und großzügig mit Zucker bestreuen. Die Teilchen auf das Backblech legen und für etwa 15 Minuten backen, bis sie leicht gebräunt und knusprig sind. Anschließend vollständig auf dem Blech abkühlen lassen.
Schritt 4: Vanillecreme zubereiten
Die Paradiescreme Vanille mit 2 Bechern Sahne gemäß Packungsanweisung anrühren. Die Unterseite der abgekühlten Blätterteigteilchen dünn mit der Paradiescreme bestreichen.
Schritt 5: Schokoglasur auftragen
Die Kuchenglasur nach Packungsanleitung schmelzen und die mit Creme bestrichene Seite der Teeblätter eintauchen oder gleichmäßig bestreichen. Auf einem Gitter fest werden lassen, dann servieren und genießen!
Probieren Sie dieses Rezept aus und genießen Sie die lecker-knusprigen Teeblätter, die mit einem Hauch von Vanille und Schokolade verzaubern. Guten Appetit!
Der Kniff, der den Unterschied macht
Der Läuterzucker muss vollständig abgekühlt sein, bevor er auf den Blätterteig kommt. Warm weicht er die Schichten auf und die Teilchen gehen nicht mehr auf. Backpapier ist Pflicht, sonst klebt der karamellisierte Zucker am Blech fest. Und lass die Teilchen ganz auskühlen: Auf warmem Gebäck rutscht die Creme weg und die Glasur wird stumpf.
Varianten
- Mit Schokoladen-Paradiescreme und heller Kuchenglasur drehst du das Ganze farblich um.
- Etwas Zimtzucker unter den Streuzucker gemischt gibt den Teeblättern eine winterliche Note.
- Ohne Glasur, dafür vor dem Backen mit gehobelten Mandeln bestreut, sind sie ein schnelles Gebäck zum Nachmittagskaffee.
Aufbewahrung
In einer Dose mit lose aufgelegtem Deckel halten die Teeblätter kühl gelagert zwei Tage. Luftdicht verschlossen weicht der Blätterteig auf. Im Kühlschrank werden sie schnell zäh, dorthin stelle ich sie nur bei großer Sommerhitze. Einfrieren geht nicht, die Creme trennt sich beim Auftauen.
Fragen aus meiner Küche
- Kann ich die Creme durch Vanillepudding ersetzen?
- Ja. Koch einen Päckchen Puddingpulver mit einem halben Liter Milch, lass ihn kalt werden und rühre ihn glatt. Er ist etwas schwerer als die Creme, deshalb streiche ich ihn besonders dünn auf.
- Warum werden meine Teilchen nicht knusprig?
- Meist war der Blätterteig beim Ausrollen schon zu warm oder zu dick. Roll ihn zügig auf etwa drei Millimeter aus und schieb ihn kalt in den vorgeheizten Ofen bei 180 °C Ober-/Unterhitze.
- Muss ich den Läuterzucker wirklich selbst kochen?
- Es dauert nur zwei Minuten und lohnt sich, weil er klebt und den Streuzucker hält. Aufkochen, zwei Minuten köcheln, abkühlen lassen. Reste hältst du im Schraubglas im Kühlschrank zwei Wochen.
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