Omas Küche – einfache Rezepte, Schritt für Schritt erklärt

Rezepte der Oma
Warme Süßspeisen

Sie brauchen nur 250 g Quark und 15 Minuten für die leckere Pfannkuchen

Sie brauchen nur 250 g Quark und 15 Minuten für die leckere Pfannkuchen
Portionen 2 Personen
Vorbereitung 5 Minuten
Garzeit 10 Minuten
Gesamt 15 Minuten

Schnelle Quarkpfannkuchen mit 250 g Quark, in 15 Minuten auf dem Teller. Sie werden innen fein und locker, schmecken leicht säuerlich und bekommen außen eine gleichmäßig goldene Farbe — gut zum Frühstück, als leichter Nachtisch oder für zwischendurch. Die Zutaten hast du fast immer da, und die Zeiten stimmen jedes Mal.

Warum es sich lohnt

Quark und Ei geben eine feuchte, aber stabile Krume; Mehl und ein bisschen Backpulver machen sie locker. Bei der richtigen Hitze bildet sich außen eine dünne goldene Kruste, die beim Reinbeißen leicht Widerstand gibt, während es innen weich und feinporig bleibt. Wenige Zutaten, kurze Zeit — und es klappt jedes Mal gleich gut.

Zutaten

Für das Gericht:

  • 250 g Quark (20 % Fett empfohlen)
  • 2 Eier (Größe M)
  • 50 g Weizenmehl (Typ 405)
  • 1 EL Zucker (ca. 15 g) – wenn du sie süß magst
  • Prise Salz
  • ½ TL Backpulver (ca. 2–3 g), optional für mehr Volumen
  • 30 ml Milch (zum Anpassen der Konsistenz)
  • 20–25 g Butter oder neutrales Öl zum Braten
  • Optional: abgeriebene Zitronenschale, Vanille oder Puderzucker zum Servieren

Zum Verfeinern

  • Wenn du magst, ein schnelles Beerenkompott: 150 g Beeren, 15 g Zucker, 30 ml Wasser, ein Spritzer Zitronensaft

So bereite ich es zu

Sie brauchen nur 250 g Quark und 15 Minuten für die leckere Pfannkuchen – während der Zubereitung
Ein Blick in die Zubereitung.

Schritt 1:

Gib 250 g Quark, 2 Eier, 1 EL Zucker und eine Prise Salz in eine Schüssel und verrühr alles mit dem Schneebesen, bis es glatt ist. Dann siebst du 50 g Mehl und ½ TL Backpulver darüber und hebst es vorsichtig unter, bis keine Mehlnester mehr zu sehen sind. Ist der Teig zu dick, gib nach und nach 30 ml Milch dazu, bis er dickflüssig ist, aber noch vom Löffel läuft.

Schritt 2:

Erhitz eine beschichtete Pfanne bei mittlerer Hitze; sie soll etwa 160–170 °C haben. Ich mache die Probe mit einem kleinen Stück Butter: Es soll sofort zischen, aber nicht gleich braun werden. Zum Braten nimm 20–25 g Butter oder Butter und Öl gemischt, dann verträgt die Pfanne mehr Hitze.

Schritt 3:

Setz pro Pfannkuchen etwa 2 Esslöffel Teig in die Pfanne. Dreh die Hitze ein wenig herunter, damit sich langsam Bläschen bilden und die Ränder fest werden. Je nach Größe brätst du sie 2–3 Minuten auf der ersten Seite, bis kleine Blasen aufsteigen und die Unterseite golden ist, dann wendest du und brätst noch 1–2 Minuten.

Schritt 4:

Daran merkst du, dass sie fertig sind: Die Oberfläche ist matt und glänzt nicht mehr, die Ränder sind fest, und die Unterseite ist gleichmäßig mittelgolden. Wenn du draufdrückst, soll es federn und nicht mehr flüssig sein.

Schritt 5:

Nimm die Pfannkuchen heraus und lass sie kurz (1–2 Minuten) auf einem Gitter liegen, damit die Unterseite vom Dampf nicht weich wird. Dann stapelst du sie oder legst sie einzeln hin, streust etwas Puderzucker oder Zitronenschale darüber oder gibst das warme Beerenkompott dazu. Iss sie gleich, dann ist außen noch alles knusprig und innen weich.

Meine Tipps

  • Für gleichmäßige Bräune halte die Pfanne bei 160–170 °C und mach vorher die Butterprobe.
  • Rühr nicht zu lange: Übermixen macht die Pfannkuchen zäh. Heb das Mehl nur so lange unter, bis es eingearbeitet ist.
  • Nimm wenn du magst geklärte Butter oder Butter und Öl im Verhältnis 1:1, dann bleibt das Aroma und die Pfanne verträgt mehr Hitze.
  • Bei größeren Mengen stell den Ofen auf 80 °C und halte die fertigen Pfannkuchen darin warm, ohne dass sie nachgaren.

Was du ersetzen kannst

  • Ricotta statt Quark: etwas cremiger und weniger säuerlich, das Ergebnis wird voller.
  • Griechischer Joghurt (10 % Fett): ähnlich feucht, die Krume wird ein wenig dichter.
  • Glutenfrei: Reismehl oder eine 1:1-Mischung; es wird bröseliger und braucht vielleicht ein Bindemittel.
  • Laktosefrei: laktosefreier Quark oder Skyr; der Geschmack bleibt fast gleich, die Textur ändert sich leicht.

Andere Ideen

  • Zitronen-Quarkpfannkuchen: 1 TL Zitronenzeste und 1 EL Zucker dazu.
  • Mit Blaubeeren: frische Beeren kurz vor dem Braten leicht in den Teig drücken.
  • Herzhaft: 1 EL fein gehackte Kräuter und 30 g fein gewürfelten Räucherlachs dazu, den Zucker lässt du weg.
  • Vollkorn: 50 % des Weizenmehls durch Dinkelvollkorn ersetzen; dann brauchst du etwas mehr Flüssigkeit.
  • Ganz klein als Häppchen mit Ziegenfrischkäse und Honig.

Noch offene Fragen?

Kann ich einen Teil davon vorher fertig machen?
Ja. Du kannst den Teig bis zu 12 Stunden vorher rühren und abgedeckt in den Kühlschrank stellen. Vor dem Braten kurz umrühren und wenn nötig etwas Milch dazugeben, denn er dickt beim Stehen nach.
Was ändert sich, wenn ich für mehr Personen koche?
Ja, du brauchst nur mehr Durchgänge in der Pfanne. Die Zeit pro Pfannkuchen bleibt gleich, insgesamt dauert es eben länger.
Was passiert, wenn ich Öl statt Butter nehme?
Ja, allerdings geht dabei etwas vom Butteraroma verloren. Nimm etwa ¾ der Menge neutrales Öl oder misch Butter und Öl, dann hast du beides.
Wann ist es durch?
Gleichmäßig golden, matte Oberfläche, feste Ränder und eine Mitte, die beim Andrücken zurückfedert — dann sind sie durch.
Und wenn mir eine Zutat fehlt?
Kein Zucker im Haus? Nimm Honig oder Ahornsirup und pass die Menge an. Fehlt das Ei, hält der Teig schlechter zusammen; zur Not gehen 60 g griechischer Joghurt und 1 EL Mehl, ganz so stabil wird es dann aber nicht.

Dazu passt gut

Ich stelle die Pfannkuchen gestapelt oder einzeln hin, mit einem Klecks warmem Beerenkompott, ein paar frischen Beeren und etwas geriebener Zitronenschale. Herzhaft schmecken sie mit Ziegenkäse, dünn geschnittenem Schinken oder Räucherlachs. Das passt zum Frühstück, zum Brunch oder als Nachtisch — warm und golden auf der einen, kühl und cremig auf der anderen Seite.

Reste und Aufbewahrung

  • Aufbewahrung: Fertige Pfannkuchen abgedeckt bis zu 24 Stunden in den Kühlschrank; vor dem Servieren kurz in der Pfanne oder bei 80 °C im Ofen erwärmen.
  • Lebensmittelsicherheit: Milchprodukte und Eier kühl lagern (≤ 4 °C); Reste innerhalb von 24 Stunden aufessen.
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