Apfelweintorte-Rezept
Apfelwein und Äpfel im selben Kuchen habe ich aus Hessen mitgebracht und backe es seither jeden Herbst. Der Mürbeteig kommt mit vier Zentimeter hohem Rand in die Springform mit 26 cm, die Füllung ist im Grunde ein Cidre-Pudding mit Apfelspalten. Sie muss über Nacht auskühlen, sonst läuft sie beim Anschneiden aus. Erst am nächsten Tag kommen Sahne und Zimt darüber.
Zutaten
Für den Mürbeteig
- 250 Gramm Mehl
- ½ Päckchen Backpulver
- 125 Gramm Zucker
- 1 Päckchen Vanillezucker
- 1 Ei
- 150 Gramm Butter
- Mehl (zum Ausrollen)
Für den Belag
- 750 Gramm Äpfel
- 750 Milliliter Cidre (herb, oder Apfelsaft)
- 2 Päckchen Vanillepuddingpulver
- 200 Gramm Zucker
- 2 Päckchen Vanillezucker
- 400 Gramm Schlagsahne
- ¼ Teelöffel Zimt (gemahlen)
Zubereitung

Schritt 1: Mürbeteig vorbereiten
Mehl, Backpulver, Zucker, Vanillezucker, Ei und weiche Butter in eine Schüssel geben. Mit den Knethaken des Handrührers vermischen und anschließend mit den Händen zu einem glatten Teig verkneten. Den Teig abgedeckt für 30 Minuten in den Kühlschrank stellen. Auf leicht bemehlter Fläche ausrollen und in eine mit Backpapier ausgelegte Springform (26 cm Ø) geben. Einen etwa 4 cm hohen Rand formen.
Schritt 2: Belag zubereiten
Die Äpfel schälen, vierteln, entkernen und in schmale Spalten schneiden. 8 EL Cidre mit dem Puddingpulver glatt rühren. Den restlichen Cidre, Zucker und ein Päckchen Vanillezucker aufkochen. Die Apfelspalten hinzufügen und kurz aufkochen lassen. Das angerührte Puddingpulver dazugeben und unter Rühren nochmals kurz aufkochen lassen.
Schritt 3: Torte backen
Die Apfelmasse auf den Mürbeteigboden geben und im vorgeheizten Backofen bei 180 Grad (Umluft 160 Grad, Gas Stufe 3) etwa 1 Stunde backen. Um zu verhindern, dass der Teigrand zu dunkel wird, eventuell nach der Hälfte der Backzeit mit Backpapier abdecken. Die Torte aus dem Ofen nehmen und auf einem Kuchengitter, am besten über Nacht, abkühlen lassen. Die Sahne steif schlagen und wellig auf die abgekühlte Torte streichen. Restlichen Vanillezucker und Zimt darüber streuen. Am besten gut gekühlt servieren.
Genießen Sie diesen einfachen, dennoch beeindruckenden Apfelweinkuchen, der mit seiner fruchtigen Fülle jeden Gaumen verführt!
Der Kniff, der den Unterschied macht
Lass die Apfelspalten im Cidre wirklich nur kurz aufkochen, bevor das angerührte Puddingpulver dazukommt. Zerfallen sie schon im Topf, hast du am Ende Apfelmus in der Form und die Torte lässt sich nicht schneiden. Den Teigrand deckst du nach der halben Backzeit mit Backpapier ab, sonst wird er dunkel, während die Füllung noch nicht steht.
Varianten
- Ohne Alkohol nimmst du 750 ml naturtrüben Apfelsaft und einen Esslöffel Zitronensaft, damit die Füllung nicht zu süß gerät.
- Mit Boskoop statt milder Äpfel wird die Torte säuerlicher und passt besser zur gezuckerten Sahne.
- Statt Sahne bestreiche ich sie manchmal mit erwärmter Aprikosenkonfitüre, dann übersteht sie auch einen Transport.
Aufbewahrung
Ohne Sahne hält die Torte zugedeckt zwei Tage im Kühlschrank, mit Sahne einen Tag, danach weicht der Mürbeteigboden durch. Einfrieren funktioniert: ausgekühlt und ohne Sahne in Stücken bis zu drei Monate. Ich lege sie am Vorabend in den Kühlschrank und mache sie erst kurz vor dem Kaffee fertig.
Fragen aus meiner Küche
- Warum muss die Torte über Nacht stehen?
- Der Cidre-Pudding braucht diese Zeit zum Durchbinden. Schneidest du noch am selben Abend an, läuft die Füllung über den Rand und der warme Boden fällt in sich zusammen. Kühl und über Nacht ruhen lassen ist der halbe Erfolg.
- Muss ich den Mürbeteig vorbacken?
- Nicht nötig. Er bäckt in der Stunde bei 180 Grad zusammen mit der heißen Füllung durch. Wer sichergehen will, sticht den Boden vor dem Füllen ein paar Mal mit der Gabel ein.
- Welche Äpfel eignen sich?
- Feste Sorten wie Elstar, Jonagold oder Boskoop. Weiche Äpfel zerfallen beim Aufkochen im Cidre und geben zu viel Wasser ab, dann bleibt die Füllung trotz der zwei Päckchen Puddingpulver weich.
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