Quark Vanille Pfannkuchen ohne Mehl in 5 Minuten fur ca 10 Stücke
Heute gibt es Quark-Vanille-Pfannkuchen ohne Mehl – schnell gemacht und bei uns immer wieder gern gegessen. Sie werden zart, leicht gebräunt, mit einer feinen Vanillenote, und passen zum Frühstück, als kleine Stärkung zwischendurch oder als Nachtisch. Und weil alles so fix geht, gelingen sie auch dann, wenn es mal eilig ist.
Was dieses Rezept besonders macht
Quark und Eier machen die Küchlein satt und trotzdem locker, mit einem feuchten, zarten Biss. Die Vanille rundet die leichte Säure vom Quark schön ab, und das Backpulver lässt sie ein wenig aufgehen. Wichtig ist eigentlich nur die Hitze in der Pfanne: zu heiß, und sie werden außen dunkel, bevor sie innen gar sind; zu lau, und sie werden trocken und zäh.
Zutaten
Für das Gericht:
- 500 g Magerquark (oder 20 % Quark, wenn du es cremiger magst)
- 3 große Eier (Größe M–L)
- 30 g Zucker oder 20–30 g Honig
- 5 ml Vanilleextrakt oder 1 Päckchen Vanillezucker (ca. 8 g)
- 1 TL Backpulver (ca. 5 g)
- Prise feines Meersalz
- 20 g Butter oder neutrales Pflanzenöl zum Braten
- Optional: 1 EL Grieß (ca. 10 g) für etwas mehr Biss oder 10–20 g gemahlene Haferflocken zum Binden (glutenfrei: Maisstärke 10 g)
Zum Verfeinern
- Frische Beeren, Joghurt oder Ahornsirup – ganz wie du magst.
So bereite ich es zu

Schritt 1:
Ich gebe 500 g Quark in eine Schüssel und dazu 3 Eier, 30 g Zucker, 5 ml Vanilleextrakt und eine Prise Salz. Mit dem Schneebesen oder Handmixer kurz aufschlagen, bis alles glatt und ein bisschen luftig ist. Das Backpulver (1 TL) rühre ich ganz zuletzt ein, damit es seine Kraft nicht zu früh verliert.
Schritt 2:
Ich erhitze eine beschichtete Pfanne auf mittlerer Stufe; am besten sind etwa 140–160 °C. Mach die Probe: Ein Tropfen Wasser soll leise perlend verdampfen. Pro Runde gebe ich etwa 5 g Butter in die Pfanne und verteile sie, bis sie schäumt, aber nicht braun wird. Dann setze ich mit einem Esslöffel oder 2 Esslöffeln Häufchen von je etwa 30–35 g Teig hinein.
Schritt 3:
Beim Backen wird die Oberfläche matt und die Ränder werden fester; die Unterseite bekommt einen gleichmäßigen goldbraunen Ton. Dreh die Hitze nicht zu weit auf, sonst wird die Außenseite dunkel, bevor die Mitte gar ist. Innen bleiben sie schön feucht, zart und ein bisschen fluffig.
Schritt 4:
Kleine Bläschen an der Oberfläche und feste Ränder zeigen dir, wann es so weit ist: Ich wende die Pfannkuchen, sobald die Unterseite goldbraun ist (nach ca. 1–1,5 Minuten). Die zweite Seite braucht etwas weniger, meist 40–60 Sekunden, bis die Oberfläche fest ist und sich federnd anfühlt.
Schritt 5:
Ich nehme die Pfannkuchen aus der Pfanne, lege sie auf ein Gitter oder einen Teller und bringe sie am besten gleich auf den Tisch – dann sind sie außen leicht knusprig und innen saftig. Wenn ich mehrere Runden backe, halte ich die fertigen bei ca. 80–90 °C im Ofen warm (nur 5–8 Minuten). Zum Schluss probiere ich kurz und gebe je nach Geschmack etwas Sirup, frische Früchte oder Joghurt dazu.
Worauf es ankommt
- Damit alle gleich groß werden, nehme ich einen Eisportionierer (30–35 g pro Pfannkuchen).
- Ist der Teig zu flüssig, gib 1 EL Grieß oder 10–20 g gemahlene Haferflocken dazu; dann halten sie besser zusammen – ganz ohne Mehl.
- Back in mehreren Runden und dreh die Hitze runter, wenn sie zu schnell bräunen; 140–160 °C sind genau richtig.
- Die Butter gebe ich immer erst kurz vor dem Teig in die Pfanne, dann brennt sie nicht an.
Alternativen
- Quark 20 % statt Magerquark: wird cremiger und gehaltvoller.
- Statt Zucker: 20–30 g Honig oder Agavendicksaft; die bringen Flüssigkeit mit, gib dann lieber 1 EL weniger dazu.
- Glutenfrei geht sowieso, weil kein Mehl drin ist; wenn der Teig nicht zusammenhält, hilft 10 g Maisstärke.
- Laktosefrei: laktosefreien Quark nehmen; du schmeckst kaum einen Unterschied.
Varianten
- Frisch-vanillig: 1 TL Zitronenabrieb in den Teig, das macht sie schön frisch.
- Fruchtgefüllt: kleine Fruchtstücke (Blaubeeren) direkt in den Teig geben — dreh die Hitze etwas runter, damit nichts ausläuft.
- Karamellisierte Oberfläche: 5 g Zucker auf der Unterseite kurz karamellisieren lassen, das gibt einen feinen Knusper.
- Herzhafte Version: 30 g fein geriebener Käse, 1 Prise Pfeffer und Kräuter statt Zucker und Vanille.
- Proteinboost: 20 g neutrales Proteinpulver unterrühren — der Teig wird fester, gib dann noch 10–20 ml Flüssigkeit dazu.
- Mal was anderes: als Mini-Blinis mit geräucherter Forelle und Dill servieren.
Fragen, die mir oft gestellt werden
- Wie weit kann ich vorarbeiten?
- Ja, das geht. Den Teig bis zu 12 Stunden im Kühlschrank aufheben; vor dem Braten einmal umrühren, weil sich Flüssigkeit absetzen kann.
- Kann ich einfach alles verdoppeln?
- Ja, das ist gar kein Problem. Nimm eine größere Pfanne und rechne pro Runde etwas mehr Zeit ein; die Herdtemperatur bleibt gleich.
- Butter oder Öl – was ist besser?
- Beides geht; mit Öl fehlt nur etwas vom Butteraroma. Nimm etwa ¾ der Menge an neutralem Öl (z. B. Rapsöl) oder eine Margarine mit Buttergeschmack.
- Woran sehe ich, dass es gar ist?
- Wenn die Oberfläche matt und fest ist, die Ränder halten und die Unterseite gleichmäßig goldbraun aussieht, sind sie gut; die Mitte fühlt sich federnd an, nicht flüssig.
- Womit kann ich fehlende Zutaten austauschen?
- Fehlt Vanille, nimm feinen Zitronen- oder Orangenabrieb; fehlt Zucker, dreh die Hitze etwas runter und serviere sie mit etwas Süßem obendrauf.
So serviere ich es
Ich staple die Pfannkuchen auf einem Teller oder lege sie in Reihen aus, dazu frische Beeren, ein Klecks Joghurt oder ein dünner Strahl Ahornsirup. Zum Frühstück mag ich ein paar knackige Nüsse zu den warmen, weichen Küchlein; als Nachtisch gebe ich ein fruchtiges Kompott dazu.
Aufbewahrung
- Aufbewahrung: Im Kühlschrank bis zu 24 Stunden in einer luftdichten Dose; sie werden dann aber weicher.
- Aufwärmen: Kurz im Ofen bei 160 °C für 5–8 Minuten oder in der Pfanne bei kleiner Hitze; in der Mikrowelle werden sie weich, das mach nur zur Not.
- Und weil Eier drin sind: immer schön durchbacken; innen sollen sie über 70 °C heiß geworden sein, dann ist alles gut.
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