Köstliches Panforte-Rezept: Entdecke das Geheimnis dieses italienischen Klassikers!
Panforte hat mir eine Freundin aus der Toskana mitgebracht, seitdem mache ich ihn jedes Jahr im Dezember selbst. Er ist kein Kuchen im deutschen Sinne: 200 g Mandeln, 40 g Haselnüsse, Sultaninen und Orangeat werden nur von Honig und geschmolzener Schokolade zusammengehalten, dazu kommen 100 g Mehl. Nach 30 Minuten bei 160 Grad kommt er dicht und fest aus dem Ofen und wird in ganz dünnen Ecken gegessen.
Zutaten für 12 Portionen
- 40 g Haselnüsse, grob gehackt
- 200 g Honig, flüssig
- 0.5 TL Lebkuchengewürz
- 200 g Mandeln
- 100 g Mehl
- 1 Msp Muskat, gemahlen
- 80 g Orangeat, frisch
- 1 Prise Salz
- 2 EL Schlagrahm
- 100 g Schokolade, zartbitter
- 100 g Sultaninen, dunkel
- 0.5 TL Zimt
Zubereitung

Schritt 1: Vorbereitung
Heiz den Backofen auf 160 Grad Ober- und Unterhitze vor. Fette eine Backform mit einem Durchmesser von 24 cm ein.
Schritt 2: Nüsse zerkleinern
Zerkleinere Mandeln und Haselnüsse im Zerkleinerer grob. Gib die Nüsse in eine große Schüssel.
Schritt 3: Trockene Zutaten mischen
Gib Mehl, Orangeat, Sultaninen, Lebkuchengewürz, Muskat, Zimt und Salz zu den gehackten Nüssen und misch alles gut durch.
Schritt 4: Schokolade schmelzen
Hack die Schokolade fein. Schmilz sie zusammen mit dem Honig über dem Wasserbad und rühr dabei immer weiter.
Schritt 5: Alle Zutaten kombinieren
Rühr die Schokoladen-Honig-Creme zusammen mit dem Schlagrahm in die Nussmischung. Vermeng alles, bis die Masse gleichmäßig ist.
Schritt 6: Backen
Verteil die Masse in der vorbereiteten Kuchenform und stell sie auf ein Backgitter. Back den Panforte auf mittlerer Schiene 30 Minuten.
Schritt 7: Abkühlen lassen
Nimm den Panforte aus dem Ofen und stürz ihn auf ein mit Backpapier ausgelegtes Kuchengitter. Lass ihn vollständig auskühlen, bevor du ihn aus der Form nimmst.
Schneide ihn in ganz dünne Ecken und reich ihn zum Kaffee oder als Nachtisch an Festtagen. Lass es dir schmecken.
Mein Tipp
Arbeite zügig, sobald die Honig-Schokoladen-Creme in der Nussmischung ist – sie zieht beim Abkühlen schnell an und lässt sich dann kaum noch verteilen. Drück die Masse mit angefeuchteten Händen oder einem nassen Löffelrücken in die Form. Und back sie nicht länger als 30 Minuten: Panforte sieht beim Herausnehmen noch weich aus und wird erst beim Auskühlen fest.
Andere Ideen
- Statt Orangeat nehme ich 80 g Zitronat, dann schmeckt der Panforte frischer und weniger süß.
- Mit 50 g gehackten Pistazien anstelle eines Teils der Mandeln bekommt er grüne Sprenkel.
- Wer keine Sultaninen mag, nimmt dieselbe Menge klein geschnittener getrockneter Feigen.
Aufheben und Einfrieren
In Backpapier gewickelt und in einer Dose hält Panforte an einem kühlen Ort vier bis sechs Wochen; er lässt sich mit der Zeit sogar besser schneiden. Nicht in den Kühlschrank legen, dort wird er hart. Einfrieren lohnt sich nicht. Vor dem Servieren mit einem schweren Messer in schmale Ecken teilen.
Häufige Fragen
- Muss ich die Mandeln schälen oder rösten?
- Nötig ist es nicht, das Rezept kommt mit ungeschälten Mandeln aus. Röstest du sie vorher zehn Minuten bei 160 Grad ohne Fett und lässt sie abkühlen, schmeckt der Panforte allerdings deutlich kräftiger nach Nuss.
- Mein Panforte ist steinhart geworden – woran liegt das?
- Fast immer an zu langer Backzeit. 30 Minuten bei 160 Grad reichen aus; die Masse wirkt beim Herausnehmen noch weich. Auch zu kalte Lagerung macht ihn hart, deshalb gehört er nicht in den Kühlschrank.
- Kann ich den Honig durch Zucker ersetzen?
- Nur zum Teil. Der flüssige Honig bindet die Nüsse und hält den Panforte geschmeidig. Tauschst du ihn ganz gegen Zucker, zerfällt die Masse beim Schneiden. Höchstens 50 g als eingekochten Zuckersirup ersetzen.
Schreibe einen Kommentar