Beeren-Dessert: Dein neues Lieblingsrezept
Ein Blechkuchen für den Sommer, den ich mache, wenn im Garten alles gleichzeitig reif wird: Heidelbeeren, Himbeeren, Johannisbeeren, was da ist. Der Weichweizengrieß im Teig ist das Wichtige daran – er nimmt den Saft der 500 g Beeren auf, sodass der Boden nicht durchweicht. Der Sauerrahm hält die Krume feucht, obwohl sechs Eier im Teig sind. Kalt mit Puderzucker schmeckt er mir am besten.
Zutaten
- 200 g Butter
- 200 g Zucker
- 1 Päckchen Vanillezucker
- etwas Zitronenschale, gerieben
- 6 Eier
- 300 g Mehl
- 1 Päckchen Backpulver
- 100 g Weichweizengrieß
- 250 g Sauerrahm
- 500 g gemischte Beeren (z.B. Heidelbeeren, Himbeeren, Brombeeren, Johannisbeeren)
- etwas Puderzucker zum Bestäuben
Zubereitung

- Heiz den Backofen auf 180 Grad Celsius Ober-/Unterhitze vor. Fette ein Backblech ein oder leg es mit Backpapier aus.
- Gib Butter, Zucker, Vanillezucker und Zitronenschale in eine große Rührschüssel. Schlag alles mit dem Handmixer auf höchster Stufe, bis es hell und cremig ist.
- Rühr die Eier einzeln unter und misch nach jedem Ei gut durch, bevor du das nächste dazugibst.
- Misch in einer zweiten Schüssel Mehl, Backpulver und Weichweizengrieß. Heb das abwechselnd mit dem Sauerrahm vorsichtig unter die Ei-Butter-Masse. Rühr dabei nicht zu lange.
- Verteil den Teig gleichmäßig auf dem vorbereiteten Backblech und streich ihn glatt.
- Wasch die Beeren, lass sie gut abtropfen und zupf Stiele und Blätter ab. Verteil die Beeren gleichmäßig auf dem Teig.
- Back den Kuchen im vorgeheizten Ofen etwa 30 Minuten, bis er goldgelb ist und ein Holzstäbchen sauber herauskommt.
- Lass den Kuchen ganz abkühlen, bestäub ihn dann mit Puderzucker und schneide ihn in rechteckige Schnitten.
Am besten schmecken dir die Beeren-Schnitten zu einer Tasse Kaffee. Und wenn Besuch kommt, stell einfach das ganze Blech auf den Tisch – lange bleibt davon nichts übrig.
Der Kniff, der den Unterschied macht
Die Beeren müssen wirklich trocken sein, bevor sie auf den Teig kommen; lass sie nach dem Waschen zehn Minuten auf einem Tuch liegen. Himbeeren wasche ich gar nicht, die saugen sich voll. Wende die Beeren vor dem Verteilen in einem Esslöffel Mehl, dann sinken sie nicht bis auf den Blechboden durch.
Varianten
- Mit Tiefkühlbeeren geht es auch – gefroren aufstreuen, nicht auftauen, und fünf Minuten länger backen.
- Statt Sauerrahm nehme ich Vollmilchjoghurt, dann wird der Teig eine Spur lockerer.
- Mandelblättchen mit zwei Esslöffeln Zucker über die Beeren gestreut geben eine knusprige Decke.
Aufbewahrung
In einer verschlossenen Dose bleibt er bei Zimmertemperatur zwei Tage frisch, im Kühlschrank vier. Den Puderzucker siebst du erst kurz vor dem Servieren darüber, sonst zieht er ein. Schnitten lassen sich zwei Monate einfrieren; sie tauen bei Zimmertemperatur in etwa zwei Stunden auf, aufbacken ist nicht nötig.
Fragen aus meiner Küche
- Kann ich den Weichweizengrieß weglassen?
- Dann ersetzt du ihn durch 100 g Mehl, musst aber mit einem feuchteren Boden rechnen. Der Grieß quillt im Ofen und bindet den Beerensaft; ohne ihn nimmst du besser 100 g weniger Beeren.
- Welche Beerenmischung passt am besten?
- Heidelbeeren und Brombeeren behalten die Form, Himbeeren zerfallen, Johannisbeeren bringen Säure. Ich mische etwa zur Hälfte feste und zur Hälfte weiche Sorten, dann bleibt der Teig sichtbar und der Kuchen schmeckt trotzdem fruchtig.
- Warum ist mein Teig zäh geworden?
- Nach der Mehlzugabe wurde zu lange gerührt. Heb die Mehl-Grieß-Mischung abwechselnd mit dem Sauerrahm nur unter, bis nichts Weißes mehr zu sehen ist, und leg den Handmixer dabei ganz weg.
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