Omas Küche – einfache Rezepte, Schritt für Schritt erklärt

Rezepte der Oma
Kuchen & Backen

Aprikosen-Quarkschnitten

Aprikosen-Quarkschnitten
Portionen 20 Stück (Blech 24 x 36 cm)
Vorbereitung 40 Minuten
Garzeit 20 Minuten
Gesamt 1 Stunde

Wenn Ende Juli die Aprikosen billig werden, backe ich diese Schnitten gleich blechweise. Zwei dünn vorgebackene Mürbeteigplatten, dazwischen ein Kilo Quark mit Puderzucker und drei Esslöffeln Weichweizengrieß. Der Grieß bindet den Saft der Früchte, sonst weicht die untere Platte durch. Serviert wird kalt und in großen Vierecken, mit reichlich Puderzucker obendrauf. Für den Garten im Sommer genau das Richtige.

Zutaten

  • 500 g Mehl
  • 200 g Zucker
  • 250 g Butter
  • 2 Eier
  • 1 Prise Salz
  • 1 Päckchen Backpulver
  • 1 EL saure Sahne
  • 500 g Aprikosen
  • 1 kg Quark
  • 150 g Puderzucker
  • 1 TL Vanilleextrakt
  • 3 EL Weichweizengrieß

Zubereitung

Köstliche Aprikosen-Quarkschnitten, die du probieren musst! – während der Zubereitung
Ein Blick in die Zubereitung.

Schritt 1: Teigzubereitung

Gib das Mehl, den Zucker, die weiche Butter, die Eier, eine Prise Salz, das Backpulver und einen Esslöffel saure Sahne in eine große Rührschüssel. Knete alles gründlich mit den Händen oder dem Knethaken durch, bis ein glatter Teig entsteht.

Schritt 2: Teig teilen und ausrollen

Teil den fertigen Teig in zwei gleiche Hälften. Bestäub deine Arbeitsfläche leicht mit Mehl und roll beide Hälften auf die Größe deines Backblechs aus (bei mir sind das 24 x 36 cm).

Schritt 3: Teig vorbacken

Leg die erste Teigplatte auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech. Back beide Platten nacheinander oder, wenn es bei dir geht, zusammen im vorgeheizten Ofen bei 180 °C Ober-/Unterhitze etwa 10 Minuten, bis sie goldbraun sind.

Schritt 4: Quarkfüllung zubereiten

Während die Platten abkühlen, gibst du den Quark, den Puderzucker, das Vanilleextrakt und den Weichweizengrieß in eine Schüssel. Rühr alles gründlich durch, bis die Masse glatt und cremig ist.

Schritt 5: Aprikosen vorbereiten

Wasch die frischen Aprikosen, halbier sie und nimm die Kerne heraus. Nimmst du welche aus der Dose, lass sie vorher gut abtropfen.

Schritt 6: Erste Schicht belegen

Träufle etwas Zitronensaft oder Aprikosensaft auf eine der gebackenen Platten. Wenn du magst, streichst du noch dünn Aprikosenmarmelade darauf. Dann belegst du die Platte dicht mit den Aprikosenhälften.

Schritt 7: Quarkfüllung verteilen

Verteil die Quarkfüllung gleichmäßig über den Aprikosen und streich die Masse glatt.

Schritt 8: Zweite Teigplatte auflegen

Leg die zweite gebackene Platte vorsichtig als Deckel auf die Quarkschicht und drück sie leicht an.

Schritt 9: Servieren

Lass die Quarkschnitten vollständig auskühlen. Vor dem Servieren bestäubst du sie mit Puderzucker und schneidest sie in gleichmäßige Stücke. Lass es dir schmecken!

Der Kniff, der den Unterschied macht

Der Quark muss abtropfen, bevor er in die Schüssel kommt: ein Kilo in ein Sieb über eine Schüssel, mindestens eine halbe Stunde. Danach den Grieß unterrühren und die Masse zwanzig Minuten stehen lassen, damit er quellen kann. Wer beides überspringt, bekommt eine Füllung, die beim Schneiden seitlich herausläuft.

Varianten

  • Im Winter nehme ich Aprikosenhälften aus der Dose, gut abgetropft, und lasse den Zitronensaft weg.
  • Mit Zwetschgen statt Aprikosen und einem halben Teelöffel Zimt in der Quarkmasse wird es herbstlich.
  • Statt der zweiten Teigplatte streue ich Streusel aus 100 g Mehl, 60 g Butter und 50 g Zucker darüber.

Aufbewahrung

Die Schnitten gehören abgedeckt in den Kühlschrank und halten dort drei Tage. Den Puderzucker streue ich immer erst kurz vor dem Servieren darauf, sonst löst er sich auf. Einfrieren geht stückweise, in Folie gewickelt, bis zu zwei Monate; über Nacht im Kühlschrank auftauen lassen.

Fragen aus meiner Küche

Kann ich statt Weichweizengrieß Puddingpulver nehmen?
Ja, ein Päckchen Vanillepuddingpulver bindet ähnlich gut. Der Geschmack wird dann vanilliger und die Masse etwas fester. Grieß gibt dafür einen leichten Biss, den ich bei Quarkfüllungen gern habe.
Warum werden die vorgebackenen Teigplatten hart?
Zehn Minuten bei 180 Grad reichen, sie sollen nur hellgoldbraun sein. Bleiben sie fünf Minuten länger drin, trocknen sie durch. Beim Zusammensetzen weichen sie durch die Quarkmasse ohnehin wieder etwas auf.
Wie schneide ich die Schnitten sauber?
Erst wenn sie vollständig kalt sind, mit einem langen, glatten Messer, das du zwischen den Schnitten unter heißem Wasser abspülst und abtrocknest. Ein Sägemesser reißt die obere Teigplatte auf.
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