Mozzarella-Brot
Dieses Brot backe ich, wenn es abends nur Salat gibt und trotzdem etwas zum Abreißen auf dem Tisch stehen soll. Der Hefeteig ist mit Ei und geschmolzener Butter sehr weich, das gehört so und macht ihn innen watteweich. In die vier Mulden kommen Streifen von zwei Mozzarella-Kugeln, darüber Pfeffer, italienische Kräuter und Chiliflocken. Nach zwanzig Minuten bei 210 Grad zieht der Käse beim Abreißen Fäden.
Zutaten für 1 Brot
- 1 TL Trockenhefe
- 1 TL Salz
- 1 Ei
- 250 g Mehl
- Pfeffer, getrocknete italienische Kräuter und Chiliflocken zum Bestreuen
- 2 Kugeln Mozzarella
- 125 ml lauwarme Milch
- 3 EL geschmolzene Butter
- 1 TL Zucker
Zubereitung

Schritt 1: Teig Vorbereitung
Verquirl ein Ei und stell es beiseite. Gib Mehl, Trockenhefe, Zucker und die geschmolzene Butter in eine große Rührschüssel. Dann kommen Milch, Ei und Salz dazu. Verrühr erst alles mit den Knethaken des Handmixers und knete den Teig danach mit den Händen weiter, bis er glatt und sehr weich ist. Deck ihn mit einem Küchentuch ab und lass ihn etwa eine Stunde gehen, bis er doppelt so groß ist.
Schritt 2: Mozzarella und Backofen vorbereiten
Schneide die Mozzarella-Kugeln in Streifen. Knete den Teig mit etwas Mehl noch einmal durch und form ihn zu einer Kugel. Heiz den Backofen auf 210 °C (Ober- und Unterhitze) vor.
Schritt 3: Brot formen
Leg ein Backblech mit Backpapier aus. Setz den Teig darauf und drück ihn mit etwas Öl an den Händen zu einem runden Fladen von etwa 25 cm Durchmesser.
Schritt 4: Fertigstellung und Backen
Drück mit den Fingern vier unterschiedlich große runde Mulden in den Teig. Verteil die Mozzarella-Streifen gleichmäßig darin. Streu gemahlenen Pfeffer, die Kräuter und die Chiliflocken über das Brot. Dann back es im vorgeheizten Ofen ungefähr 20 Minuten, bis es goldbraun ist.
Am besten schmeckt das Brot direkt aus dem Ofen. Es passt zu Salat oder mit einem Dip als kleine Vorspeise.
Mein Tipp
Tupfe die Mozzarella-Streifen vor dem Einlegen gründlich mit Küchenpapier trocken. Mozzarella liegt in Lake, und die läuft im Ofen in den Teig – dann bleibt das Brot unter dem Käse feucht und roh. Drücke die vier Mulden außerdem tief genug, fast bis auf das Blech, sonst hebt der Teig sie beim Aufgehen wieder an und der Käse rutscht heraus.
Andere Ideen
- Ich bestreiche den Rand vor dem Backen mit dem Rest verquirltem Ei, dann glänzt er und wird kräftiger braun.
- Mit einer zerdrückten Knoblauchzehe in der geschmolzenen Butter und frischem Rosmarin auf dem Teig schmeckt es deutlich kräftiger.
- Statt Mozzarella nehme ich 200 g Schafskäse in Würfeln, dann brauchst du weniger Salz im Teig.
Aufheben und Einfrieren
Frisch aus dem Ofen ist es am besten. In Alufolie gewickelt hält es einen Tag; zum Auffrischen sieben Minuten bei 180 Grad in den Ofen legen, dann wird der Käse wieder weich. Eingefroren bleibt es in Stücken vier Wochen und kann direkt gefroren bei 180 Grad zwölf Minuten aufgebacken werden.
Häufige Fragen
- Kann ich frische Hefe statt Trockenhefe nehmen?
- Ja, für einen Teelöffel Trockenhefe nimmst du etwa 10 g frische Hefe, also ein Viertel Würfel. Löse sie zuerst in der lauwarmen Milch mit dem Zucker auf und gib sie dann zum Mehl.
- Mein Teig klebt stark an den Händen – stimmt etwas nicht?
- Nein, er soll sehr weich sein. Gib kein zusätzliches Mehl dazu, sonst wird das Brot trocken. Öle stattdessen deine Handflächen leicht ein, dann lässt sich der Fladen problemlos auf dem Backpapier formen.
- Kann ich den Teig schon am Vorabend ansetzen?
- Ja. Setze ihn an, decke die Schüssel ab und stelle sie über Nacht in den Kühlschrank. Am nächsten Tag eine Stunde bei Zimmertemperatur akklimatisieren lassen, dann durchkneten und wie beschrieben weiterarbeiten.
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