Irres Großmutter-Rezept: Der schnellste Wärmespender für die kalte Jahreszeit!
Die „Heiße Oma“ gab es bei meiner Mutter immer am ersten Advent, wenn die Kerzen angezündet wurden. Ein Liter Milch wird langsam warm, dann kommen 200 Milliliter Eierlikör und drei Esslöffel Kakaopulver dazu. Gekocht wird nicht, sonst flockt der Likör. Das Getränk ist süß und deutlich alkoholisch, also nichts für Kinder – für die koche ich denselben Kakao ohne Likör.
Zutaten
- 1 Liter Milch
- 200 ml Eierlikör
- 3 EL Kakaopulver
- 1 Packung Vanillezucker
Zubereitung

Schritt 1: Milch erhitzen
Erwärme die Milch in einem Topf langsam. Achte darauf, die Milch nicht zum Kochen zu bringen, um ein Anbrennen zu vermeiden.
Schritt 2: Zutaten hinzufügen
Gib den Eierlikör und das Kakaopulver zur warmen Milch hinzu. Rühre alles gut um, bis sich das Kakaopulver vollständig aufgelöst hat.
Schritt 3: Abschmecken und Servieren
Serviere das Getränk heiß und verfeinere es nach Belieben mit Vanillezucker. Für eine besondere Note kannst du ein Sahnehäubchen als Krönung auf den Trunk setzen.
Genieße die „Heiße Oma“ an kalten Tagen und lass die wohltuende Wärme auf dich wirken. Einfach in der Zubereitung und garantiert ein Genuss!
Der Kniff, der den Unterschied macht
Nimm den Topf vom Herd, bevor du den Eierlikör eingießt. Über 70 Grad gerinnt das Ei darin, und die Milch bekommt Flöckchen, die sich nicht mehr wegrühren lassen. Das Kakaopulver rühre ich vorher mit zwei Esslöffeln kalter Milch glatt, sonst schwimmen Klümpchen oben. Den Vanillezucker erst in der Tasse, dann bekommt jeder sein Maß.
Varianten
- Ohne Alkohol: den Eierlikör durch 200 Milliliter Sahne und einen Esslöffel Zucker ersetzen.
- Die Hälfte des Eierlikörs durch Amaretto tauschen, dann schmeckt der Trunk mandeliger.
- Statt Kakaopulver zwei Riegel Zartbitterschokolade in der warmen Milch schmelzen lassen.
Aufbewahrung
Am besten kommt das Getränk frisch in die Tasse. Den Rest kannst du abgedeckt einen Tag kalt stellen und bei kleiner Hitze wieder erwärmen, aber nie über 70 Grad, sonst gerinnt der Eierlikör doch noch. Einmal aufgewärmt trinke ich ihn auf. Einfrieren ist hier nichts.
Fragen aus meiner Küche
- Kann ich selbstgemachten Eierlikör verwenden?
- Ja, der schmeckt sogar kräftiger. Weil hausgemachter Likör oft dicker ist, rühre ihn löffelweise in die warme Milch, damit er sich gleichmäßig verteilt. Gib ihn auf keinen Fall in den kochend heißen Topf, sonst stockt das Ei sofort.
- Warum hat mein Getränk Flöckchen?
- Die Milch war zu heiß, als der Likör dazukam. Das Ei im Eierlikör gerinnt schon deutlich unter dem Siedepunkt. Retten lässt sich das kaum, du kannst es durch ein feines Sieb gießen, aber cremig wird es nicht mehr.
- Geht das auch mit Hafermilch?
- Hafermilch funktioniert gut und schmeckt zum Kakao leicht süßlich, erwärme sie ebenso langsam. Sojadrink flockt zusammen mit Alkohol schneller aus, deshalb gieße dort den Likör zuerst in die Tasse und die warme Milch langsam darüber.
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