Feenküsse Rezept: Diese Leckerei ist fast zu köstlich, um legal zu sein!
Mürbeteigplätzchen mit einem Toffifee in der Mitte, komplett unter einer Baiserhaube versteckt, daher der Name. Beim Backen schmilzt das Karamell und die Nuss bleibt ganz, das Baiser darüber wird außen fest und innen weich. Ich backe sie in der Adventszeit, wenn die Enkel in der Küche stehen und die Kreise ausstechen dürfen. Aus dieser Teigmenge werden bei mir etwa fünfzig Stück.
Zutaten
- 1 Prise Salz
- 1 EL Wasser
- 200 g Mehl
- 60 g Zucker
- 120 g Butter oder Margarine
- 1 Eigelb
- 50 Stück(e) Konfekt (Toffifee)
- 2 Eiweiß
- 1 TL Zitronensaft
- 150 g Zucker
Zubereitung

Schritt 1: Vorbereitung des Teigs
Verknete zuerst das Mehl, 50 g Zucker, die Butter, das Eigelb, das Wasser und eine Prise Salz gründlich miteinander. Wickel den Teig in Frischhaltefolie und lass ihn ca. 1 Stunde im Kühlschrank ruhen. Danach ist er schön fest und lässt sich gut ausrollen.
Schritt 2: Plätzchen formen
Roll den Teig auf einer bemehlten Fläche aus und stich Kreise aus. In die Mitte von jedem Kreis legst du ein Stück Toffifee. Zarter Teig und süßer Kern, das gehört bei diesen Plätzchen zusammen.
Schritt 3: Zubereitung der Baiserhaube
Schlag das Eiweiß mit dem Zitronensaft steif und lass dabei langsam den restlichen Zucker einrieseln. Der Zitronensaft macht den Schnee stabiler und bringt etwas Frische mit. Spritz den Eischnee sorgfältig auf die Plätzchen, sodass die Toffifee ganz bedeckt sind.
Schritt 4: Backen
Heiz den Backofen auf 165 Grad Celsius vor. Back die Feenküsse 20 bis 25 Minuten, bis sie goldbraun sind. Lass die Plätzchen danach abkühlen, erst dann werden sie richtig knusprig.
Und schon sind deine Feenküsse fertig. Sie sind nicht schwer zu machen und schmecken zum Kaffeetisch genauso gut, wie sie sich als kleines Mitbringsel machen.
Mein Tipp
Der Eischnee muss das Toffifee vollständig einschließen, bis unten auf den Teig. Bleibt eine Lücke, läuft das Karamell heraus und klebt am Blech fest. Spritze deshalb von außen nach innen und arbeite mit einer großen Sterntülle. Die 165 Grad sind bewusst niedrig, bei mehr Hitze wird das Baiser braun, bevor der Mürbeteig gar ist.
Andere Ideen
- Statt Toffifee lege ich manchmal eine ganze Haselnuss mit einem halben Teelöffel Nussnougatcreme darunter.
- Mit dem Abrieb einer Orange im Mürbeteig schmecken sie weihnachtlicher.
- Wer es dunkler mag, ersetzt 20 g Mehl im Teig durch Kakao.
Aufheben und Einfrieren
In einer Blechdose halten sie etwa eine Woche, allerdings nur wenn du sie nicht mit feuchten Plätzchen zusammenlegst, das Baiser zieht sonst Wasser und wird klebrig. Kein Apfelstück in die Dose geben. Einfrieren funktioniert bei Baiser schlecht, es wird beim Auftauen weich und speckig.
Häufige Fragen
- Kann ich den Teig schon am Vortag machen?
- Ja, in Frischhaltefolie hält er zwei Tage im Kühlschrank. Nimm ihn dann eine halbe Stunde vor dem Ausrollen heraus, sonst bricht er. Die eine Stunde Kühlzeit ist das Minimum, damit er sich sauber ausstechen lässt.
- Wie groß sollen die ausgestochenen Kreise sein?
- Etwa fünf Zentimeter Durchmesser, damit rund um das Toffifee ein Rand von einem Zentimeter bleibt. Auf diesem Rand hält der Eischnee. Kleinere Kreise lassen sich kaum sauber abdecken, größere wirken teiglastig.
- Warum wird mein Baiser nach dem Backen weich?
- Meist war zu wenig Zucker im Schnee oder er wurde zu kurz geschlagen. Die 150 g Zucker langsam einrieseln lassen und so lange weiterschlagen, bis die Masse glänzt und sich zwischen den Fingern nicht mehr körnig anfühlt.
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