Omas Küche – einfache Rezepte, Schritt für Schritt erklärt

Rezepte der Oma
Schnelle Küche

Ich vermische 420 g Mehl mit 220 g Butter für die Omas Traumkekse

Ich vermische 420 g Mehl mit 220 g Butter für die Omas Traumkekse
Vorbereitung 20 Minuten
Ruhezeit 30 Minuten

Ich vermische 420 g Mehl mit 220 g Butter für die Omas Traumkekse

Diese Kekse backe ich, seit meine Kinder klein waren — 420 g Mehl und 220 g kalte Butter, mehr Geheimnis steckt nicht dahinter. Der Teig ist ein Mürbeteig, der nach der halben Stunde im Kühlschrank ganz brav zum Ausrollen wird. Bei mir kommen Zitronenschale und ein paar gehackte Mandeln hinein, dann schmecken sie nicht nur nach Zucker. Zum Advent steche ich Sterne aus, sonst einfach runde Taler.

Zutaten

  • 420 g Weizenmehl (Type 405)
  • 220 g kalte Butter, in Stücken
  • 150 g Zucker (feiner Kristallzucker)
  • 1 Ei (Größe M)
  • 1 TL Vanilleextrakt oder Mark einer Vanilleschote
  • 1 TL Backpulver
  • 1/2 TL feines Salz
  • 1 TL Zitronenschale (optional, fein gerieben)
  • Optional: 50 g gehackte Mandeln oder Schokotropfen

Zubereitung

Ich vermische 420 g Mehl mit 220 g Butter für die Omas Traumkekse – so sieht es fertig aus
So sieht das fertige Gericht aus.
  1. Backofen auf 175 °C Ober-/Unterhitze vorheizen und zwei Backbleche mit Backpapier auslegen.
  2. Butter und Zucker in einer großen Schüssel mit dem Handmixer oder der Küchenmaschine cremig schlagen (ca. 2–3 Minuten), bis die Mischung heller und fluffig ist.
  3. Das Ei und den Vanilleextrakt zur Butter-Zucker-Mischung geben und kurz unterrühren, bis alles homogen ist.
  4. Mehl, Backpulver und Salz in einer separaten Schüssel kurz vermischen und dann portionsweise unter die feuchten Zutaten heben, bis ein krümeliger Teig entsteht.
  5. Zitronenschale und optional Nüsse oder Schokotropfen unterkneten, bis ein formbarer Teig entsteht; bei Bedarf mit den Händen kurz zusammenfassen, ohne zu viel zu kneten.
  6. Den Teig zu einer flachen Scheibe formen, in Frischhaltefolie wickeln und mindestens 30 Minuten kühl stellen (diese Ruhezeit erleichtert das Ausrollen).
  7. Den gekühlten Teig auf leicht bemehlter Arbeitsfläche dünn ausrollen (ca. 3–4 mm) und gewünschte Formen ausstechen oder Kugeln formen und flach drücken.
  8. Kekse auf die vorbereiteten Bleche legen, mit etwas Abstand, und im vorgeheizten Ofen 12–14 Minuten backen, bis die Ränder leicht goldbraun sind.
  9. Die Kekse 5 Minuten auf dem Blech abkühlen lassen, dann auf ein Gitter legen und vollständig auskühlen lassen.
  10. Ausgekühlte Kekse luftdicht aufbewahren; sie bleiben in einer Dose bei Raumtemperatur etwa 1 Woche frisch.

Tipps

  • Die Butter sollte kalt, aber gut schneidbar sein – das sorgt für eine mürbe Textur ohne zu fettigen Teig.
  • Nicht zu lange kneten; sonst wird der Teig zäh statt zart.
  • Rollen Sie den Teig gleichmäßig dünn aus, damit die Kekse überall gleichmäßig backen.
  • Bei zu weichem Teig kurz in den Gefrierschrank legen (5–10 Minuten), dann lässt er sich besser verarbeiten.
  • Für besonders knusprige Ränder die Kekse gegen Ende der Backzeit im Auge behalten und ggf. ein bis zwei Minuten länger backen.
  • Zum Aufbewahren eine Scheibe Apfel oder ein Stück Brot in die Dose legen, das hilft, die Kekse etwas weicher zu halten.

Varianten

  • Zitronen-Mandel: 50 g gemahlene Mandeln ins Mehl mischen und zusätzlich etwas Zitronenabrieb für frische Aromen.
  • Schokolade: 50–100 g gehackte Zartbitterschokolade oder Schokotropfen unter den Teig heben.
  • Gewürz-Kekse: 1 TL Zimt und 1/4 TL gemahlene Nelken für eine warme, winterliche Note ergänzen.
  • Leichtere Variante: 50 g Zucker durch 50 g Apfelmus ersetzen und die Backzeit geringfügig prüfen (Teigverhalten beachten).

Omas Tipp

Die Butter muss wirklich kalt aus dem Kühlschrank kommen, sonst wird der Teig beim Ausrollen weich und die Kekse laufen breit. Und knete nicht zu lange — sobald der Teig zusammenhält, hörst du auf. Rolle 3 bis 4 mm dünn aus; dicker gebacken bleiben sie in der Mitte teigig, obwohl die Ränder nach 13 Minuten schon golden sind.

So kannst du abwandeln

  • Statt der Mandeln 50 g Schokotropfen unterkneten und die Zitronenschale weglassen, dann werden es Schokoladentaler für die Kinder.
  • Die Vanille durch 1 TL gemahlenen Zimt und eine Messerspitze Kardamom ersetzen — das ist meine Weihnachtsversion mit Sternen ausgestochen.
  • Zwei ausgekühlte Kekse mit Johannisbeergelee zusammensetzen und mit Puderzucker bestäuben, so werden Terrassenplätzchen daraus.

Reste aufbewahren

In einer gut schließenden Blechdose bei Raumtemperatur bleiben die Kekse etwa eine Woche mürbe. Lege ein Stück Backpapier zwischen die Lagen und packe sie erst ganz ausgekühlt ein, sonst werden sie weich. Der rohe Teig hält sich in Folie gewickelt 3 Tage im Kühlschrank oder 3 Monate im Gefrierfach; über Nacht im Kühlschrank auftauen lassen.

Noch Fragen?

Kann ich das Ei weglassen?
Dann wird der Teig krümelig und lässt sich schlecht ausstechen. Ersetze das Ei durch 3 EL kalten Quark oder 3 EL Milch, dann hält er zusammen. Die Kekse werden etwas mürber und brauchen eine Minute weniger im Ofen.
Warum breiten sich meine Kekse auf dem Blech aus?
Meistens war der Teig zu warm. Nach dem Ausstechen die Bleche noch einmal 10 Minuten kalt stellen und immer auf ein kaltes Blech legen — auf ein heißes, gerade benutztes Blech gelegt schmilzt die Butter sofort weg.
Kann ich statt Weizenmehl Dinkelmehl nehmen?
Ja, Dinkelmehl Type 630 funktioniert eins zu eins. Der Teig zieht etwas mehr Feuchtigkeit, also gib bei Bedarf einen Esslöffel Milch dazu und knete ihn wirklich nur kurz, weil Dinkel sonst schnell zäh wird.
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