Heiße Aperol-Kreation: Dein neues Winter-Highlight!
Diesen warmen Aperol habe ich zum ersten Mal an einem nasskalten Novemberabend gemacht, als der Weißwein vom Vortag noch offen im Kühlschrank stand. Er ist milder als Glühwein, weil der Apfelsaft die Bitterkeit vom Aperol abfängt und der Maracujasirup Frucht hineinbringt. Bei mir kommt er in kleinen Gläsern auf den Tisch, wenn Besuch da ist. Für Erwachsene, versteht sich.
Zutaten
- 150 ml Aperol
- 250 ml Weißwein
- 150 ml Apfelsaft
- 30 ml Maracujasirup oder Mangosirup
- Schlagsahne
Zubereitung

Schritt 1: Erwärmen der Flüssigkeiten
Gib alle Zutaten außer der Schlagsahne in einen Topf und erwärm sie bei mittlerer Hitze, bis alles heiß ist. Lass es dabei nicht kochen. Sonst verfliegt der Alkohol und der Aperol schmeckt hinterher flach.
Schritt 2: Servieren
Gieß die heiße Mischung in hitzebeständige Gläser und setz auf jedes einen Klecks Schlagsahne. Dann nimm dir das Glas in beide Hände und lass den Winter draußen.
Bei mir kommt der warme Aperol an ruhigen Abenden auf den Tisch oder wenn Besuch da ist. Probier ihn einmal aus, er wärmt schön von innen. Guten Appetit!
Der Kniff, der den Unterschied macht
Halte den Topf unter 70 Grad. Sobald sich am Rand die ersten Bläschen zeigen, nimm ihn von der Platte. Kocht die Mischung, schmeckt der Aperol flach und der Wein sauer. Die Sahne schlage ich nur halbsteif und ohne Zucker, sonst wird das Ganze klebrig süß. Die Gläser vorher mit heißem Wasser ausspülen, dann springt keines.
Varianten
- Ohne Alkohol nehme ich statt Aperol und Weißwein 400 ml roten Traubensaft und den Saft einer halben Blutorange.
- Statt Maracujasirup passt Holundersirup, damit wird das Getränk blumiger und etwas weniger süß.
- Für den Advent lasse ich eine Orangenscheibe und einen Sternanis zehn Minuten im Topf mitziehen.
Aufbewahrung
Am besten trinkst du den heißen Aperol frisch. Was übrig bleibt, füllst du abgekühlt in eine Flasche und stellst sie bis zu zwei Tage kalt. Zum Aufwärmen langsam im Topf erhitzen, wieder ohne Kochen. Die Sahne kommt immer erst kurz vor dem Servieren aufs Glas, in der Mischung fällt sie zusammen.
Fragen aus meiner Küche
- Welcher Weißwein passt am besten?
- Ein trockener, unaufdringlicher Wein wie Silvaner oder Grauburgunder. Süße Weine machen das Getränk zusammen mit dem Sirup zu schwer, sehr säurebetonte Rieslinge beißen sich mit dem Zitrusanteil des Aperol.
- Kann ich das Getränk in der Thermoskanne warm halten?
- Ja, so mache ich es beim Gartenfeuer. In einer vorgewärmten Kanne bleibt der warme Aperol etwa zwei Stunden trinkwarm. Die Sahne bleibt außen vor und wird erst im Glas daraufgegeben.
- Was mache ich, wenn es mir zu bitter ist?
- Gib 50 ml Apfelsaft mehr dazu oder einen zusätzlichen Esslöffel Maracujasirup. Umgekehrt, wenn es dir zu süß gerät: 30 ml Aperol nachschütten und noch einmal kurz durchwärmen, aber nicht kochen lassen.
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