Gemüsechips ohne Fett aus dem Airfryer – ideal für den Kindergeburtstag
Diese Chips mache ich, wenn Kindergeburtstag ist und die Schüssel mit gekauften Knabbereien schon nach zehn Minuten leer wäre. Kartoffel, Süßkartoffel, Rote Bete und Pastinake ergeben vier Farben auf einem Teller, und im Airfryer brauchst du dafür keinen Tropfen Öl. Wichtig ist nur der Gemüsehobel: Von Hand geschnittene Scheiben werden nie gleichmäßig dünn genug. Eine große Schüssel voll ist in gut einer Stunde fertig.
Diese Gemüsechips ohne Fett aus dem Airfryer sind ein bunter, knuspriger Snack für den Kindergeburtstag, den man gut vorbereiten und direkt in kleinen Schälchen servieren kann. Kartoffeln, Süßkartoffeln, Rote Bete und Pastinake werden hauchdünn gehobelt und ohne Öl im Airfryer gebacken, bis sie leicht gewellt und knusprig sind. Das Rezept kommt mit wenigen Zutaten aus und schmeckt mild genug für Kinder, bleibt aber auch für Erwachsene spannend. Besonders schön ist die Mischung aus Farben und natürlicher Süße.
Zutaten
- 250 g festkochende Kartoffeln
- 200 g Süßkartoffel
- 150 g rohe Rote Bete
- 150 g Pastinake
- 1 TL feines Salz
- 1 TL edelsüßes Paprikapulver
Zubereitung

Gemüse vorbereiten
Kartoffeln, Süßkartoffel, Rote Bete und Pastinake schälen und mit einem Gemüsehobel in sehr dünne Scheiben schneiden, etwa 1 bis 2 mm dick.
Stärke entfernen und trocknen
Kartoffel- und Süßkartoffelscheiben 10 Minuten in kaltes Wasser legen, danach mit allen Gemüsescheiben sehr gründlich trocken tupfen, damit die Chips später knusprig werden.
Im Airfryer backen
Die Gemüsescheiben portionsweise locker in den Airfryer legen und bei 150 °C etwa 12 bis 18 Minuten backen, dabei alle 5 Minuten schütteln und einzelne fertige Chips früher herausnehmen.
Würzen und auskühlen lassen
Die heißen Gemüsechips mit Salz und Paprikapulver bestreuen, auf einem Teller ausbreiten und 5 Minuten auskühlen lassen, bis sie richtig knusprig sind.
Der Kniff, der den Unterschied macht
Das Trockentupfen entscheidet über alles. Bleibt Wasser auf den Scheiben, dämpfen sie im Korb und werden ledrig statt knusprig. Ich lege sie zwischen zwei Geschirrtücher und drücke sie ab. Rote Bete hobelst du zuletzt, sonst färbt sie die hellen Scheiben rot – und wasche das Brett dazwischen ab.
Varianten
- Statt Paprikapulver streust du Kümmel und grobes Salz über die heißen Kartoffelchips.
- Mit Karotte und Kohlrabi statt Pastinake wird die Mischung milder, beide brauchen etwa gleich lange.
- Wer es kräftiger mag, mischt in das Salz einen halben Teelöffel getrockneten Rosmarin, fein zerrieben.
Aufbewahrung
Chips gehören vollständig ausgekühlt in ein Glas oder eine Dose mit dichtem Deckel, dort bleiben sie zwei bis drei Tage knusprig. Feuchtigkeit ist der Feind: nie in Plastikbeutel und nie zusammen mit noch warmen Chips verschließen. Weich gewordene Chips werden bei 150 °C in drei Minuten wieder knackig.
Fragen aus meiner Küche
- Warum nur die Kartoffel- und Süßkartoffelscheiben wässern?
- Aus ihnen zieht das Wasser Stärke heraus, die sonst beim Garen klebt und die Scheiben zusammenpappen lässt. Rote Bete und Pastinake enthalten weniger Stärke; sie würden im Wasser nur Farbe und Aroma verlieren.
- Warum werden einzelne Chips schwarz?
- Weil dünnere Scheiben schneller fertig sind als dicke. Deshalb schüttelst du alle fünf Minuten durch und nimmst fertige Chips einzeln heraus. Bei 150 °C hast du genug Spielraum, höhere Temperaturen verbrennen die Ränder sofort.
- Werden die Chips ganz ohne Öl wirklich knusprig?
- Ja, das funktioniert bei sehr dünnen Scheiben von 1 bis 2 mm. Sie werden trockener und heller als frittierte Chips. Wer sie glänzender mag, gibt einen halben Teelöffel Öl dazu und mischt gründlich durch.
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