Omas Küche – einfache Rezepte, Schritt für Schritt erklärt

Rezepte der Oma
Nudel- & Reisgerichte

Fusilli-Salat mit Grillgemüse und Basilikum – Dein sommerlicher Farbrausch!

Fusilli-Salat mit Grillgemüse und Basilikum – Dein sommerlicher Farbrausch!
Vorbereitung 20 Minuten
Ruhezeit 15 Minuten

Fusilli-Salat mit Grillgemüse und Basilikum – Dein sommerlicher Farbrausch!

Diesen Salat mache ich, wenn der Ofen im Sommer noch einmal auf 220 Grad darf oder der Grill sowieso an ist. Zucchini, Aubergine und Paprika kommen aufs Blech, bis sie richtige Röststellen haben, gekochtes Gemüse würde den Salat nur wässrig machen. Die Fusilli mische ich noch warm mit dem Dressing, so nehmen sie den Balsamico auf. Basilikum und Feta erst zum Schluss, sonst welkt das eine und zerfällt das andere.

Zutaten

  • 400 g Fusilli
  • 1 mittelgroße Zucchini (ca. 200–250 g)
  • 1 kleine Aubergine (ca. 200–250 g)
  • 2 Paprika (rot und gelb)
  • 200 g Cherrytomaten
  • 1 rote Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • 6 EL Olivenöl (plus etwas zum Beträufeln)
  • 2 EL Balsamico (dunkel oder weiß nach Geschmack)
  • 1 TL Dijonsenf
  • 1 TL Honig oder Ahornsirup
  • Salz und frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  • 1 Prise Chiliflocken (optional)
  • 100 g Feta oder Büffelmozzarella (optional)
  • 30 g frisches Basilikum (Blätter)
  • 30 g geröstete Pinienkerne oder gehackte Walnüsse (optional)

Zubereitung

Fusilli-Salat mit Grillgemüse und Basilikum – Dein sommerlicher Farbrausch! – so sieht es fertig aus
So sieht das fertige Gericht aus.
  1. Backofen auf 220 °C Ober-/Unterhitze vorheizen oder Grillpfanne erhitzen.
  2. Zucchini und Aubergine in etwa 1 cm dicke Scheiben schneiden, Paprika entkernen und in breite Streifen schneiden, Cherrytomaten halbieren, Zwiebel in dünne Ringe schneiden.
  3. Gemüse mit 3–4 EL Olivenöl, etwas Salz, Pfeffer und der Prise Chiliflocken vermengen. Auf ein Backblech legen und im Ofen 20–25 Minuten rösten, bis das Gemüse weiche Röststellen hat; alternativ portionsweise in der heißen Grillpfanne jeweils 4–6 Minuten braten.
  4. Inzwischen die Fusilli in reichlich Salzwasser nach Packungsangabe al dente kochen (ca. 9–12 Minuten). 100 ml Nudelwasser abschöpfen und die Nudeln abgießen.
  5. Für das Dressing restliches Olivenöl (ca. 2 EL), Balsamico, Dijonsenf, Honig, gepressten Knoblauch, Salz und Pfeffer in einer Schüssel gut verrühren und abschmecken.
  6. Das noch warme Nudeln mit dem Dressing vermengen, damit die Sauce gut einzieht; bei Bedarf etwas Nudelwasser zugeben, um die Konsistenz geschmeidig zu machen.
  7. Geröstetes Gemüse leicht abkühlen lassen, dann grob zerkleinern und unter die Fusilli heben. Kurz ziehen lassen (ca. 10–15 Minuten), damit sich die Aromen verbinden.
  8. Basilikum grob zupfen und zusammen mit zerbröseltem Feta bzw. Mozzarella und den gerösteten Nüssen kurz vor dem Servieren unterheben, damit Kräuter und Käse frisch bleiben.
  9. Abschließend mit Olivenöl beträufeln und bei Bedarf mit etwas zusätzlichem Balsamico oder Zitronensaft verfeinern. Warm, lauwarm oder bei Zimmertemperatur servieren.

Tipps

  • Gemüse nicht zu klein schneiden – größere Stücke behalten beim Grillen mehr Textur und Geschmack.
  • Die Nudeln etwas kürzer kochen als gewohnt, sie nehmen beim Mischen noch Flüssigkeit auf und bleiben so bissfest.
  • Reste halten sich 1–2 Tage im Kühlschrank; Basilikum und frischer Käse erst kurz vor dem Servieren zugeben, sonst werden sie matschig.
  • Wer es nussiger mag, röstet die Pinienkerne kurz in einer trockenen Pfanne für extra Aroma.
  • Für ein intensiveres Grillaroma das Gemüse vor dem Rösten mit etwas Flüssigrauch oder geräuchertem Paprikapulver würzen.

Varianten

  • Mediterran: Oliven und getrocknete Tomaten ergänzen, statt Feta Parmesanspäne darübergeben.
  • Leichtere Version: Vollkorn-Fusilli verwenden und den Käse weglassen, dafür mehr frische Kräuter und Zitronensaft.
  • Proteinreich: Gegrillte Hähnchenbruststreifen oder Kichererbsen untermischen.
  • Vegane Variante: Honig durch Ahornsirup ersetzen und veganen Feta oder geröstete Kichererbsen nutzen.
  • Scharf-fruchtig: Mit Orangenfilets und einer Prise Chili für eine süß-scharfe Note kombinieren.

Omas Tipp

Salz das Nudelwasser kräftig und koch die Fusilli wirklich al dente, im kalten Salat ziehen sie noch nach und werden sonst weich. Die abgeschöpften 100 ml Nudelwasser sind kein Restaurantkram: Zwei, drei Löffel davon binden das Olivenöl mit dem Balsamico, und der Salat bleibt auch am nächsten Tag geschmeidig statt trocken.

So kannst du abwandeln

  • Ohne Feta und mit zwei Esslöffeln gerösteten Sonnenblumenkernen wird der Salat vegan.
  • Eine abgetropfte Dose Kichererbsen mit 400 g macht ihn sättigender und ersetzt die Nüsse.
  • Im Winter röstest du statt Zucchini und Aubergine Möhren, Pastinaken und Fenchel, dazu passt heller Balsamico besser.

Reste aufbewahren

In einer verschlossenen Dose hält der Salat drei Tage im Kühlschrank. Nimm ihn eine halbe Stunde vor dem Essen heraus, kalt schmeckt das Olivenöl nach nichts. Basilikum, Käse und Nüsse rühre ich immer erst unter die Portion, die auf den Tisch kommt. Einfrieren geht nicht, die Nudeln werden mehlig.

Noch Fragen?

Kann ich andere Nudeln als Fusilli nehmen?
Nimm kurze Sorten mit Rillen oder Wölbungen, also Penne, Farfalle oder Orecchiette. Sie halten das Dressing fest. Lange Nudeln wie Spaghetti verkleben im kalten Salat und lassen sich mit dem Gemüse schlecht mischen.
Wie verhindere ich, dass die Aubergine ölig wird?
Schneid sie einen Zentimeter dick und pinsle das Öl auf, statt es darüberzugießen. Bei 220 °C schließen sich die Poren schnell. Auberginenscheiben in einer Ölpfütze saugen sich dagegen voll und machen den Salat schwer.
Kann ich den Salat schon am Vortag machen?
Ja, bis zum Untermischen des Gemüses. Basilikum, Feta und Nüsse kommen erst am Serviertag dazu. Rühr vorher noch einen Esslöffel Olivenöl unter, über Nacht ziehen die Nudeln viel vom Dressing in sich hinein.
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