Einfaches Rezept für Wiener Plätzchen
Diese Plätzchen backe ich, wenn ich Besuch zum Kaffee habe und etwas Feines auf den Teller legen möchte. Der Teig aus Butter, Puderzucker und Maismehl wird mit der Sterntülle aufgespritzt und zergeht später auf der Zunge. Gefüllt werden sie mit Buttercreme und einem halben Teelöffel Himbeermarmelade. Zehn Doppelkekse ergibt die Menge – für eine größere Runde nehme ich gleich die doppelte Portion.
Zutaten
- 125 g ungesalzene Butter, erweicht
- 25 g Puderzucker
- 25 g Maismehl
- 125 g Mehl
- Ein paar Tropfen Vanilleextrakt
Für die Füllung
- 50 g ungesalzene Butter, erweicht
- 100 g Puderzucker
- Paar Tropfen Vanilleextrakt
- 5 TL Himbeermarmelade
Zubereitung

Schritt 1: Vorbereitung
Heiz den Backofen auf 190 °C vor (Umluft 170 °C) und leg ein Backblech mit Backpapier aus.
Schritt 2: Teig herstellen
Gib die Butter, den Puderzucker, das Maismehl, das Mehl und den Vanilleextrakt in die Küchenmaschine und mix alles, bis ein glatter Teig entsteht.
Schritt 3: Formen und Backen
Füll den Teig in einen Spritzbeutel mit Sterntülle und spritz etwa 4-5 cm große Kekse auf das vorbereitete Blech.
Back die Plätzchen 10-14 Minuten, bis sie hellgolden sind.
Schritt 4: Füllung zubereiten
Für die Füllung rührst du die Butter, den Puderzucker und den Vanilleextrakt glatt.
Streich auf die Hälfte der Kekse jeweils einen halben Teelöffel Marmelade. Auf die andere Hälfte gibst du etwas Buttercreme und drückst die Kekse sanft zusammen.
Schritt 5: Fertigstellen
Zum Schluss bestäubst du sie leicht mit Puderzucker und stellst sie auf den Tisch.
Diese Wiener Plätzchen sehen hübsch aus und schmecken zart – so mag ich sie auf dem Kaffeetisch.
Schau dich auf unserer Kuchen Rezeptseite um, dort findest du noch mehr Ideen!
Mein Tipp
Die Butter muss richtig weich sein, sonst bekommst du den Teig nicht durch die Sterntülle und die Tülle rutscht aus dem Beutel. Ist er zu fest, hilft ein Teelöffel Milch. Spritz die Kekse etwas kleiner als gewünscht, sie laufen im Ofen auseinander, und nimm sie schon bei hellgoldenem Rand heraus – nachgebacken werden sie hart.
Andere Ideen
- Statt Himbeermarmelade passt Aprikosenkonfitüre, dann ist die Füllung weniger säuerlich.
- Mit der abgeriebenen Schale einer halben Zitrone in der Buttercreme schmecken die Plätzchen frischer.
- Für den Weihnachtsteller tauche ich ein Ende der fertigen Doppelkekse in geschmolzene Zartbitterschokolade.
Aufheben und Einfrieren
In einer Blechdose an einem kühlen Ort halten die gefüllten Plätzchen drei Tage, danach weicht die Marmelade den Keks von innen auf. Ungefüllt bleiben sie in der Dose zwei Wochen mürbe. Lagere sie nicht neben Lebkuchen, sonst ziehen sie Feuchtigkeit. Einfrieren nur ungefüllt, dann drei Monate.
Häufige Fragen
- Was ist mit Maismehl gemeint?
- Gemeint ist feine Maisstärke, wie sie zum Andicken verwendet wird, nicht grober Maisgrieß. Die 25 g machen den Keks mürbe und kurz. Ersatzweise kannst du Kartoffelstärke in gleicher Menge nehmen.
- Der Teig lässt sich nicht spritzen, was mache ich falsch?
- Er ist zu kalt. Lass die Butter eine Stunde bei Zimmertemperatur stehen und rühre nach dem Mixen einen Teelöffel Milch unter. Hilft das nicht, nimm eine größere Sterntülle mit mindestens acht Millimetern Öffnung.
- Geht es auch ohne Spritzbeutel?
- Ja. Forme etwa walnussgroße Kugeln, setz sie mit Abstand aufs Blech und drück sie mit einer bemehlten Gabel flach. Sie sehen anders aus, backen aber genauso in 10 bis 14 Minuten.
Schreibe einen Kommentar