Einfaches Rezept für unwiderstehlichen Biskuit-Puddingkuchen
Der Trick bei diesem Kuchen steckt im Einfüllen: Teig und noch warmer Pudding kommen abwechselnd immer auf dieselbe Stelle in der Mitte der Kastenform. Dadurch schieben sie sich von selbst zu Ringen auseinander, und beim Anschneiden hast du ein Muster, ohne etwas gerührt zu haben. Ich nehme Vanillepudding, mit Schokopudding wird der Kontrast deutlicher. Wichtig ist nur, dass der Kuchen vollständig auskühlt.
Zutaten
Für den Teig
- 5 Eier
- 150 g Puderzucker
- 200 g Mehl
- 100 ml warmes Wasser
- 100 ml Öl
Für den Pudding
- 600 ml Milch
- 9 TL Zucker
- 1 Beutel Vanillezucker
- 2 Beutel Puddingpulver (Geschmack nach Belieben, ich hatte einen mit Vanille-Geschmack)
- Butter und Mehl für die Form
Zubereitung

Schritt 1: Biskuitteig zubereiten
Rühr Eigelb und Zucker mit dem Handrührgerät schaumig. Gib dann unter ständigem Rühren löffelweise das Mehl dazu und in einem dünnen Strahl das Wasser und das Öl. Schlag das Eiweiß steif und heb es vorsichtig unter den Teig.
Schritt 2: Pudding zubereiten
Für den Pudding verrührst du die Milch mit dem Zucker (normalem und Vanillezucker) und dem Puddingpulver gut mit dem Schneebesen, damit sich keine Klümpchen bilden. Erhitze alles unter ständigem Rühren, bis die Masse dickflüssig wird, und lass sie dann noch eine Minute kochen – dabei immer weiterrühren.
Schritt 3: Kuchen zusammenstellen
Fette eine Backform ein (ich habe eine Kastenform genommen) und stäub sie mit Mehl aus. Nun gibst du den Teig und den warmen Pudding abwechselnd in die Form. Fang immer in der Mitte der Form an – erst der Teig, dann direkt auf dieselbe Stelle der Pudding. Der Pudding ist schneller aufgebraucht als der Teig; den restlichen Teig verteilst du einfach über die ganze Oberfläche.
Schritt 4: Kuchen backen
Back den Kuchen bei 180°C, bis der Teig eine leichte rosa Farbe bekommt. Den noch warmen Kuchen bestäubst du mit Puderzucker.
Schritt 5: Servieren
Lass den Kuchen vollständig auskühlen, bevor du ihn in Stücke schneidest, sonst kann der Pudding auslaufen.
Am besten schmeckt dein Biskuit-Puddingkuchen zu einer Tasse Kaffee oder Tee – und beim ersten Anschnitt schaut bestimmt jemand genauer hin.
Der Kniff, der den Unterschied macht
Der Pudding muss warm und noch gießfähig sein, wenn er in die Form kommt, sonst bleibt er als Klumpen liegen und wandert nicht nach außen. Rühr ihn direkt vor dem Einfüllen noch einmal glatt. Und schneide den Kuchen wirklich erst kalt an, sonst läuft die Puddingschicht beim ersten Schnitt aus der Scheibe heraus.
Varianten
- Mit Schokoladenpuddingpulver statt Vanille wird das Muster im Anschnitt deutlich sichtbarer.
- Reib die Schale einer Zitrone in den Biskuitteig, das nimmt dem Kuchen etwas Süße.
- Statt der Kastenform geht auch eine Springform mit 24 Zentimetern, dann ebenfalls von der Mitte aus füllen und 40 Minuten backen.
Aufbewahrung
Wegen der Puddingschicht gehört der Kuchen nach dem Auskühlen abgedeckt in den Kühlschrank und hält dort drei Tage. Bei Zimmertemperatur nur einen Tag. Einzelne Scheiben lassen sich drei Monate einfrieren, über Nacht im Kühlschrank auftauen und vor dem Servieren eine halbe Stunde stehen lassen.
Fragen aus meiner Küche
- Was heißt eine leichte rosa Farbe beim Backen?
- Gemeint ist ein zartes Goldbraun an der Oberfläche. In der Kastenform dauert das bei 180 Grad etwa 45 Minuten. Prüfe mit dem Holzstäbchen am Rand, nicht in der Mitte, dort triffst du sonst den Pudding.
- Kann ich fertigen Pudding aus dem Kühlregal nehmen?
- Besser nicht, der ist kalt und zu fest zum Einfüllen. Selbst gekochter Pudding aus 600 Millilitern Milch und zwei Päckchen Pulver ist warm dünnflüssig genug, um sich zwischen dem Teig zu verteilen.
- Warum kommen Wasser und Öl in den Biskuitteig?
- Die 100 Milliliter Wasser und 100 Milliliter Öl machen den Teig geschmeidig, damit er neben dem Pudding nachgibt. Ein klassischer Biskuit ohne Fett wäre zu steif und würde den Pudding nicht nach außen wandern lassen.
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