Blitzschnelle Apfelküchlein Rezept wie von Oma!
Wenn nachmittags plötzlich Kinder in der Küche stehen, mache ich diese Küchlein – vom Aufschlagen der Eier bis zum ersten Bissen vergeht keine halbe Stunde. Der Quark hält den Teig locker, das Vanillepuddingpulver bindet den Saft des geraspelten Apfels. Ausgebacken wird in Butterschmalz, nicht in Öl, das gibt den runderen Geschmack. Puderzucker und Zimt kommen darauf, solange sie warm sind.
Zutatenliste
- 60 g Zucker
- 110 g Mehl
- 3 Eier
- 1 Packung Vanillepuddingpulver
- 1 TL Backpulver
- 1 Prise Salz
- 80 g Quark (Topfen)
- Etwas Zitronensaft
- 1 großer Apfel oder 2 kleinere
- Butterschmalz zum Ausbacken
- Puderzucker und Zimt zum Bestreuen
Zubereitung

Schritt 1: Vorbereitung des Teiges
Beginne damit, die Eier mit dem Zucker schaumig zu rühren. In einer separaten Schüssel das Mehl mit dem Backpulver, Puddingpulver und Salz vermischen und dann in die schaumige Masse einrühren.
Schritt 2: Verfeinern des Geschmacks
Nun den Zitronensaft und den Quark unter die Masse rühren, um dem Teig eine angenehme Frische zu geben. Den Apfel grob raspeln und behutsam unterheben.
Schritt 3: Ausbacken der Küchlein
Erhitze das Butterschmalz in einer Pfanne und reduziere die Hitze etwas. Portioniere den Teig mit einem Esslöffel und brate die Küchlein von beiden Seiten goldbraun. Nach dem Ausbacken lasse sie auf Küchenpapier abtropfen.
Schritt 4: Servieren
Zum Abschluss die warmen Apfelküchlein mit Puderzucker und Zimt bestreuen. Serviere sie und genieße den köstlichen Duft und Geschmack dieser einfach zu machenden Leckerei, die Kindheitserinnerungen weckt.
Fazit
Dieses einfache Rezept für blitzschnelle Apfelküchlein bringt den Geschmack der Kindheit in deine Küche zurück. Perfekt, um Freunde und Familie zu verwöhnen oder sich selbst eine kleine Auszeit zu gönnen. Probier es aus und genieße die köstlichen Aromen, die dieses Rezept so besonders machen.
Der Kniff, der den Unterschied macht
Die Hitze entscheidet hier alles: Ist das Butterschmalz zu heiß, sind die Küchlein außen dunkel und innen roh. Mittlere Stufe, und der erste Löffel Teig muss ruhig blubbern, nicht spritzen. Raspel den Apfel erst, wenn der Teig fertig ist, sonst wird er braun und zieht Wasser.
Varianten
- Mit einer geraspelten Birne statt des Apfels werden die Küchlein süßer und brauchen eine Minute weniger.
- Ein Esslöffel Rosinen, vorher in warmem Wasser eingeweicht, passt gut in den Teig.
- Statt Zimtzucker serviere ich sie manchmal mit Apfelmus oder einer Vanillesauce.
Aufbewahrung
Am besten schmecken die Küchlein frisch aus der Pfanne. Übrige halten zugedeckt zwei Tage im Kühlschrank; zum Aufwärmen legst du sie fünf Minuten bei 160 °C in den Ofen, dann werden sie wieder knusprig. Eingefroren halten sie einen Monat, auftauen und aufbacken in einem Zug.
Fragen aus meiner Küche
- Kann ich Magerquark nehmen?
- Ja, 80 g Magerquark funktionieren genauso. Der Teig wird dann etwas fester, ein Esslöffel Milch gleicht das aus. Speisequark mit 20 Prozent macht die Küchlein innen ein wenig saftiger.
- Welcher Apfel eignet sich am besten?
- Ein säuerlicher, fester Apfel wie Boskoop oder Elstar. Weiche Sorten zerfallen beim Raspeln zu Mus und der Teig wird schwer. Grob raspeln, nicht fein, dann bleiben Stücke spürbar.
- Geht das auch ohne Puddingpulver?
- Dann nimm einen gehäuften Esslöffel Speisestärke und einen Teelöffel Vanillezucker. Das Puddingpulver bindet die Flüssigkeit aus dem Apfel, ganz weglassen solltest du es also nicht.
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