5 Tassen Salat das kommt bei mir öfters auf dem Tisch
5 Tassen Salat das kommt bei mir öfters auf dem Tisch
Fünf Tassen Salat — so hat meine Schwiegermutter früher abgemessen, und ich mache es bis heute so. Bei mir kommt die Schüssel im Sommer fast täglich auf den Tisch, wenn Gurken und Tomaten gleichzeitig reif werden. Was ihn von anderen Blattsalaten unterscheidet: die gerösteten Walnüsse und der Feta machen aus der Beilage eine Mahlzeit. Zu Gegrilltem passt er, mittags esse ich ihn auch allein mit einer Scheibe Bauernbrot.
Zutaten
- Gemischter grüner Salat (z. B. Kopfsalat und Rucola) (insgesamt ca. 5 Tassen / 200–250 g)
- Cherry‑Tomaten (halbiert) (200 g)
- Salatgurke (in Scheiben) (1 kleine, ca. 100 g)
- Rote Zwiebel (dünn geschnitten) (1/2 kleine)
- Feta (gewürfelt) (100 g)
- Schwarze Oliven, entsteint (50 g)
- Walnüsse oder Sonnenblumenkerne (geröstet) (30 g)
- Avocado (optional, gewürfelt) (1/2)
- Frische Kräuter (Petersilie oder Basilikum) (2 EL, fein gehackt)
- Olivenöl (3 EL)
- Zitronensaft (frisch) (2 EL)
- Dijonsenf (1 TL)
- Honig oder Ahornsirup (1 TL)
- Salz (nach Geschmack, ca. 1/4 TL)
- Schwarzer Pfeffer (frisch gemahlen, nach Geschmack)
Zubereitung

- Nüsse oder Kerne in einer trockenen Pfanne bei mittlerer Hitze 3–5 Minuten rösten, bis sie duften; gelegentlich schwenken und dann abkühlen lassen.
- Salat gründlich waschen und in einer Salatschleuder oder auf einem Küchentuch trocknen; grob zerpflücken, damit am Ende etwa 5 Tassen bereitstehen.
- Tomaten halbieren, Gurke in dünne Scheiben schneiden, rote Zwiebel sehr fein schneiden und die Avocado (falls verwendet) würfeln.
- Für das Dressing Olivenöl, Zitronensaft, Dijonsenf und Honig in ein kleines Gefäß geben und mit einer Gabel oder einem kleinen Schneebesen kräftig emulsifizieren; mit Salz und Pfeffer abschmecken (Dauer: ca. 30–60 Sekunden).
- Salatblätter, Tomaten, Gurke, Zwiebel, Oliven und die Hälfte der gerösteten Nüsse in eine große Schüssel geben.
- Dressing über den Salat träufeln und alles vorsichtig, aber gründlich mit zwei Salatbestecken vermengen, damit die Blätter nicht zerdrückt werden.
- Feta und restliche Nüsse sowie die gehackten Kräuter obenauf geben und leicht unterheben; bei Verwendung von Avocado zuletzt zugeben, damit sie nicht zerdrückt wird.
- Den Salat 3–5 Minuten stehen lassen, damit sich die Aromen verbinden, dann nochmals mit Salz/Pfeffer abschmecken und sofort servieren.
Tipps
- Salat nicht zu früh mit Dressing vermengen, sonst wird er schnell matschig; maximal 10 Minuten vorher anmachen.
- Die Nüsse kurz vor dem Servieren rösten oder knusprig lagern, damit sie nicht weich werden.
- Wenn der Feta sehr salzig ist, beim Würzen des Dressings zunächst weniger Salz verwenden und abschmecken.
- Für eine knackigere Textur zusätzlich gehobelte Karotten oder Radieschen verwenden.
- Reste am besten separat (Salat und Dressing getrennt) im Kühlschrank aufbewahren und innerhalb von 1–2 Tagen verzehren.
Varianten
- Mediterran: Rote Paprika und Kapern hinzufügen, Dressing mit Rotweinessig statt Zitrone zubereiten.
- Proteinreich: Gegrillte Hähnchenbruststreifen oder gekochte Kichererbsen untermengen.
- Vegan: Feta durch marinierten Tofu oder geröstete Kichererbsen ersetzen und Honig durch Ahornsirup.
- Fruchtig: Granatapfelkerne oder gewürfelter Apfel für süße Frische ergänzen.
- Asiatisch: Dressing aus Sesamöl, Sojasauce, Limettensaft und etwas Ingwer — dazu gerösteter Sesam statt Walnüssen.
Omas Tipp
Die Blätter müssen wirklich trocken sein, sonst rutscht das Dressing ab und sammelt sich unten in der Schüssel. Ich schleudere sie und tupfe danach noch mit einem Tuch nach. Die rote Zwiebel lege ich zehn Minuten in kaltes Wasser, dann ist sie milder. Das Dressing kommt erst kurz vor dem Essen darüber, nie vorher.
So kannst du abwandeln
- Statt Feta passt gewürfelter Ziegenfrischkäse; dann brauchst du im Dressing eine Prise Salz mehr, weil er weniger salzig ist.
- Mit Ahornsirup statt Honig und einer Dose abgetropfter Kichererbsen anstelle des Fetas wird der Salat vegan und sättigt deutlich mehr.
- Im Winter, wenn die Tomaten wenig hergeben, ersetze ich sie durch eine grob geriebene Möhre und einen kleinen, gewürfelten Apfel.
Reste aufbewahren
Angemachter Salat hält sich nicht, er zieht Wasser und die Blätter fallen zusammen. Reste stelle ich abgedeckt kalt und esse sie am selben Abend. Ungemischt geht mehr: geschnittenes Gemüse in einer Dose bis zu zwei Tage, das Dressing im Schraubglas bis zu fünf Tage im Kühlschrank, vor Gebrauch kräftig schütteln.
Noch Fragen?
- Kann ich den Dijonsenf weglassen?
- Du kannst, aber dann trennen sich Öl und Zitronensaft schnell wieder. Der Teelöffel Senf hält beides zusammen. Ohne ihn schlägst du das Dressing kurz vor dem Servieren noch einmal auf oder nimmst ersatzweise einen halben Teelöffel Mayonnaise.
- Warum wird meine Avocado braun?
- Weil sie zu früh geschnitten wird. Ich würfle die halbe Avocado erst, wenn der Salat schon in der Schüssel liegt, und gebe sie ganz zuletzt obenauf. Ein paar Tropfen vom Zitronensaft aus dem Dressing darüber halten sie zusätzlich hell.
- Gehen statt der Walnüsse auch Sonnenblumenkerne?
- Ja, aber sie brauchen weniger Zeit in der Pfanne. Ich röste die Kerne nur zwei bis drei Minuten und schwenke ständig, sonst werden sie außen dunkel und schmecken bitter. Abkühlen lassen, bevor sie auf den Salat kommen.
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