Zimt-Rührkuchen mit Walnüssen aus der 22er Kastenform
Dieser Zimt-Rührkuchen ist herrlich unkompliziert: In 10 Minuten ist der Teig fertig, und heraus kommt ein Kuchen mit gleichmäßig feuchtem Inneren und einer leicht karamellisierten Kruste. Ich zeige dir, wie du Zimt, Butteraroma und eine feine Krume sicher zusammenbringst — für jeden Tag und für den schönen Kaffeetisch.
Darum mag ich dieses Rezept
Dieser Rührkuchen bekommt eine feine, gleichmäßig porige Krume — schön saftig und trotzdem gut schnittfest. Der Zimt ist genau richtig dosiert: Er würzt, ohne alles zu übertönen. Und die Oberfläche bräunt beim Backen appetitlich und duftet fein röstig. Worauf es ankommt: beim Aufschlagen genug Luft in den Teig bringen und die Backtemperatur im Blick behalten, damit er nicht zu schnell dunkel wird.
Zutaten
Für das Gericht:
- 250 g Weizenmehl (Type 405)
- 10 g Backpulver (ca. 2 TL)
- 3 g feines Salz (½ TL)
- 6 g gemahlener Zimt (ca. 2 TL) — der Zimt ist hier das Herzstück
- 200 g Zucker (fein)
- 150 g weiche Butter (Zimmertemperatur) + etwas zum Einfetten
- 2 Eier, Größe M, zimmerwarm
- 120 ml Vollmilch, zimmerwarm
- 1 TL Vanilleextrakt (optional)
- Fett für die Form (Butter oder neutrales Pflanzenfett)
- Optional: 30–50 g gehackte Walnüsse oder Rosinen
Für die Beilage
- Du brauchst nichts dazu; wenn du magst, passt ein leichter Zuckerguss (Puderzucker mit etwas Milch und Zitronensaft) für Süße und Glanz.
So bereite ich es zu

Schritt 1:
Ich heize den Backofen auf 170 °C Umluft (180 °C Ober-/Unterhitze) vor und fette eine Kastenform (ca. 22 × 10 cm) leicht ein. Dann siebe ich 250 g Mehl mit 10 g Backpulver, 3 g Salz und 6 g Zimt in eine Schüssel — so gibt es keine Klümpchen, und das Backpulver verteilt sich gleichmäßig.
Schritt 2:
Ich schlage 150 g weiche Butter mit 200 g Zucker mit dem Mixer auf mittlerer Stufe, bis die Masse hell und leicht luftig ist (ca. 3–4 Minuten). Dann gebe ich die Eier einzeln dazu und rühre jeweils kurz nach, bis alles glatt ist. Zum Schluss hebe ich abwechselnd in zwei Portionen das gesiebte Mehlgemisch und die Milch (120 ml) unter — nur so lange rühren, bis der Teig gerade eben zusammenkommt, nicht länger.
Schritt 3:
Ich gebe den Teig in die vorbereitete Form und streiche die Oberfläche glatt. Im Ofen gehen die kleinen Luftbläschen im Teig auf, dadurch wird die Krume schön locker; nach ca. 15–20 Minuten beginnt die Oberfläche zu bräunen, und der Zimt fängt an, warm und würzig zu duften.
Schritt 4:
Ich backe den Kuchen bei 170 °C Umluft für etwa 50 Minuten. So erkennst du, dass er fertig ist: Die Oberfläche ist gleichmäßig goldbraun, die Mitte federt leicht zurück, wenn du daraufdrückst, und ein in die Mitte gesteckter Holzstab kommt mit nur wenigen feuchten Krümeln heraus. Wird die Oberfläche zu dunkel, leg locker ein Stück Backpapier darüber.
Schritt 5:
Nach dem Herausnehmen lasse ich den Kuchen ca. 10–15 Minuten in der Form ruhen, dann stürze ich ihn auf ein Kuchengitter, damit die Restwärme abziehen kann. Beim Abkühlen setzt sich die Krume — schneidest du zu früh an, werden die Schnitte feucht und krümelig. Wenn du magst, bestäube die Oberfläche mit feinem Puderzucker oder rühr einen dünnflüssigen Zuckerguss an, dann glänzt sie schön.
Kleine Kniffe
- Alle Zutaten sollten raumtemperiert sein; vor allem Eier und Milch verbinden sich dann besser, und die Krume wird stabiler.
- Mit Umluft 170 °C ist die Hitze schön gleichmäßig; bei Ober-/Unterhitze 180 °C wählen und lieber 5–10 Minuten mehr Backzeit einplanen.
- Rühr den Teig nur so lange, bis alles verbunden ist — rührst du zu lange, wird der Kuchen zäh.
- Magst du die Krume besonders feucht: Rühr 1 EL saure Sahne oder Buttermilch in die Milchmenge.
Alternativen
- Mehl: 20–30 % durch Vollkornmehl ersetzen ergibt eine herbere, dichtere Krume; bei mehr Vollkorn brauchst du mehr Flüssigkeit.
- Zucker: Feiner Rohrohrzucker bringt mehr Karamellnote; 1:1 austauschbar, die Farbe wird etwas dunkler.
- Laktosefrei: Butter durch pflanzliche Margarine und Milch durch Hafer- oder Sojamilch ersetzen; die Textur bleibt ähnlich, das Aroma ändert sich leicht.
- Glutenfrei: 1:1 mit einer bewährten glutenfreien Mehlmischung plus 3–5 g Xanthan; der Kuchen kann etwas bröseliger werden.
Varianten
- Zimtschicht: die Hälfte des Teigs einfüllen, mit Zimt-Zucker bestreuen, den Rest darauf — gibt eine hübsche Marmorierung.
- Apfel-Zimt: 1 mittelgroßen, fein gewürfelten Apfel in den Teig geben, das macht ihn noch saftiger.
- Nussknusper: 30 g grob gehackte Walnüsse auf die Oberfläche streuen — knuspert schön.
- Zitronenglasur: dünner Puderzuckerguss mit Zitronensaft für frische Säure.
- Und wenn du magst: den Teig als kleine Muffins backen — die Backzeit auf 18–22 Minuten verkürzen.
Das werde ich oft gefragt
- Kann ich das Gericht vorbereiten?
- Ja. Lass den Kuchen ganz auskühlen und bewahr ihn luftdicht bei Raumtemperatur auf; so bleibt er 2–3 Tage saftig. Zum Aufwärmen 5–8 Minuten bei 160 °C Umluft in den Ofen.
- Kann ich die Menge verdoppeln?
- Ja, nimm dafür eine größere Form oder zwei Formen. Rechne mit mehr Backzeit (+10–15 Minuten) und schau zwischendurch nach dem Kuchen.
- Kann ich Butter durch Öl ersetzen?
- Ja, aber es fehlt dann etwas vom Butteraroma. Nimm etwa ¾ der Menge neutrales Pflanzenöl (z. B. Raps) und zieh von der Milch 10–15 ml ab, damit die Konsistenz stimmt.
- Woran erkenne ich, dass es fertig ist?
- An der gleichmäßig goldbraunen Oberfläche, der leicht zurückfedernden Mitte und einem Holzstäbchen mit nur wenigen feuchten Krümeln. Kommt das Stäbchen ganz sauber heraus, ist er sicher durch.
- Womit kann ich fehlende Zutaten austauschen?
- Fehlt ein Ei, ersetz es durch 60 g Apfelmus oder 1 EL geschmeidiges Sojamehl + 30 ml Wasser; ohne Butter geht Margarine oder Öl (siehe oben).
So serviere ich es
Ich schneide den Kuchen in saubere Scheiben und lege sie auf eine schlichte Platte, damit die goldbraune Kruste und die feine Krume schön zur Geltung kommen. Dazu passt ein Klecks Vanillesahne oder etwas Fruchtkompott. Der Kuchen macht sich gut auf der Kaffee- oder Teetafel, beim Brunch oder zu einem milden Dessertwein.
Aufbewahren und Aufwärmen
- Lagerung: Luftdicht bei Raumtemperatur 2–3 Tage; im Kühlschrank trocknet der Kuchen schneller aus.
- Aufwärmen: Kurz im Ofen bei 160 °C Umluft oder in Scheiben 2–3 Minuten im Toaster.
- Zur Sicherheit: Mit frischer Milch Gebackenes bei Raumtemperatur innerhalb weniger Tage aufessen.
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