Verlockendes Rezept: Köstliche Mascarpone-Sticks Einfach Selbstgemacht!
Das Rezept hat mir eine Freundin aus Österreich aufgeschrieben, deshalb stehen dort Biskotten und Schlagobers – bei uns heißt das Löffelbiskuits und Sahne. Gebacken wird nichts: Mascarpone mit Vanillezucker und Zitronensaft glatt rühren, zwischen zwei Biskuits spritzen, in Sahne tauchen und in Kokosraspeln wälzen. Über Nacht im Kühlschrank werden die harten Biskuits weich. Fünfzehn Stangen, in einer halben Stunde vorbereitet.
Zutaten
- 250 g Mascarpone
- 4 Pk Vanillezucker
- 2 EL Kristallzucker
- 3 EL Zitronensaft
- 30 Stk Biskotten
- 250 ml Schlagobers
- 125 g Kokosraspeln
- 1 Stk Spritzbeutel
Zubereitung

Schritt 1: Die Creme vorbereiten
Fang mit der Creme an: Rühr die Mascarpone mit dem Vanillezucker, dem Kristallzucker und dem Zitronensaft in einer Schüssel glatt. Nimm dafür einen Schneebesen, dann wird sie schön gleichmäßig. Danach füllst du die Creme in den Spritzbeutel.
Schritt 2: Biskotten füllen
Spritz die Creme gleichmäßig auf 15 der Biskotten. Die restlichen 15 legst du als Deckel darauf.
Schritt 3: Stäbchen überziehen
Gieß das Schlagobers in ein längliches Gefäß und streu die Kokosraspeln auf einen kleinen Teller. Tauch die gefüllten Stangen zuerst ins Schlagobers und roll sie dann in den Kokosraspeln, bis sie rundherum bedeckt sind.
Schritt 4: Kühlen und Servieren
Leg die fertigen Stäbchen über Nacht in den Kühlschrank. Dabei werden sie weich und locker. Serviere sie gut gekühlt – Mascarpone und Kokos passen wunderbar zusammen.
Mehr braucht es nicht für ein Dessert, das hübsch aussieht und ordentlich schmeckt. Wenn es bei mir schnell gehen muss, greife ich immer wieder danach.
Mein Tipp
Das Schlagobers wird nicht geschlagen, es bleibt flüssig – nur so bleiben die Kokosraspeln haften. Tauche die Stangen wirklich kurz ein, zwei Sekunden reichen, sonst saugen sich die Biskotten voll und brechen in der Mitte durch. Und die Nacht im Kühlschrank ist Pflicht: Vorher sind die Biskuits innen hart und die Creme schmeckt flach.
Andere Ideen
- Statt Kokosraspeln wälze ich die Stangen manchmal in fein gehackten Pistazien oder in geriebener Zartbitterschokolade.
- Mit zwei Esslöffeln kaltem Espresso im Schlagobers zum Tunken schmecken sie wie kleine Tiramisu-Stangen.
- Für Kinder lasse ich den Zitronensaft weg und rühre stattdessen einen Esslöffel Erdbeermarmelade unter die Mascarpone.
Aufheben und Einfrieren
Die Stangen bleiben abgedeckt im Kühlschrank zwei Tage gut, danach werden sie matschig. Stelle sie nebeneinander in eine flache Dose, nicht gestapelt, sonst drückt sich die Creme heraus. Einfrieren geht nicht, die Mascarpone wird beim Auftauen körnig. Vor dem Servieren zehn Minuten stehen lassen.
Häufige Fragen
- Was sind Biskotten genau?
- Das ist das österreichische Wort für Löffelbiskuits. Nimm die festen, langen aus der Packung, keine weichen. Aus 30 Stück werden fünfzehn fertige Stangen, denn je zwei werden mit der Creme zusammengesetzt.
- Kann ich Frischkäse statt Mascarpone nehmen?
- Doppelrahmfrischkäse geht, schmeckt aber säuerlicher. Nimm dann nur zwei statt drei Esslöffel Zitronensaft und ein Päckchen Vanillezucker mehr, sonst wird die Creme zu herb für die Kokosschicht.
- Die Creme läuft aus dem Spritzbeutel, woran liegt das?
- Die Mascarpone war zu warm oder zu lange gerührt. Stelle die Creme zwanzig Minuten kalt, bevor du sie einfüllst, und rühre nur so lange, bis der Zucker gelöst ist – langes Rühren macht sie flüssig.
Schreibe einen Kommentar