Nektarinen-Marmelade
Wenn die Nektarinen im August so weich werden, dass sie sich kaum noch aufheben lassen, koche ich sie ein. Für 500 g Früchte reichen 170 g Gelier-Xucker, dazu ein Esslöffel Zitronensaft, der die Farbe hell hält. Die Kochzeit ist kurz, danach wird alles mit dem Stabmixer glatt püriert. Zwei Gläser kommen dabei heraus – genug für zwei Wochen Frühstück bei uns.
Zutaten
- 500g Nektarinen
- 170g Gelier-Xucker
- 1 EL Zitrone
Zubereitung

Vorbereitung der Zutaten
Entkerne zuerst die Nektarinen und schneide sie in kleine Stücke. Dann gib sie zusammen mit dem Gelier-Xucker und einem Esslöffel Zitronensaft in einen Topf.
Marmelade kochen
Lass die Mischung bei mittlerer Hitze ca. 5-10 Minuten köcheln. Rühr ab und zu um, damit nichts am Topfboden ansetzt. In der Zwischenzeit kannst du die Marmeladengläser und die Deckel in einem Topf mit Wasser auskochen oder mit kochendem Wasser aus dem Wasserkocher übergießen.
Fein pürieren und abschmecken
Sind die Nektarinen weich gekocht, nimm den Stabmixer und püriere alles fein und glatt. Danach lass es noch einmal kurz aufkochen und rühr dabei ständig um.
Abfüllen und konservieren
Schöpf zuerst den Schaum ab, der sich beim Kochen oben gebildet hat. Den kannst du gleich aufessen, er schmeckt herrlich. Füll dann die heiße Marmelade vorsichtig in die sterilisierten Gläser. Halt die Ränder dabei sauber und füll die Gläser nicht bis oben hin. Am besten nimmst du dafür einen Trichter.
Gläser verschließen und lagern
Verschließ die Gläser fest und stell sie für ein paar Minuten auf den Kopf. Danach lass sie ganz auskühlen. Die fertige Nektarinen-Marmelade bewahrst du dunkel und kühl auf, angebrochene Gläser gehören in den Kühlschrank.
Am liebsten essen wir sie auf frischem Brot, sie passt aber auch gut zum Nachtisch. Guten Appetit!
Mein Tipp
Mach vor dem Abfüllen die Gelierprobe: einen Teelöffel auf einen kalten Teller geben und eine Minute warten. Läuft die Masse noch, koche zwei Minuten weiter. Gelier-Xucker bindet später als klassischer Gelierzucker, und weil hier zusätzlich püriert und noch einmal aufgekocht wird, ist die Probe nach dem zweiten Aufkochen der richtige Zeitpunkt.
Andere Ideen
- Mit einer halben ausgekratzten Vanilleschote, die vor dem Abfüllen entfernt wird, bekommt die Marmelade eine warme Note.
- Statt Nektarinen nehme ich Aprikosen, die sind säuerlicher und brauchen dann nur einen halben Esslöffel Zitronensaft.
- Wer Stücke mag, püriert nur die Hälfte der Früchte und rührt den Rest kleingeschnitten wieder unter.
Aufheben und Einfrieren
Ungeöffnet und dunkel gelagert hält die Marmelade etwa sechs Monate, ich schreibe das Datum auf den Deckel. Geöffnete Gläser gehören in den Kühlschrank und sollten in zwei Wochen aufgebraucht sein, weil hier weniger Zucker als üblich enthalten ist. Alternativ friere ich Portionen in kleinen Dosen bis zu sechs Monate ein.
Häufige Fragen
- Muss ich die Nektarinen schälen?
- Nein, ich lasse die Haut dran. Sie gibt der Marmelade die kräftigere Farbe und wird vom Stabmixer fein zerkleinert. Nur bei sehr pelziger Schale schäle ich die Früchte vorher mit einem Sparschäler.
- Kann ich normalen Gelierzucker 2:1 verwenden?
- Ja, dann nimm 250 g auf die 500 g Früchte und koche die Mischung nach dem Sprudeln volle drei Minuten. Die Marmelade wird süßer und fester, hält im geöffneten Glas dafür länger.
- Warum bleibt meine Marmelade flüssig?
- Meist war die Kochzeit nach dem Pürieren zu kurz oder die Früchte sehr wasserreich. Koche das Ganze noch einmal drei Minuten sprudelnd auf und mach erneut die Gelierprobe auf dem kalten Teller.
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