Omas Küche – einfache Rezepte, Schritt für Schritt erklärt

Rezepte der Oma
Kuchen & Backen

Zimtwaffeln

Zimtwaffeln
Portionen 4 bis 5 Waffeln (2 Portionen)
Vorbereitung 15 Minuten
Garzeit 15 Minuten
Gesamt 30 Minuten

Diese Waffeln backe ich im Winter, wenn der Nachmittag früh dunkel wird. Statt Weizenmehl kommen 50 g gemahlene blanchierte Mandeln und 15 g Kokosmehl in den Teig, gesüßt wird mit drei Esslöffeln Xylit. Das steif geschlagene Eiweiß hebe ich zum Schluss unter, sonst würden die Waffeln kompakt. Ein Teelöffel Zimt reicht für den Duft, der durch die ganze Wohnung zieht. Aus der Menge werden vier bis fünf Waffeln.

Zutaten

  • 2 Eier Gr. M
  • 3 EL Xylitol
  • 40g weiche Butter
  • 50g gemahlene blanchierte Mandeln
  • 15g Kokosmehl
  • 2 EL Milch
  • 1/2 TL Backpulver
  • 1 TL Zimt

Zubereitung

Köstliche Zimtwaffeln: Ein Muss für deinen Winter! – so sieht es fertig aus
So sieht das fertige Gericht aus.

Schritt 1: Eiweiß schlagen

Trenne die Eier in Eigelb und Eiweiß. Schlage das Eiweiß steif und stelle es zur Seite.

Schritt 2: Eigelbmasse vorbereiten

Verrühre das Eigelb mit dem Xylitol und der weichen Butter, bis eine glatte Masse entsteht.

Schritt 3: Trockene Zutaten hinzufügen

Füge die gemahlenen blanchierten Mandeln, das Kokosmehl, die Milch, das Backpulver und den Zimt zur Eigelbmasse hinzu und verrühre alles gründlich.

Schritt 4: Eischnee unterheben

Heb den Eischnee vorsichtig unter die vorbereitete Masse, um eine luftige Konsistenz zu gewährleisten.

Schritt 5: Waffeln backen

Heize dein Waffeleisen vor und fette es leicht ein. Gib den Teig hinein und backe die Waffeln goldbraun.

Tipps

  • Diese Waffeln sind glutenfrei.
  • Du kannst die Waffeln in Portionen einfrieren.
  • Verwende alternativ andere gemahlene Nüsse.
  • Serviere die Waffeln mit Low Carb Marmelade, Schokocreme, Sahne oder Puderxucker.

Mit diesem Rezept gelingen dir garantiert köstliche Zimtwaffeln, die sowohl gesund als auch voller Geschmack sind. Perfekt für alle, die ein einfaches und schnelles Waffelrezept suchen!

Der Kniff, der den Unterschied macht

Kokosmehl saugt viel Flüssigkeit, deshalb lasse ich den Teig nach dem Verrühren fünf Minuten stehen und hebe erst dann den Eischnee unter. Ist der Teig danach zu fest, kommt ein weiterer Esslöffel Milch dazu. Das Waffeleisen muss richtig heiß und gut gefettet sein, sonst reißt der mandelhaltige Teig beim Öffnen auseinander.

Varianten

  • Statt Xylit kannst du drei Esslöffel Zucker nehmen, dann bräunen die Waffeln etwas schneller.
  • Mit einer Prise gemahlenem Kardamom und abgeriebener Orangenschale schmecken sie weihnachtlich.
  • Statt Kokosmehl gehen auch 30 g gemahlene Haselnüsse; dann brauchst du keinen zusätzlichen Löffel Milch.

Aufbewahrung

Frisch aus dem Eisen sind sie am besten. Ausgekühlt halten sie in einer Dose zwei Tage; ich lege sie einzeln übereinander mit Backpapier dazwischen. Zum Auffrischen zwei Minuten bei 160 °C in den Ofen. Eingefroren bleiben sie einen Monat gut und werden im Toaster wieder knusprig.

Fragen aus meiner Küche

Kann ich das Kokosmehl weglassen?
Dann fehlt dem Teig die Bindung und er läuft im Eisen auseinander. Ersetze die 15 g durch 25 g zusätzliche gemahlene Mandeln und lass die zwei Esslöffel Milch weg, sonst wird der Teig zu dünn.
Warum kleben die Waffeln im Eisen?
Mandelteig ohne Weizenmehl klebt leichter. Fette die Platten mit Butter oder Öl und einem Pinsel vor jeder Waffel neu ein und öffne das Eisen erst, wenn kaum noch Dampf entweicht, etwa nach drei Minuten.
Muss ich die Eier wirklich trennen?
Für die lockere Krume ja. Nur verquirlt werden die Waffeln flach und fest, weil Mandeln und Kokosmehl kein Klebereiweiß haben. Schlag das Eiweiß steif, bis es beim Umdrehen der Schüssel hält, und hebe es mit dem Teigschaber unter.
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