Pfannkuchen ohne Mehl in 5 Minuten mit Pudding
Pfannkuchen ohne Mehl, dafür mit Vanillepuddingpulver – das geht fix und schmeckt herrlich. Die Pfannkuchen werden fein und samtig, bräunen schön gleichmäßig und passen zum Frühstück genauso wie als Nachtisch. Und wenn mehr Esser am Tisch sitzen, lässt sich der Teig ohne Mühe vergrößern.
Warum dieses Rezept funktioniert
Das Puddingpulver bringt Stärke und ein feines Vanillearoma mit, die Eier halten alles zusammen. So entsteht ein ungewöhnlich zarter Pfannkuchen mit feinem Schmelz: Außen bräunt er schnell und wird leicht karamellig, innen bleibt er saftig. Wichtig sind nur zwei Dinge – den Teig kurz quellen lassen und die Pfanne nicht zu heiß werden lassen.
Zutaten
Für das Gericht:
- 2 Eier (Größe M)
- 50 g Vanillepuddingpulver (Instant)
- 150 ml Milch (3,5 % oder nach Wahl)
- 1 TL Backpulver (~5 g)
- 1 EL Zucker (~12 g) – optional je nach Süße
- 1 Prise Salz
- 20 g geschmolzene Butter (oder 15 g Pflanzenöl als Ersatz)
- Butter oder Öl zum Braten (jeweils 5–10 g pro Pfanneinsatz)
- Optional: 1 TL Vanilleextrakt
Für die Sauce oder Beilage (empfohlen):
- 200 g gemischte Beeren (frisch oder tiefgekühlt)
- 30 g Zucker
- 1 EL Zitronensaft
So bereite ich es zu

Schritt 1:
Zuerst verquirle ich in einer Schüssel 50 g Vanillepuddingpulver, 1 EL Zucker, 1 TL Backpulver und 1 Prise Salz – noch ganz trocken. Drück dabei alle Klümpchen aus; ein feines Sieb hilft, damit die Mischung schön gleichmäßig wird.
Schritt 2:
Ich schlage die 2 Eier leicht auf und rühre sie mit 150 ml Milch und der geschmolzenen 20 g Butter unter, bis eine glänzende, zähflüssige Masse entsteht. Jetzt keine Eile: Lass den Teig 2–3 Minuten ruhen, damit die Stärke die Flüssigkeit aufnehmen kann. Diese kleine Pause macht die Pfannkuchen feiner und zarter.
Schritt 3:
Ich heize eine beschichtete Pfanne auf mittlerer Stufe vor; sie sollte etwa 170 °C heiß sein. Prüf die Hitze mit einem Tropfen Wasser – er sollte sofort tanzen. Gib 5–10 g Butter in die Pfanne, verteil sie kurz und dreh die Hitze notfalls ein wenig herunter.
Schritt 4:
Pro Pfannkuchen gieße ich etwa 60 ml Teig in die Pfanne. Back die Pfannkuchen 1–1½ Minuten auf der ersten Seite, bis die Ränder matt werden und sich kleine Bläschen bilden; dann wenden und die zweite Seite noch 30–45 Sekunden backen, bis sie gleichmäßig goldbraun ist. Außen sollen sie leicht karamellig sein, innen noch saftig, aber nicht flüssig.
Schritt 5:
Die fertigen Pfannkuchen lasse ich kurz (1 Minute) auf einem Gitter ruhen, damit der Dampf abziehen kann und sie nicht aufweichen. Dann stapel sie auf den Teller, gib das heiße Beerenkompott darüber und zum Schluss einen Hauch Puderzucker oder einen Klecks Joghurt – das rundet alles schön ab.
Omas Tipps
- Wer es ganz genau mag, misst die Pfannentemperatur (~170 °C) mit einem Infrarot-Thermometer; der Tropfentest tut es aber auch. Zu heiß, und die Pfannkuchen werden außen dunkel und bleiben innen roh.
- Für gleich große Pfannkuchen portioniere ich den Teig mit einer 60-ml-Kelle; so brauchen alle gleich lang und bräunen gleichmäßig.
- Klumpt das Puddingpulver, sieb es vorher. Und rühr nicht zu wild – sonst kommen Luftbläschen hinein und die Pfannkuchen werden grob.
- Statt Butter nehme ich ¾ der Menge Pflanzenöl (also ~15 g), wenn es neutral schmecken soll.
Alternativen
- Statt Vollmilch kannst du Mandel- oder Hafermilch nehmen; die Pfannkuchen werden dann leichter und nicht ganz so vollmundig.
- Für die laktosefreie Variante nimm laktosefreie Milch und pflanzliche Butter; der Geschmack bleibt nah am Original, die Pfannkuchen werden nur einen Tick leichter.
- Hast du kein Puddingpulver, geht auch Maizena (Maisstärke) 50 g mit 10 g Zucker und einem Tropfen Vanille – schmeckt nur nicht ganz so aromatisch.
Varianten
- Schoko-Variante: Ersetz 10 g Puddingpulver durch Kakaopulver für eine schokoladige Note.
- Banane: Eine zerdrückte reife Banane (50 g) im Teig gibt Süße und macht ihn dichter; nimm dafür 20 ml weniger Milch.
- Protein-Boost: Gib 15 g neutrales Proteinpulver dazu; der Teig wird kompakter, also Hitze und Ruhezeit ein wenig anpassen.
- Herzhaft: Nimm ungesüßtes Puddingpulver und weniger Zucker, dazu Kräuter und geriebenen Parmesan — kleine herzhafte Pfannkuchen zum Salat.
- Mini-Pfannkuchen: Kleine Portionen (30 ml) für Blinis-ähnliche Beilagen oder zum Dippen in Saucen.
Häufige Fragen
- Kann ich das Gericht vorbereiten?
- Ja. Der Teig darf kurz (max. 2 Stunden) im Kühlschrank ruhen; fertige Pfannkuchen halten luftdicht verpackt bis zu 48 Stunden im Kühlschrank. Wärm sie kurz in der Pfanne oder im Ofen auf, dann schmecken sie fast wie frisch.
- Kann ich die Menge verdoppeln?
- Ja, die Mengen kannst du 1:1 verdoppeln. Rechne nur mit mehr Zeit an der Pfanne; Temperatur und Portionsgröße bleiben gleich.
- Kann ich Butter durch Öl ersetzen?
- Ja, allerdings geht dabei etwas vom Butteraroma verloren. Nimm etwa ¾ der Menge Öl (z. B. 15 g statt 20 g Butter), dann passt es wieder.
- Woran erkenne ich, dass es fertig ist?
- Achte auf matte Ränder, kleine Bläschen auf der Oberfläche und darauf, dass der Pfannkuchen innen fest, aber noch elastisch ist; die Unterseite soll gleichmäßig goldbraun sein.
- Womit kann ich fehlende Zutaten austauschen?
- Fehlt Puddingpulver, nimm Maisstärke mit etwas mehr Zucker und Vanille; fehlt Milch, geht Wasser plus 1 TL Öl – Geschmack und Mundgefühl werden dann leichter.
So serviere ich es
Ich serviere die Pfannkuchen gestapelt auf vorgewärmten Tellern, gebe das heiße Beerenkompott darüber und setze einen Klecks dicken Joghurt oder Crème fraîche dazu – der nimmt der Süße die Schwere. Mit dem karamelligen Rand und dem glänzenden Kompott sieht das richtig einladend aus. Passt zum Frühstück, zum Brunch und als schneller Nachtisch.
Gut zu wissen
- Aufbewahrung: Fertige Pfannkuchen luftdicht verpackt im Kühlschrank bis zu 48 Stunden lagern; einfrieren geht bis zu 1 Monat, dann schonend aufwärmen.
- Wiedererwärmen: In der Pfanne bei 120–140 °C für 1–2 Minuten pro Seite oder im Ofen bei 160 °C für 5–7 Minuten.
- Zur Sicherheit: Es sind Eier im Teig, also back die Pfannkuchen immer ganz durch; für empfindliche Esser nimm pasteurisierte Eier.
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