Omas Küche – einfache Rezepte, Schritt für Schritt erklärt

Rezepte der Oma
Kuchen & Backen

MAT-KAT-KUCHEN

MAT-KAT-KUCHEN
Portionen 1 Backblech, etwa 20 Stücke
Vorbereitung 25 Minuten
Garzeit 20 Minuten
Gesamt 45 Minuten

Den Mat-Kat-Kuchen hat mir eine Kollegin meines Mannes aufgeschrieben, den Namen konnte nie jemand erklären. Er besteht fast nur aus Streuseln: 250 g Butter, 250 g Zucker und 400 g Mehl kommen auf einen dünnen Teig aus vier Eiern. Der Trick steht am Schluss. Die flüssige Sahne wird über den heißen Kuchen gegossen und zieht in die Streusel ein. Ein Blech, viele Stücke.

Zutaten

  • Für den Teig
    • 200 g Zucker
    • 4 Ei(er)
    • 200 g Mehl
    • 1 TL Backpulver
  • Für die Streusel
    • 250 g Butter
    • 250 g Zucker
    • 400 g Mehl
    • 1 Pck. Vanillezucker
  • Für den Guss
    • 1 Becher Schlagsahne
    • Puderzucker

Zubereitung

Leckere Versuchung: Entdecke den köstlichen MAT-KAT-KUCHEN! – so sieht es fertig aus
So sieht das fertige Gericht aus.

Schritt 1: Teigzubereitung

Fang mit dem Teig an. Rühr dafür alle Teigzutaten gründlich zusammen, bis der Teig glatt ist. Leg ein Backblech mit Backpapier aus und streich den Teig gleichmäßig darauf.

Schritt 2: Streusel herstellen

Für die Streusel knetest du Butter, Zucker, Mehl und Vanillezucker mit den Fingern, bis Krümel entstehen. Streu sie großzügig über den vorbereiteten Teig.

Schritt 3: Backen

Back den Kuchen im vorgeheizten Backofen bei 180°C Heißluft etwa 20 Minuten. Schau dabei zu, dass die Streusel goldbraun werden.

Schritt 4: Veredelung

Träufel den Becher flüssige Schlagsahne sofort nach dem Backen über den heißen Kuchen. Davon wird er schön saftig. Danach lass ihn ganz auskühlen.

Schritt 5: Dekorieren

Zum Schluss bestäubst du den ausgekühlten Kuchen mit Puderzucker. Das sieht hübsch aus und bringt noch etwas Süße. Dann kannst du ihn aufschneiden.

Der Mat-Katkuchen ist schnell zusammengerührt und reicht für viele. Ob angemeldet oder spontan – für Besuch passt er immer.

Mein Tipp

Die Sahne muss auf den heißen Kuchen, sofort nach dem Herausnehmen und über die ganze Fläche verteilt. Auf dem abgekühlten Blech bleibt sie oben stehen und macht die Streusel matschig statt saftig. Ich gieße sie mit dem Löffel in Bahnen. Und form die Streusel grob genug zwischen den Fingern, feiner Sand verbrennt in den 20 Minuten.

Andere Ideen

  • Ein Teelöffel Zimt in den Streuseln macht aus dem Kuchen ein Winterblech.
  • Eine dünne Schicht Aprikosenkonfitüre auf dem Teig, bevor die Streusel kommen, macht ihn fruchtiger.
  • Wer Mandeln mag, ersetzt 50 g des Streuselmehls durch gemahlene Mandeln.

Aufheben und Einfrieren

In einer Dose oder unter der Blechhaube bleibt der Kuchen drei bis vier Tage saftig, den Kühlschrank braucht er nicht. Der Puderzucker zieht mit der Zeit ein, deshalb bestäube ich vor dem Servieren noch einmal nach. Stücke lassen sich zwei Monate einfrieren und tauen in einer Stunde bei Zimmertemperatur auf.

Häufige Fragen

Warum ist mein Teig unter den Streuseln so dünn?
Das gehört so. Vier Eier, 200 g Zucker und 200 g Mehl ergeben auf dem Blech nur eine Schicht von gut einem halben Zentimeter. Sie trägt die schweren Streusel und bleibt durch die Sahne saftig.
Heißluft oder Ober-/Unterhitze?
Im Rezept steht Heißluft bei 180 Grad, damit bräunen die Streusel gleichmäßig. Mit Ober-/Unterhitze nehme ich 190 Grad und rechne fünf Minuten mehr, dann drehe ich das Blech einmal.
Wie viel Sahne ist ein Becher?
200 ml, ungeschlagen und flüssig. Mehr würde ich nicht nehmen, sonst sammelt sich Flüssigkeit am Blechrand. Wer es saftiger mag, sticht den heißen Kuchen vorher mit einer Gabel ein.
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